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Adkins, Trace - cowboy's back in town ~ deluxe edition [2010]
Deluxe Edition mit 4 Bonustracks! Trace Adkins, der mittlerweile bei Toby Keith's Show Dog-Label untergekommen ist, legt mit "Cowboy's back in town" sein nunmehr elftes Album vor. Und es gibt keine Spur von Durchhängern, kein Nachlassen, "no way ro slow down", wie der Amerikaner sagt. Im Gegenteil: Adkins gibt mächtig Gas! Die Scheibe ist klasse! Was wir hören, ist vorwiegend sehr (southern)rockiger, dennoch zu jeder Zeit in den echten Country-Traditionen fundamentierter, junger, moderner, knackiger, von fetten E-Gitarren und "pounding" Drums dominierter, tougher New Country, der teils wunderbar partytauglich rüberkommt und "pure fun" vermittelt. "Broke down chicken brown cow", der krachende Redneck-/Southern-/Country-/Roadhouse-Knaller "Ala-freakin' bama", und "Whoop a man's ass" beispielsweise sind roughe, coole, schon ein wenig Macho-mässige, aber einfach nur viel gute Laune verbreitende, "affenstarke" Partyfetzer, die die Country-Meute, wo immer es was zu feiern gibt, in absolute Bestlaune versetzen dürfte. Aber nicht nur solche Nummern machen das Album aus, nein, es besticht von vorn bis hinten mit exzellentem, kraftvollen Songmaterial voller prima Melodien. Es ist alles vertreten: Schöne, flüssige, kräftige "Road-Songs", auch mal eine emotionale Ballade, zünftige Two-Stepper, raue Honky-Tonker und auch Linedance-kompatible Nummern. Es wird deutlich, warum Adkins mit dieser Musik als einer der großen Vorreiter und Einflussgeber für die "jungen Wilden" der Szene, ala Jason Aldean & Co., gilt. Klar, dass er von den Besten der Besten, was Nashville Session-Garde aufzubieten hat, begleitet wird. Vor allem der famose Lead-Gitarrist Adam Shoenfeld (Big & Rich), sowie seine beiden Mitstreiter J.T.Corenflos und Pat Buchanan ziehen mächtig vom Leder. Folgerichtig der braviurösen Leistung aller Beteiligten "schoss" das Album auch sofort von Null auf Eins in die Billboard Country Album-Charts! "Cowboy's back in town" und "Trace Adkins' back on the top". Keine Frage, der Mann ist in Bestform!

Das komplette Tracklisting:

1 Brown Chicken Brown Cow - 3:25   
2 Hold My Beer - 3:22   
3 Cowboy's Back In Town - 3:25   
4 This Ain't No Love Song - 3:20   
5 Hell, I Can Do That - 3:53   
6 A Little Bit of Missin' You - 3:37   
7 Still Love You - 3:27   
8 Don't Mind I Don't - 3:35   
9 Ala-Freakin-Bama - 3:36   
10 Break Her Fall - 3:38   
11 Whoop a Man's Ass - 3:23   
12 Happy Man - 2:54   
13 Between the Rainbows and the Rain - 5:50   
14 Pictures On Mantles - 4:11   
15 Hillbilly Bone - 3:44

Art-Nr.: 7064
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Alvin, Dave - eleven eleven ~ limited expanded edition with live dvd [2012]
3 CDs & 1 DVD- Box-Set! Limited Expanded Edition! Dave Alvins brvouröses Meisterwerk aus dem Jahre 2011 erscheint nun noch einmal, und zwar in einer neuen, limitierten, umfenagreich erweiterten Ausgabe, bestehend aus insgesamt 3 CDs und einer großartigen Live-DVD. Alles ist eingepackt in einer exklusiven Hardcover-Box. Absolut lohnenswerte Neuveröffentlichung!

Der Inhalt im einzelnen:

1.) Das komplette, ganz normale "Eleven Eleven"-Album in der feinen Digipack-Verpackung, incl. 16-seitigem Falt-Booklet und Download-Code für weiteres Bonusmaterial.

2.) Eine großartige Live-CD mit 9 Songs "recorded live on the official Eleven Eleven US Tour at the Ark in Ann Arbor, MI on July 2, 2011", mit seiner fantastischen Begleitband "The Guilty Ones", incl. Dave's Klassiker ''Fourth of July und'' ''Out Of Control''.

3.) Eine weitere Bonus-CD mit 3 bislang unveröffentlichten, prächtigen Tacks bonus tracks aus den Original "Eleven Eleven" Aufnahmesessions, incl. ''Never Trust A Woman,'' ''Signal Hill,'' und ''Beautiful City 'Cross the River''.

4.) Wundervolle Live-DVD des auch auf CD 2 enthaltenen, fantastischen Konzertes vom 2. Juli 2011. Die DVD enthält allerdings zusätzlich noch den Track "Abilene". Weit über 80 Minuten Spielzeit!

Dave Alvin selbst sagt über diese Veröffentlichung:
''Starting in May 2011, my great band, The Guilty Ones and I hit the highways blasting and rocking our blues in every bar, theatre and joint that we could get into across America. Some of 'em we even hit twice! As you might guess, I love playing with this band and I think it shows in the live performance that was recorded last summer (2011) at The Ark in Ann Arbor. We were in Cincinnati the night before we taped this show, and we were in Chicago the night after, so this is a document of one night (mistakes, sweat and all) traveling down the endless interstate. I'm happy to be able to release this to you on DVD in a new swanky package of Eleven Eleven (expanded edition), complete with three previously unreleased songs from that album's sessions. I hope you enjoy the music and I look forward to seeing you soon somewhere down the road."

Hier nochmal der Review zur "Eleven Eleven"-Studio-CD:
"Dave Alvin turns it up - the intensty, the focus, the volume"! Was für eine brillante Vorstellung des Californiers, der seit nunmehr gut 30 Jahren, seit seinen Tagen mit den Blasters und vor allen Dingen auch danach, als einer der zentralen und bedeutendsten Pioniere der amerikanischen Rootsrock-/Americana-Bewegung gilt. Der exzellente Gitarrist, Sänger und Songwriter geht mit "Eleven Eleven" zurück zu seinen Wurzeln, zu jenen Tagen als der Begriff "Rootsrock" zu dem wurde, was man heute darunter versteht. Vor allen Dingen aber geht er zurück zu seinen bluesigen Wurzeln, zu jenem "burning, guitar-centered bluesrock", den auch die Blasters neben ihren Rockabilly-Nummern gerne spielten. Das Album ist von vorn bis hinten mit einem wunderbaren, erdigen Blues-Feeling durchzogen, doch Alvin kombiniert dies auf unwiderstehliche Art und Weise mit seinem typischen California Country- und Americana-Flair. Das Resultat sind 11 ausnahmslos starke Songs ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Bis auf 3 etwas ruhigere Nummern, rockt und bluest Alvin deutlich würziger als zuletzt, besticht dabei aber mit exzellenten Melodien. Herrlich dabei dieses stetige, rootsige Flair, oft mit einem Hauch von Desert-Feeling. Alvin's charismatischer, teils fast "sprechender"Gesang tut sein übriges. Es passt alles bestens zusammen und resultiert in einfach hinreissenden Songs. Der Opener, "Harlan County Line" beispielsweise ist ein fantastischer, voller Energie und Dynamik steckender, dabei aber ungemein flüssiger Roots-/Bluesrocker, dessen grandioser Rhythmus wie geölt aus den Lautsprecher-Boxen "rollt". Was für ein lockerer, dennoch würziger, herrlicher Drive! Und wie das bluest. Alvin's tolles Gitarrenspiel wird durch die großartigen Slide-Einlagen des bekannten, californischen Blues-Gitarristen Danny Ott ergänzt, der auch gleich noch ein leidenschaftliches Solo hinlegt. Ott ist im übrigen bei einigen Stücken mit von der Partie, was den eh schon tollen Gitarrensound noch einmal deutlich vielseitiger und dominanter werden lässt. Ein super Auftakt! Und es geht so weiter. Mit dem herausragenden "Johnny Ace is dead" folgt gleich noch so ein, von locker aus dem Handgelenk geschüttelten, erdigen Gitarrenlinien geprägter, "rockin' and rollin'" Roots-Blues mit einer toll ins Ohr gehenden Melodik, der aber gleichzeitg jede Menge "grit" suggeriert. Apropos Melodie: "Black rose of Texas" ist einfach umwerfend. So stellt man sich eine Vorzeige Alternate Country-/Americana-Nummer vor. Ein erdiges Feeling, eine ungemein entspannte, ruhige Atmosphäre, glasklare, transparente Acoustic Gitarren-Begleitung, faszinierende Slide-Linien inklusive eines hinreissend schönen Solos und eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie - wunderbar! Grandios sind allerdings auch solche kernigen Bluesrocker wie das raue, von tollem Gitarren-, Harp-, und Orgel-Zusammenspiel geprägte "What's up with your brother" (ein Duett mit Dave's Bruder Phil Alvin - im übrigen das erste Mal, dass Phil ausserhalb der Blasters auf einem Album seines Bruders auftaucht), das von einem prächtigen Bo Diddley-Groove geprägte "Run Conejo run" (packendes Gitarren- und Slide-Zusammenspiel), oder das straight und schön kraftvoll rockende "Dirty nightgown" (tolle Gitarrensoli). Enthält zudem noch je ein Duett mit Christy McWilson von den "Guilty Women" ("Manzanita" - eine wunderschöne Alternate Country-Nummer) und dem leider vielzu früh verstorbenen Chris Gaffnes ("The lucky bums"). Als Musiker hat Alvin neben dem bereits erwähnten Danny Ott noch solche Genre-Größen wie Don Heffington (drums), Bob Glaub (bass), die "alte" Klavier-Ikone Gene Taylor (erstmals seit den Blasters-Tagen), Greg Leisz (lap steel, guitar), Rick Shea (pedal steel), und einige andere mit an Bord. Entstanden sind die Songs nach Angaben Alvin's ausschließlich "on the road", vorwiegend im Jahre 2010, während er mit den "Guilty Women" auf Tour war. Vielleicht steckt in ihnen auch deswegen eine so nachhaltige Authentizität. Egal, was es auch ist, Tatsache ist jedenfalls, dass wir einen geradezu brillanten Dave Alvun erleben, wie er besser nie war. Das Album ist schlichtweg ein "Hit"! Eine unwiderstehliche Synthese aus von prachtvollen Gitarren bestimmtem Roots, Rock, Americana und Blues, deren Magie einen nicht mehr los lässt. "Turn it up, Dave"!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1 ("Elevene Eleven" studio album):
1. Harlan County Line - 5:11   
2. Johnny Ace is Dead - 4:26   
3. Black Rose of Texas - 4:52   
4. Gary, Indiana 1959 - 4:05   
5. Run Conejo Run - 4:52   
6. No Worries Mija - 3:35   
7. What's Up With Your Brother? - 4:43   
8. Murrietta's Head - 5:58   
9. Manzanita - 4:08   
10. Dirty Nightgown - 5:18   
11. Two Lucky Bums - 2:27

Disc 2 (Live at the Ark in Ann Arbor):
1. Harlan County Line - 6:38   
2. Boss Of The Blues - 8:13
3. Long White Cadillac - 5:35
4. Rio Grande - 5:14
5. Johnny Ace is Dead - 5:11
6. Out Of Contro - 9.51
7. Dry River - 8:07
8. Run Conejo Run - 7:26
9. Fourth Of July - 6:50

Disc 3 (from the "Eleven Eleven"-sessions)
1. Beautiful City 'Cross The River - 4:16
2. Signal Hill - 4:28
3. Nver Trust A Woman (w. Candye Kane) - 3:42

DVD (Live at the Ark in Ann Arbor):
1. Harlan County Line   
2. Boss Of The Blues
3. Long White Cadillac
4. Rio Grande
5. Johnny Ace is Dead
6. Abilene
7. Out Of Contro
8. Dry River
9. Run Conejo Run
10. Fourth Of July

Art-Nr.: 7795
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 32,90

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Anderson, Keith - c'mon! [2008]
3 lange Jahre hat es gedauert, bis Keith Anderson endlich den Nachfolger seines großartigen und sehr erfolgreichen Debutalbums (immerhin verkaufte sich "Three chord Country and American Rock& Roll" über 500.000 mal) präsentiert - nun ist er da! Was sollen wir sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt! "C'mon" ist noch einen Tick stäker als der Vorgänger geworden, das Songmaterial noch besser und Anderson, bei aller Power, noch vielseitiger aund reifer! Nicht nur äußerlich ein "Kerl wie ein Baum", transportiert es diese Kraft auch ohne Umschweife in seine Musik. So heißt es passend in einem amerikanischen Review zum neuen Album: "For his second album 'C'mon' the beefy, broad-shouldered Keith Anderson amps up his country-rock swagger again", was den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf trifft. Das ist moderner, junger, von einem rauen, wilden, nach Freiheit schreienden, rebellischen Charme durchzogener, dennoch ungemein authentischer und voller Herz und Emotionen geprägter "Hi-Energy Country", wie er in Nashville momentan äußerst angesagt ist. Anderson ist ein Paradebeispiel für eine Generation, die es versteht pure Country-Traditionen mit rockige Klängen zu verbinden und somit alle Barrieren zwischen jung und alt hinter sich zu lassen. Keith Anderson, geboren in der Nähe der Ozark Mountains in Miami/Oklahoma, wurde vorwiegend mit den "Southern-fried" Klängen solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und diverser Hardrock-Bands groß. Erst als ihm ein Exemplar von Willie Nelson's "Red headed stranger"-Album in die Hände viel, entdeckte er seine verstäkte Liebe zur Countrymusic. Dennoch sah es zunächst alles andere als nach einer Musikerkarriere aus. Anderson, auch sportlich überaus talentiert, wurde in jungen Jahren zu einem gefeierten College Baseball Star, doch eine Schulterverletzung verhinderte eine große Karriere. Dann schlug er sich zunächst als Bodybuilder durch (er war wohl auch mal "Mr.Oklahoma"), arbeitete als Model, hielt sich mit "day-jobs" über Wasser, bis er sich schließlich seines musikalischen Talents besann und nach Nashville zog, um dort Fuß zu fassen. Das gelang ihm dann sehr schnell. Besonders der dort unter den Songwritern sehr etablierte George Ducas verhalf ihm zu den richtigen Kontakten. Heute zählt Anderson selbst zu den angesagtesten Songwritern Nashville's, der bereits Riesen-Hits für u.a.Garth Brooks & George Jones, Gretchen Wilson oder auch Big & Rich mitkomponierte, wie auch zu den talentiertesten Performern der neuen, jingen Country-Generation. "C'mon" beweist das sehr eindrucksvoll! "Volles Rohr" wird das Album mit dem großartigen Titelsong eröffnet. Sollte irgendjemand einmal annehmen, AC/DC würden einen Countrysong aufnehmen, dann ist "C'mon" genau dieses Stück! Rockt "wie die Sau", doch zeigt zu jedem Moment deutlich seine Countryroots! Eine tolle Synthese aus krachenden Rock-Riffs und "purem Countryblut"! Bleibt prächtig hängen, hat eine klasse Melodie, lebt von powerndem Gesang, fetten E-Gitarren und einem treibenden Groove. Bärenstarker "young and wild" Nashville-Country "at his very best"! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Break my heart", einer tollen, wieder sehr "saftigen" New Country-Nummer (nicht ganz so hart wie der Opener, aber dennoch sehr knackig), die auch vorzüglich in das Repertoire von Montgomery Gentry passen würde. Klasse hier die lässigen "Talk Box-Guitar"-Elemente zu Beginn, die schöne Orgel-Untermalung und die großartigen, southern-angehauchten Twin Lead-Gitarren. The Kentucky Headhunters, die Georgia Satellites und Van Zant hinterlassen ihre Spuren bei dem tollen, bestens zum Abtanzen (auch für Linedancer) geeigneten Outlaw-/Southern-, honky-tonkin' Redneck-/Roadhouse-Countryrocker "Somebody needs a bug". Die Nummer ist bestens garniert mit herrlichen, fetten Double-Leads, den obligatorischen, weiblichen Background-Gesängen, jeder Menge ausgelassener "Beer and Whiskey-drinkin'" Party-Stimmung und einem tollen Southern-Spirit. Neben den fulminanten, rockin' Country-Fetzern enthält das Werk aber auch ein paar astreine, ganz hervorragend in Szene gesetzte Balladen, bei denen Anderson eindrucksvoll belegt, wie gekonnt und ausstrahlungsstark er sich auch auf diesem Terrain bewegt. Sehr stark beispielsweise die ungemein kraftvolle Power-Ballade "Closest I've ever been" mit ihren gelungenen Wechseln zwischen zurückhaltend vorgetragenen Strophen und dem wunderbaren, satt instrumentierten Refrain, oder auch die toll ins Ohr gehende, ebenfalls recht kräftige "Modern Country"-Ballade "I still miss you" mit ihren schönen Gitarren und den feinen Piano-Tupfern. Ist bereits in den Toß 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz Richtung Nr.1. Zwei weitere Songs bedürfen einer besonderen Erwähnung: Erstens, das grandiose Remake des 20 Jahre alten Foster & Lloyd-Knallers "Crazy over you", für das Keith Anderson Radney Foster und Bill Lloyd zur Gesangsunterstützung erstmals wieder gemeinsam ins Studio holte und somit für eine kleine Foster & Lloyd-Reunion sorgte (kochende, massive E-Gitarren, glühende Slide, und eine pulsierende Rhythmus-Sektion sorgen für ein gewaltiges "Country-Pfund"), und zweitens, Keith's eigene Interpretation des von ihm mitkomponierten, wunderschönen, lockeren "Lost in this moment", das kürzlich zum ersten Nr.1-Hit für Big & Rich avancierte. Bis auf besagtes "Crazy over you" wurden übrigens alle Songs von Anderson geschrieben, unterstützt von solch grandiosen Kollegen wie beispielsweise Bobby Pinson, David Lee Murphy, Bob DiPiero, Jason Sellers, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele, der das Album auch fantastisch produzierte. Unter den Muskern, die alle zur 1A-Mannschaft Nashville's zählen, befinden sich u.a.: Pat Buchanan, Tom Bukovac, Troy Lancaster, Kenny Greenberg (alle E-Gitarre), Michael Rhodes, Glenn Worf (beide Bass), Steve Hinson (Steel), Greg Morrow (Drums), u.s.w.! Keith Anderson hat mit "C'mon" einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht! Ein Pracht-Album, das seiner Karriere einen weiteren, ordentlichen Schub bescheren sollte. "C'mon all of you cowboys and outlaws, rock the Country with Keith Anderson"! Jawohl! Und ob wir das tun...

Die Tracklist:

1 C'mon! - 3:34   
2 Break My Heart - 3:47   
3 Somebody Needs a Hug - 4:07   
4 She Could've Been Mine - 4:05   
5 Sunday Morning in America - 4:53   
6 I Still Miss You - 3:57   
7 Crazy Over You - 3:27   
8 I Ain't Hurtin' Nobody But Me - 3:25   
9 Adaliene - 3:47   
10 Lost in This Moment - 4:34   
11 Closest I've Ever Been - 3:45

Art-Nr.: 5869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Anderson, Terry and the Olympic Ass-Kickin Team - same [2005]
Rock'n Roll kann so viel Spaß machen! Dan Baird's alter Kumpel, der im weitesten Sinne dem Georgia Satellites-Dunstkreis zuzuordnende, großartige Drummer, Sänger und Songwriter Terry Anderson (komponierte seinerzeit den Satellites-Kracher "Battleship chains" oder auch den bekannte Baird-Standard "I love you period") ist zurück mit einer neuen Truppe erstklassiger Rock-Kumpane, dem großartigen "Olympic Ass-Kickin Team" (welch ein herrlicher Name) und zeigt mit seiner mitreißenden, neuen Scheibe so manchem müden Rock-Veteran, was es heißt eine sprühende, fulminante Rock'n Roll-Party zu feiern. Was für ein Drive! Da kommt mächtig Schwung in die Bude! Man kann die Füße praktisch zu keiner Sekunde still halten! Dieses "Ass-Kickin' Team" aus North Carolina knallt uns 13 fantastische, kompakte, prägnante Songs ohne jede Schwachstelle um die Ohren, deren Niveau wirklich beachtlich ist! Die Mucke ist simpel, geradeaus und dennoch ungemein kreativ, steckt voller spürbarem Humor! Die Musiker sind über jeden Zweifel erhaben, allen voran die beiden Gitarristen Scotty Miller und "Big Daddy" Dave Batholomew, das Songwriting ist exzellent (sämtliche Tracks stammen aus Terry's Feder) und die Stücke stecken voller prachtvoller, sich tief in den Gehörgängen festsetzender Melodien, die einen einfach packen! Dazu ein toller Sound und eine gnadenlos auf den Punkt gebrachte, perfekte Produktion von Terry's langjährigem Wegbegleiter Jack Cornell (spielt auf diesem Album auch den Bass)! Die Einflüsse, die man in dieser Mucke findet, reichen vom klassischen Gitarren-Rootsrock über den Southern Rock, den Countryrock, den britischen Pubrock der Siebziger, bis hin zum puren Old Time Rock'n Roll; von Leuten wie den Faces, den Rolling Stones über die Georgia Satellites, die Yayhoos, Brinsley Schwarz, NRBQ, Rockpile und Dave Edmunds (Rick Cornell, ein Reporter vom "Independent" aus Raleigh/NC bezeichnet Anderson gar als North Carolina's Antwort auf Dave Edmunds), doch niemand bringt das so einzigartig mit seinen naturgemäßen Caroline-Roots unter einen Hut, wie dieses verrückte "Olympic Ass-Kickin' Team"! Los geht's mit dem lustigen Rock'n Roller "Can't get the one you want", bei dem Terry Anderson sämtliche Instrumente selbst spielt: Kick Drum, Gitarre und eine "6 ft. step ladder", auf der er herumtrommelt. Klasse Melodie, toller Gesang! Macht gleich richtig Laune! Wie auch das anschließende "You know me", ein prachtvoller, rotziger Dan Baird-like Gitarren-Rootsrocker voller Southern-Charme, ausgestattet mit den typischen Satellites Boogie-Gitarren-Riffs, knalligen Drums, einer feurigen Lap Steel-Gitarre und ein paar nie störenden, nur verhalten eingesetzten Bläsern. Macht ordentlich Dampf! Großartig auch das vollsoundige, mit satten Gitarren und einer schön im Hintergrund agierenden Orgel instrumentierte, wieder einmal herrlich ins Ohr gehende, schwungvolle "Sunday dress", der raue, kantige, riffige NRBQ-like Rootsrocker "Hi 'n dry", wie auch das von wunderbar transparenten Acoustic Gitarren und einer Steel begleitete, dynamische, leicht nostalgisch angehauchte, überaus melodische "Raindrops", bis mit dem saustarken "Purple GTO" mal wieder eine richtig dreckige, aber nicht minder melodische Nummer auf dem Programm steht. Ein toller, riffiger, southern-fueled Roots-/Gitarrenrock-Kracher, bei dem die Herren Dan Baird und Eric "Roscoe" Ambel (also die halbe Yayhoos-Mannschaft) als willkommene Gäste die Gitarren zusätzlich traktieren. Tolle Lead-Läufe! Eine Hammer-Nummer! Rock-Spaß pur! Weitere Highlights: der schnelle, froh gelaunte Honky Tonk-/Country-Feger "$100 a week", der voller Sixties-Flair steckende, mit einer herrlichen "Schweine"-Orgel verzierte, an Brinsley Schwarz oder Dave Edmunds erinnernde Beat-Rocker "Inez", das groovige, riffige, mit kratzigen, rauen Gitarrenläufen gespickte, wieder etwas an Dan Baird erinnernde "Gityoassupda road" (klasse Songtitel - na, wer kriegt die "Übersetzung" ins korrekte Englisch am schnellsten hin?...), bei dem auch die Hupe eines BMW 318i zum Einsatz kommt (so sagen es jedenfalls die Song-Credits lt. Cover), der überschäumende, schnelle Gitarren-Rock'n Roll-Heuler "Check please", wie auch der herrliche Americana-/Country-Stomper "Rehab", mit Gästen wie Walter Clevenger, Jamie Hoover und Caitlin Cary! "In a world of lullaby rock and sensitive songwriter dude, a good 'ol dose of Rock and Roll is needed every once in a while to remind you why the good Lord gave you feet...for dancin'!", heißt es auf Terry Anderson's Website! Jawohl! Diese Mucke ist zum Tanzen, zum Abrocken da - aber auch zum Genießen, zum Schwung aufnehmen, oder um mit guter Laune dem tristen Alltag zu entfliehen! Eine bärenstarke roots-rockin', southern-rockin', country-rockin', guitar rockin', Boogie-rockin', Pub-rockin', Retro-rockin' Power-Fun Rock'n Roll-Party, bei der wohl kein Auge (und keine Kehle) trocken bleibt! Oder etwas derber ausgedrückt: "It totally fucking rawks my big Hillbilly ass", wie es Jeff Wall vom renommierten Roots-/Americana-Magazin "No Depression" beschreibt! Das Album kommt in einem feinen Digipack, dessen Booklet sich zu einem schönen, kleinen Band-Poster auseinanderfalten läßt, auf der Rückseite bedruckt mit vielen kleinen Fotos und allen Songtexten! Ein super Teil - wahrlich "olympiareif"! Und es "kickt ass"...

Art-Nr.: 3718
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can't get the one you want
You know me
Sunday dress
Raindrops
Purple GTO
Check please

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Assembly Of Dust - sun shot [2013]
Recht rares, gar nicht so leicht zu bekommendes, neues, fantastisches Album der New Yorker Jamrock-Formation Assembly Of Dust, die dieses Werk ansonsten nur über ihre Website anbieten. Assembly Of Dust haben, wie viele andere Bands des Jamrock-Circuits auch, vor allem als Live-Band einen prächtigen Ruf. Ihre wunderbaren, unbeschwerten Konzerte gelten nicht nur unter den "dustheads" als herausragende Ereignisse. Nun haben sie, 4 Jahre nach "Some Assembly required" endlich wieder einmal ein neues Studioalbum eingespielt - und es steht ihren brillanten Live-Shows in nichts nach. Viele Kenner der Band, unter anderem auch das renommierte "Relix"-Magazin und das nicht weniger bekannte "Jambase"-Fanzine, bezeichnen "Sun shot" als das bis dato wohl beste Studiowerk der Band. Gegründet im Jahre 2002 von dem einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer (Strangefolk sind im übrigen mittlerweile auch wieder aktiv), der die Truppe nach dem Titel seines ersten Solo-Albums benannte, kreieren Assmebly Of Dust eine von vielen Einflüssen geprägte, unvergleichliche Mischung, die ein amerikanischer Journalist einst mit den Worten "Melding the deep grooves of Blues and R&B with guitar work that recalls J.J.Cale and Little Feat" umschrieb. Das trifft sicher auch auf "Sun shot" zu, doch hier lässt die Band zudem nicht nur eine wohl proportionierte Dosis von Rootsrock-, Americana-, Folkrock- und auch Southern Rock-Elementen einfließen, sondern besticht mit einer herrlichen, luftigen, sonnigen Westcoast-Frische, fast noch ausgeprägter wie es einst die großen Grateful Dead zelebrierten. Die Songs sind durchaus kraftvoll, wirken aber auch vor allem locker und flockig, sprühen vor Spielfreude und kommen dieser genannten Westcoast-Frische entsprechend in einem glasklar und sauber produzierten, wunderbar transparenten Sound. Neben den Dead spürt man die Einflüsse von Siebziger-Helden wie The Band, Neil Young (ohne Crazy Horse), Traffic, über Jamrock-Kollegen wie The String Cheese Incident, The Allman Brothers Band und Phish, bis hin zu Ryan Adams und Wilco. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme exzellent, ebneso wie die musikalischen Fähigkeiten jeden einzelnen Akteurs. Vor allem das Zusammenspiel des großartigen Lead Gitarristen Adam Terrell mit Organist und Pianist Jason Crosby ist brillant. "USA Today" sagte letztlich in diesem Zusammenhang: "Hooky melodies, poetic lyrics, and a profound depth of musicianship prompted". Das können wir unbesehen unterschreiben. Los geht's mit dem bärenstarken "Grey believer". Schöne Gitarrenriffs und überaus harmonisches Zusammenspiel zwischen Gitarren und Keyboards bestimmen das Geschehen. Genauer's Gesang ist warm und sehr angenehm, dazu weht eine feine Southern-Brise. Die Band versprüht ein Feeling im Grenzbereich zwischen Grateful Dead, The String Cheese Incident und The Allman Brothers Band. Vor allem Terrell's Lead Gitarren-Spiel, inklusive exzellentem Solo, sprüht nur so vor southern-rockigem Allmans-Flair. Nach dem luftigen Americana-Shuffle "Vaulted sky" steht bereits das Titelstück "Sun shot" auf dem Programm, ein toller facettenreicher, zunächst fast fregiler, dann aber mit der nötigen Portion Kraft groovender Roots-/Jamrocker voller erdiger E-Gitarren-Sequenzen, kombiniert mit klaren Acoustic Gitarren-Riffs und prächtigen Piano- und Orgel-Fills. Besticht mit hervorragender Melodik und viel Jam-Potential. Der flockige, wunderbare Midtempo-Rocker "Unvarnished" kommt mit einem dezent jazzig folkigen Groove während der Strophen und viel melodischer Harmonie während der Refrains. Tolle Gitarrenspielereinen ergänzen sich mit herrlichem Orgelspiel und jammiger Percussion. Besonders viel lockeres Westcoast-Flair vermittelt das lässige "Lost and amazed". Starkes Orgelspiel und glänzende, von großartiger Percussion erzeugte Rhythmik, mal ein schön retro klingendes E-Piano und ein paar erdige E-Gitarren-Licks beschwören eine prächtige, fluffige, zwanglose Atmosphäre herauf. Den großartigen Instrumentalpart wird die Band live sicher zu einem herrlichen Jam-Happening ausdehmen. Stark! Der raffinierte Rhythmus (vorzügliches Drumming) des grandiosen Rootsrockers "Avenue of the giants" lässt gar ein dezentes Country & Western-Feeling aufkommen. Eine hervorragende Melodik, beste E-Gitarren-/Acoustic Gitarren-Arbeit, und genußvoll ergänzte E-Piano- und Orgel-Fills verbinden sich in perfekter Harmonie mit Genauer's schönem Gesang. Im Break besticht Adam Terrell mit einem virtuosen, sehr variabken E-Gitarren-Solo, das erneut ein wundervolles Southern-Feeling suggeriert. Einfach klasse! Assembly Of Dust zeigen sich auch im Studio mit "Sun shot" in exzellenter Verfassung. Kein Wunder, dass die Fanbase dieser Band mehr und mehr wächst. Reid Genauer und seine Freunde mit dem nächsten, ganz großen Schritt in die richtige Richtung. Toll! Das Album kommt in einem ansprechend gestalteten Digiback mit dickem, 28-seitigen Booklet inkl. aller Texte. Rundum perfekt!

Das komplette Tracklisting:

1. Grey Believer - 4:31
2. Vaulted Sky - 4:02
3. Sun Shot - 5:02
4. Unvarnished - 4:39
5. Cluttered - 3:48
6. Lost & Amazed - 5:05
7. Avenue of the Giants - 4:14
8. Arkansas Down - 5:07
9. Myth of Mine - 3:55
10. Weehawken Ferry - 3:59
11. Silver and Worn - 3:18
12. Mrs. What You Are - 2:41

Art-Nr.: 8379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Grey believer
Sun shot
Unvarnished
Lost and amazed
Avenue of the giants
Arkansas down
Mrs what you are

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Back Porch Mary - life is now [2011]
Yeah! Es ist Zeit für herrlichen, melodischen, erdigen "Power-Tonk", wie Back Porch Mary ihre Musik selbst bezeichnen. 3 Jahre nach dem tollen "Time for the broken heart" legt die großartige Truppe aus Austin/Texas um den hervorragenden Gitarristen, Songwriter und Sänger Mike Krug nach und präsentiert mit "Life is now" den nächsten Knaller: Zünftiger, spritziger, voller Spielfreude und Vitalität steckender, schnörkelloser, riffiger Gitarren-Rootsrock/Honky Tonk Rock'n Roll/Countryrock/"Red Dirt"-Rock, der, obwohl die Band schon über zwanzig Jahre existiert, noch immer voller zwangloser Unbekümmertheit steckt, dabei aber auf erstklassige musikalische Kompetenz und geradezu blindes Spielverständnis bauen kann. Das durchweg starke, zumeist wunderbar dynamische Songmaterial ist immer rootsig, rotzig, staright und knackig, und, im besten Sinne des Wortes, simpel und eingängig. Die Countryrock-Elemente sind zuweilen von einem ganz dezenten, unterschwelligen, nie zu aufdringlichen Punk-Flar durchzogen. Der satte Gitarrensound ist allgegenwertig und kommt herrlich geradeaus und auf den Punkt. Das hat Herz, Seele, wirkt immer erdig und durch und durch unverfälscht ehrlich. Da hört man Spuren solch unterschiedlicher Kollegen wie beispielsweise Cross Canadian Ragweed, Jason & the Scorchers, Social Distortion, Neil Young, Cracker zu ihren besten Zeiten, Steve Earle, Reckless Kelly, einem dreckigen Tom Petty, vor allem aber auch den Bottle Rockets. Ja, die Bottle Rockets kommen einem vielleicht am ehesten in den Sinn, zumal Mike Krug's klasse Stimme wie eine Kreuzung aus Brian Henneman und Tom Petty zu klingen scheint. Los geht's mit dem wunderbar straighten, von kernigen, satten Gitarrenriffs und einer tollen Melodie geprägten, gut Dampf produzierenden, tighten Rootsrocker "No bad news today". Knackig und ohne Schnörkel, in der Mitte mit einem kleinen, dreckigen, zündenden Gitarresolo ausgestattet (überhaupt baut Krug in seine Songs immer wieder solch prächtige, kurze, feurige Gitarrensoli ein), schraubt sich diese Nummer in unsere Gehörgänge und setzt sich dort nachhaltig fest. Klasse! Auf ähnlichem Terrain bewegen sich auch das viel Drive aufbauende, großartige "Fast car" (tolle Gitarren, prächtige Melodie), der "Monty's song" (exzellent, wie hier der knackige Gitarrensound von einer grollenden Hammond Orgel unterlegt ist, dazu eine erdige Slide), oder der flotte, wie Öl runtergehende, knackige Countryrocker "Shot in the dark" (toll hier die Kombination aus zünftiger Lead Gitarre und jaulender Pedal Steel). Was für einen Spaß die Truppe verbreitet, spiegelt sich beispielsweise auch indem wunderbar zum Mitgrölen geeigneten, melodischen Roots-/Americana-/Hillbilly-/Countryrocker "Drove her to drinkin'" wider, mit dem die Truppe sicher jeden Live-Schuppen in ihrer Heimat in Hochstimmung versetzen kann, zumal die Jungs eh als exzellentr Live-Act gelten. Sehr schön auch das etwas folkige, mit Banjo und Akkordeon in Szene gesetzte "Next to you" oder die rein akustische Ballade "Dry here in this town". Doch wie gesagt, ansonsten herrscht viel Dynamik vor und es wird zum dreckigen, direkten und sehr melodischen, Gitarren dominierten, "Red Dirt" beeinflussten Rootsrock und "Power Tonk" geblasen. Ein toles Album! Leider kommt die Scheibe nur in einem spartanischen, "Cardboard"-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das wollen und müssen wir bei dieser starken Musik einfach als nebensächlich einstufen. Hier zählt, wie auch schon beim Vorgänger, nur eins: "Back Porch Mary rocks"! Jawohl!

Das komplette Tracklisting:

1. No Bad News Today 3:17
2. Fast Car 5:06
3. Monty's Song 4:53
4. I'm a Soldier 4:58
5. Drove Her to Drinkin' 2:47
6. Next to You 3:58
7. Shot in the Dark 3:04
8. Dry Here in this Town 5:40
9. You Don't Know About Me 3:29
10. The Vegas Song 3:33

Art-Nr.: 7533
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No bad news today
Fast car
Monty's song
Drove her to drinkin'
Next to you
Shot in the dark

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Back Porch Mary - time of the broken heart [2008]
"Back Porch Mary from Austin/Texas play Honky Tonk Rock'n Roll"! Yeah, und wie! Was für ein klasse Album! Texas Roots-/Americana-/Gitarren-/Country-Rock'n Roll voller Feuer, Spritzigkeit, Spielfreude und Biß, aber auch voller herrlicher Melodien! Genauso tief verwurzelt in den Country- wie Rock'n Roll-Roots kombinbieren sie auf großartige Art und Weise diese einzigartigen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Charakteristika solcher Bands wie Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars und vor allem auch Reckless Kelly mit den Rootsanlagen solcher Kollegen wie Steve Earle und den Bottle Rockets, sowie dem rotzigen, unbekümmerten, losgelassenen Drive solch "wilder" Horden wie Jason & the Scorchers oder den frühen Kentucky Headhunters! 2 großartige Gitarristen, Bass, Schlagzeug, bei dem ein oder anderen Song auch mal eine zwibelnde Fiddle oder eine ergänzende Hammond-Orgel, fertig ist diese prächtige, straighte, durch und durch ehrliche und authentische Countryrock-Mucke! Klasse auch die immer wieder spürbaren Outlaw- und Southern Rock-Bezüge! Bestimmt werden die Arrangements von dem satten, transparenten Mehr-Gitarrensound der beiden Gitarristen Mike Krug (er ist der "Kopf" der Band, ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter mit dem richtigen Händchen für prächtig hängen bleibende Hooklines und großartige Melodien) und Slim Laurence (zeichnet auch für die erstklassige Produktion des Albums verantwortlich), die ihr eigentlich von einem völlig unterschiedlichen Stil geprägtes, exzellentes Les Paul- und Telecaster-Spiel zu einer genauso harmonischen, wie würzigen und scheinbar untrennbar miteinander verbundenen Einheit kombinieren. Die Songs sind wunderbar straight, kernig, riffig, satt, geradeaus, und bleiben bestens in den Ohren hängen. Diese Band ist mit ihren tausenden von absolvierten Gigs erstklassig eingespielt und verwandelt die Honky Tonks in und rund um Texas regelmässig in ausgelassene Hochstimmungs-Tempel. Back Porch Mary-Musik bringt überwiegend Drive, Melodik und gute Laune! Und wenn thematisch mal der "Blues" vorherrscht, so wird er im Whiskey oder Bier "ersäuft"! Los geht's mit dem griffigen, straighten, von kernigen Riffs geprägten "Red Dirt"-Roots-/Countryrock-Knaller "This band" - direkt, erdig, simpel, eingängig, mit tollen Gitarren! Super Auftakt! Und es geht so weiter: Das grandiose "Missouri girl" steckt voller Southern-Feeling und besticht mit herrlichen Hooklines. Tolle Melodie, saftige E-Gitarren und als Höhepunkt ein wunderbar lebendiges Solo! Das folgende "Harsh light of day" ist begnadeter, melodischer Midtempo "Red Dirt"-Gitarren-Countryrock (tolle Baritone E-Gitarre) in allerbester Reckless Kelly-Tradition! Die Bottle Rockets lassen beim anschließenden "That song" grüßen, während bei der wunderschönen, rootsigen Americana-/Countryrock-Ballade "We are the broken hearted" exzellente Mandolinen-Riffs den satten Gitarrensound (tolle Lead Gitarren-Linien) ergänzen. Weiter geht's mit dem starken, fulminanten, leicht grassig angehauchten, ungemein schnellen Dancehall-/Honky Tonk-/Country-Feger "Other end of the road", dessen brillante, quicklebendige Gitarrensoli die ganze Klasse der beteiligten Musiker demonstrieren. Die Band hat absolut keinen Durchhänger! Eine klasse Nummer folgt der nächsten: Ob der fette, von saftigen Gitarren dominierte Outlaw-Countryrocker "The girl" mit seiner tollen Baritone E-Gitarre (hört sich fast an, wie ein überaus lebendiges Ergebnis einer gemeinsamen Session von The Kentucky Headhunters und Shooter Jennings), die folkige Texas Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer "I'm to blame" (schönes semi-akustisches Arrangement), der traumhaft melodische, knackige, von herrlichen E-Gitarren flankierte "Red Dirt"-Countryrocker "Sing you a song", bis hin zu dem trockenen Kracher "Carpe diem" (wie eine Kreuzung aus Anlagen von Cross Canadian Ragweed, Jason & the Scorchers und Dan Baird's Georgia Satellites), mit dem das Album nach knapp 50 Minuten genauso stark endet wie es begonnen hatte - Bach Porch Mary lassen die Messlatte ihrer Musik stets auf dem gleichen Level liegen, und zwar einem verdammt hohen! Diese Truppe spielt sich mit "Time of the broken heart" in die absolute Spitze der Texas ("Red Dirt")Countryrock-Liga! Back Porch Mary rocks! Tolles Teil!

Art-Nr.: 5773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This band
Missouri girl
We are the broken hearted
The girl
Sing you a song
I won't look back at you
Carpe diem

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Baird, Rob - i swear it's the truth [2012]
Hervorragend! Red Dirt-/Americana-/Countryrock-Herz, was willst Du mehr! Genial, was uns dieser junge Singer/Songwriter da abliefert. Der ursprünglich aus Memphis, Tennesse kommende, mittlerweile in Nashville lebende Rob Baird hatte mit seiner Debüt-CD "Blue Eyed Angels" mit gerade mal 23 Jahren schon ein echtes Glanzstück abgeliefert. Wir hatten ihn damals bereits als absoluten Geheimtipp proklamiert. Jetzt, knappe zwei Jahre später, präsentiert er mit "I Swear The Truth" den sehnlichst erwarteten Nachfolger und auch der ist wahrlich eine Wucht! Man darf sogar aufgrund kleiner Änderungen und des noch bestechenderen Songmaterials nochmal von einer Steigerung sprechen. Baird ist nach wie vor bei Frank Lidells "Carnival Recording Company" unter Vertrag, produziert und mitmusiziert hat wieder der Singer, Songwriter und Multiinstrumentalist Scott Davis (assistiert diesmal von Kevin Szymanski), für die Aufnahmen wurden allerdings diesmal die legendären "Cedar Creek Studios" in Texas gebucht. Auffällig ist sofort, dass Baird, der auf seinem Erstling noch fast alle Tracks alleine komponiert hat, diesmal mit einigen renommierten Co-Autoren wie Rick Brantley, Ryan Beaver, Andrew Combs oder dem uns bestens bekannten Drew Kennedy gearbeitet hat und gegen Ende auch auf drei Fremdkompositionen zurückgreift, die aber tadellos zu seinem Musikkonzept passen. Desweiteren wurde der Kreis der involvierten Instrumentalisten und Mitsänger/innen, der beim Debüt noch relativ klein gehalten war, deutlich erweitert, zum Teil mit einigen interessanten Gästen. Schon der famose Opener "Dreams And Gasoline" präsentiert uns wieder diesen unwiederstehlichen Mix aus Americana-, Country- und dezenten Red Dirt-Zutaten, immer von einer gewissen Introvertiertheit und unterschwelligen Schwermütigkeit getragen, der aber durch seine unglaublich schönen Melodien und die exzellente instrumentelle Umsetzung über die gesamte Spielzeit zu fesseln weiß (es ist absolut kein Schwachpunkt zu finden). Zu dieser traumhaften Melodik gesellt sich ein schön trockener, aber wunderbar transparenter, klarer, fein akzentuierter, überaus harmonischer Sound. Es ist die pure Wonne. Bairds angenehmer Gesang und einige seiner Songs (u. a. "Same Damn Thing") erinnern oft an Mike Eli von der Eli Young Band, bleiben aber viel ursprünglicher (wem die Eli Young Band heute zu kommerziell geworden ist, ist hier in jedem Fall an der richtigen Adresse). Grandios immer wieder die Zusammenarbeit von klaren Akustikgitarren (meist als Untermalung) mit den verschiedenen typischen Saiteninstrumenten wie E-Gitarre, Slidegitarre, Banjo (meist durch Davis zelebriert), Pedal Steel (klasse hier wieder Ricky Ray Jackson, der auch schon auf dem Debüt mitwirkte), oder auch das Dobro (herrlich gespielt von Ben Kitterman auf "Please, Please", einer wunderschönen Ballade). Auch die sehr apart eingeflochtenen Harmoniegesänge mit einer illustren Gesellschaft wie Ed Jurdi und Gordy Quist von der The Band Of Heathens bei "Same Damn Thing" und "40 Days And 40 Nights", Kelley Mickwee von den Trishas bei "Please, Please" oder Sarah Sharp bei der fantastischen Fassung des Julie Miller-Stückes "Can’t Get Over You", sind hervorragend gewählt. Klasse passend zum Gesamtsound immer wieder die sparsam gehaltenen Orgelfills. Bei "Same Damn Thing" wurde auch Robs Live-Band mit eingebunden (starke Vorstellung hier von Austin Woodrow Morgan an der Electric und Slide Gitarre). "More Than Willing" mit Guitar Guest Appearence von Keith Gattis, der dem Song ein wenig Southern Rock-Touch verleiht, "Don’t Cry For Me", der vielleicht radiofreundlichste und stimmungsvollste Song des Albums (trotz nicht gerade freudiger Botschaft im Songtext) und das von Rick Brantley, Tia Sillers und Mark Selby kreierte "40 Days And 40 Nights" (mit ein wenig Selby-typischem Blues-Flair) sind letztendlich die prägnantesten Stücke dieses Werkes, vor allem wenn Scott Davis den Bottleneck über die Saiten fegen lässt und gänsehauterzeugende Slides heraufbeschwört. Genial auch seine psychedelisch anmutende E-Gitarren-Einlassung im Hintergrund beim sonst sehr eingängig gehaltenen "Can’t Stop Running". Die ziemlich introvertierten Stücke wie "Redemption" und das abschließende "Can’t Get Over You" wirken wie für Baird geschaffen und zeigen seine großartige (hier fast bardenhafte) Sangeskunst. Angesichts der phänomenalen und reifen Leistung auf diesem Album (dazu noch für einen gerade mal 25-jährigen!), dürfte Rob mehr denn je ganz oben auf der Liste von Nashvilles Talent-Spähern stehen (zumal dort, wie oben bereits erwähnt, auch noch wohnhaft). Seine Art zu musizieren, dürfte aber (im Gegensatz zur Eli Young Band) sehr schwierig zu kommerzialisieren sein, man würde ihm nahezu seiner Seele berauben und das wird ihm sicherlich bewusst sein. Zudem darf dieses einzigartige, texanische Red Dirt-Flair nie verloren gehen. Was ist das für ein wundervolles Album! Die CD ist erneut in einem Digipak mit eingelegten Steckbooklet aufgemacht, das alle Songtexte beinhaltet. Die spannende Frage wird jetzt schon sein, ob Rob Baird seinem brillanten "I Swear It’s The Truth" beim oft so schwierigen dritten Album noch einmal eins oben drauf setzen kann. Wir schwören und wetten schon fest drauf, dass dies der Fall sein wird. Doch jetzt gilt es erst einmal dieses Werk zu geniessen. Dieser junge Bursche ist einfach grandios! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dreams and Gasoline 4:41
2. Along the Way 3:25
3. Same Damn Thing 4:35
4. Black and Blue 3:55
5. More Than Willing 3:14
6. Redemption 4:28
7. Don't Cry for Me 3:19
8. Can't Stop Running 4:03
9. Please, Please 4:15
10. 40 Days and 40 Nights 4:34
11. I Can't Get Over You 5:12

Art-Nr.: 7844
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dreams and gasoline
Along the way
Same damn thing
Black and blue
More than willing
Can't stop running
40 days and 40 nights

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Band Benefield, The - my last name [2013]
Temple/Georgia ist die Heimat der großartigen Band Benefield. Und was spielt eine im U.S.-Bundesstaat Georgia beheimatete Band typischerweise? Genau - rassigen, kernigen Southern Rock! Genau das tut die Truppe handwerklich exzellent, mit viel Herz und Überzeugung, voller Energie, kraftvoll, mit zwangloser, spürbarer Spielfreude, kompromisslos und, wie es sich für einen Haufen echter Southern-Recken gehört:, mit stolz geschwellter Brust! Gegründet im Jahre 2009, besteht das Quartett aus Namensgeber und Frontmann Dustin Lee Benefield, einem hervorrgaenden, ausdrucksstarken Sänger mit einem für den Southern Rock bestens geeigneten, toughen, erdigen Stimme, der sehr tight und geradeaus agierenden, baumstarken Rhythmusfraktion von Bassmann Neil Yearta und Drummer Grant Long, sowie dem toll aufspielenden "Gitarrero" Ted Hennington. Vor allendingen er prägt den fetten Sound der Band mit seinen massiven, kochenden Riffs und seinen famosen, glühenden Soli (hin und wieder auch tierische, swampige Slide) maßgeblich. Wenn dieser Bursche auf seinem "Six-String"-Brett durch den Süden reitet, wirbelt er eine Menge Staub auf. Großartig! Zudem ist das Songmaterial richtig klasse und bleibt aufgrund seiner starken Melodik bestens hängen. Der Funke springt einfach über. Dieses mächtige Southern- und Swamp-Flair ist parallel zu der angerauten, dreckigen Gitarrenpower stets präsent. The Band Benefields knackiger, straighter Southern Rock wirkt zu jeder Sekunde authentisch und bezieht Randgenres wie Country, Blues und Classic Rock geschickt mit ein. Die Einflüsse großer Genre-Heroen wie Molly Hatchet und Lynyrd Skynyrd sind genauso spürbar, wie ihre Nähe zu aktuellen Kollegen der Marke Blackberry Smoke, Whiskey Myers und Hogjaw. Und doch machen sie ihr ganz eigenes Ding! Saustark beispielsweise der straighte, dabei ein wenig blusig und schön swampig groovende Redneck Southern Rocker "41 miles", der wunderbar erdig, druckvoll und mit zwei prächtigen Gitarrensoli (das zweite ist ein die Swamps ordentlich aufwühlendes Slide-Solo) aus den Lautsprechern prescht. Oder auch der kompakte, gnadenlos geradeaus rockende Southern-Kracher "Everybody dies" mit seiner effektvollen, spannenden Outlaw-Dramatik (tolle Riffs, viel Power, fette Gitarren), der brodelnde Southern-/Bluesrock-Stampfer "Angels in Alabama" (die Truppe lebt ihre Southern-Roots leidenschaftlich aus, fette Power, glühende E-Gitarren-Läufe), der knackige, ungemein dynamische Southern-/Countryrock-Heuler "Cougar hunter" mit seinen zündenden Gitarrenlinien (kommt wie eine Mischung aus dreckiger Charlie Daniels Band und Hughie Thomasson's Outlaws, herrlich zwanglose Spielfreude), der straighte Swamp-Rocker "Stevie B" (glühende Slide, dezentes Blues-Feeling, feine Melodie), die astreine, wundervolle, klassische Southern Rock-Ballade "Son of a singer's song", und, und, und... - es macht einfach riesig Spaß, diesem großartigen “smash mouth Southern Rock 'n' Roll.”, wie Benefield die "Mugge" der Band selbst bezeichnet, zuzuhören. Hier ist eine neue, prächtige Southern-Combo am Start, die die Fahnen des Südens hoheitsvoll hoch hält. "My last name" ist ein super Debut, das dem Genre richtig gut tut. Yeah, The Band Benefield rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Intro - 2:07
2. 41 Miles - 6:25
3. Everybody Dies - 4:29
4. Angels in Alabama - 4:33
5. Cougar Hunter - 2:39
6. Son of a Singer's Song - 4:15
7. My Last Name - 4:48
8. Stevie B. - 4:18
9. Everything - 4:23
10. Happy I'm Free - 3:13
11. Tattoos, Holey Jeans and Long Hair - 4:59
12. Alcohol Afternoon - 4:44

Art-Nr.: 8415
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
41 miles
Everybody dies
Angels in Alabama
Cougar hunter
Son of a singer's song
Stevie B.
Everything
Alcohol afternoon

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Bang, Frank & The Secret Stash - double dare [2013]
"What a blast"! Neues "Killer"-Album des famosen Gitarristen und Slidemasters Frank "Bang" Blinkal, einst langjähriges Mitglied der Touring-Band von Blues-Legende Buddy Guy, und seiner großartigen Truppe The Secret Stash. "Double dare" heisst das gute Stück - und es ist "one hell of a ride" durch die weiten Landschaften des Blues- und Southern Rocks. Frank Bang stammt aus Chicago, wuchs aber in Texas, genauer gesagt, in Austin auf, in einer Gegend, nicht weit weg von den vielen Bars, in denen der Sound des "West Side Blues" berühmt wurde. Als er mit 16 seine Gitarre packte und begann öffentlich aufzutreten, waren seine Favoriten solche Bands wie AC/DC und ZZ Top. Es dauerte einige Zeit, bis er auch mit dem Blues in Berührung kam, zunächst mit der Musik solcher Gitarristen wie Albert Collins, Johnny Copeland und Robert Cray. Doch die Rockmusik sollte immer eine Hauptrolle in seiner musikalischen Entwicklung spielen. Eines Tages begegnete Frank im californischen San Diego dem unvergessenen Stevie Ray Vaughan, der ihm, als er herausfand, das Frank in Chicago geboren ist, empfahl, mit solchen Chicago-Bluesgrößen wie Junior Wells und Buddy Guy in Kontakt zu kommen. Das nahm sich Frank tatsächlich zu Herzen, kehrte nach Chicago zurück und ergatterte dort irgendwann einen Job als Türsteher in Buddy Guy's berühmten "Legends Showroom". Später stieg er zum Crewmitglied von Guy auf und begleitete ihn viele Jahre bei dessen Gigs. Immer wieder hatter Bang fortan Gelegenheiten, mit diversen Musikern zu jammen. Das brachte ihm über die Jahre eine Menge Aufmerksamkeit ein. Gerade als er einen Vertrag von Capricorn Records zur Aufnahme eines Bluesrock-Albums angeboten bekan, offerierte Buddy Guy ihm den Job als Gitarrist in seiner Backing Band, den er selbstverständlich annahm. Nun stand er auf einmal selbst im Rampenlicht. Heute ist Bang mit seiner eigenen Band The Secret Stash unterwegs und begeistert die Gitarren- und Bluesrock-Welt mit bärenstarken Resultaten. Wie vielseitig Frank Bang ist, wie geschickt er all seine langjährigen Einflüsse in seiner Musik unterbringt, ist einfach beeindruckend. Wie gesagt, die Rockmusik spielt eine zentrale Rolle, dabei vor allem auch der Southern Rock, zudem rootsige Bezüge, die wohl vor allem seinem langen Aufenthalt in Texas geschuldet sind. "Double Dare" ist somit ein Album geworden, das sowohl die Southern Rocker, als auch die Bluesrocker begeistern wird. Bang findet eine hinreissende, grenzüberschreitende Mischung aus Elementen des Südens und des Blues, rockt auf der einen Seite "volles Rohr", besticht zudem mit ein paar grandiosen, elektrischen Bluesrock-/Southern Rock-Balladen, aber auch mit 2-3 akustischen Nummern. Eine Vielfalt, die er brillant unter einen Hut bringt. Frank Bang ist ein großartiger Songwriter, ein klasse Sänger und natürlich ein Gitarrist der absoluten Extraklasse. Ein Lead Gitarren-Hexer, ein Slide- und Lap Steel-Spieler, der die Saiten zum Glühen bringt und ein exzellenter Acoustic-Picker. Ein Vollblut-Musiker, der sich alles mit viel Idealismus und Herzblut hart erarbeitet hat. Los geht's auf "Double dare" mit dem Titelstück - und unmittelbar heisst es "anschnallen". Wow, geht hier die Post ab. Das ist ein baumstarker, von massiven, mächtigen Slide-Läufen durchzogener Volldampf Bluesrock-Boogie, der von Anfang an gewaltig auf's Gaspedal drückt. Im Mittelteil geht das Tempo für ein immer noch sehr kraftvolles, wunderbar swampiges, leicht psychedelisches Intermezzo kurzzeitig etwas zurück, ehe die Band wieder in die Vollen geht. Was für ein Drive! Und immer "rührt" der Meister mit dem "Bottleneck" über die Saiten, als wäre der Teufel hinter ihm her. Wunderbar! Das folgende "Burnin' up in the wind", ein leicht funky und "Chicago-style" angehauchter, kochender Bluesrocker, macht auf ähnlichem Niveau weiter. Wieder regiert eine mörderische Slide, diesmal allerdings in Zusammenarbeit mit einer herrlich dreckigen, klassischen Bluesharp. Man ergänzt sich hervorragend. Dazu ist die Nummer von einer klasse Melodie durchzogen und Frank überzeugt mit sehr starkem Gesang. Nach zwei weiteren Krachern ("Lose control" und "God fearin' man") wird es erstmals etwas ruhiger. "Wonder woman" ist eine ganz großartige, rootsige, recht Southern-lastige Blues-Ballade, die zunächst mit akustischer Dobro-Begleitung beginnt, dann aber in eine von saftigen E-Gitarren- und Slide-Licks bestimmte, erstklassige Full Band-Nummer mündet. Tolles Slide-Solo von Bang, wieder unterstützt von einer bluesigen Harp. Mit "This is waht it's all about" folgt ein exzellenter, von viel Americana-Einflüssen geprägter, akustischer "Front Porch Blues", wohl eine deutliche Hommage an Bang's Zeiten in Texas, ehe sich die Band im zweiten Abschnitt des Albums deutlich mehr in Richtung Southern Rock orientiert. Und das macht sie hammermässig stark. "All's well" beispielsweise ist ein herrlich satter, sehr melodischer, von fetten Gitarren und einer ebenso fetten Orgel bestimmter, jede Menge Southern-Feeling verbreitender Uptempo-Rocker, zu dessen Krönung der Protagonist im Break ein flammendes, mit gezielt eingesetzten Wah Wah-Effekten garniertes, großartiges Gitarrensolo beisteuert. Oder die traumhaft melodische, herrliche Southern Rock-Ballade "All I need", in der deutliche Spuren von The Allman brothers Band bis hin zur The Marshall Tucker Band nachzuvollziehen sind. Das grandiose Gitarrensolo Bang's im Break hat so viel Seele wie eines von Toy Caldwell oder auch von Gov't Mule's Warren Haynes. Der "smell of the south" ist allgegenwärtig. Schön auch die harmonisch integrierte Orgel-Untermalung. Richtung Southern-orientiertem Countryrock geht es schließlich noch bei dem von quiligem, feurigem Gitarrenspiel bestimmten, packenden Outlaw-Rocker "18 wheels of hell", der auch zu einem auf Southern Rock abfahrenden Hank III passen könnte. Welch ein Spektrum bildet diese exzellente Truppe ab. "Hard-edged Guitar Blues- and Southern Rock" vom Allerfeinsten - das ist es, was "Double dare" bietet. This is an album that will kickstart your heart", heisst es in einem U.S.-Review! Das unterschreiben wir ohne jeden Einwand. Frank Bang & The Secret Stash machen einen "Hammer"-Job!

Das komplette Tracklisting:

1. Double Dare - 5:21
2. Burnin' Up in the Wind - 4:45
3. Lose Control - 4:21
4. God Fearin' Man - 3:52
5. Wonder Woman - 5:03
6. This Is What It's All About - 5:12
7. All's Well - 4:52
8. My Own Country Way - 2:54
9. 18 Wheels of Hell - 4:21
10. All I Need - 4:51
11. Mattie's Girl - 4:48

Art-Nr.: 8274
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Double dare
Burnin' up in the wind
God fearin' man
Wonder woman
That is what it's all about
All's well
18 wheels of hell
All I need

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Beaver, Ryan - constant [2011]
"This is the rockin' side of Country"! Macht das Laune! Ein fantastischer Singer/Songwriter, herausragende Begleitmusiker, jede Menge "Schmackes" in der Musik - das ist die Formel, die auf Ryan Beaver und sein "Hammer"-Album "Constant" zutrifft. Der 25 Jahre junge Texaner aus Austin macht sich auf, die Country(rock)-Welt zu erobern - und wie er das macht, reisst einen richtig mit. Beaver's Karriere begann vor einigen Jahren recht unkonventionell. Schon immer ein begeisterter Fan der heimischen Texas Country- und Red Dirt-Bewegung, und recht früh in seiner Jugend mit dem Songschreiben beginnend, nahm er eines Tages all seinen Mut zusammen und schickte ein paar Demo-Aufnahmen an die große texanische Musiker- und Produzentenlegende Lloyd Maines. Ohne große Connections in der Szene und ohne irgendwelche besonderen Ambitionen bat er Maines zunächst lediglich um eine fachmännische Meinung zu seinen Songs. Der führte sich Beaver's Demos trotz seines übervollen Terminkalenders tatsächlich zu Gemüte und war sofort total begeistert. Ein unentdeckter Rohdiamant tauchte wie aus dem Nichts auf und Maines wusste sofort, das dieses herausragende Talent unbedingt gefördert werden musste. Unverzüglich kontaktierte Maines seinen Freund, den begnadeten Gitarrenzauberer David Grissom, ebenfalls ein exzellenter Produzent, sich diesen Ryan Beaver einmal anzuhören. Nicht minder begeistert fackelte der nicht lange und nahm Beaver unverzüglich unter seine Fittiche. Das erste Album ("Under the neons") erschien im Jahre 2008 und nun liegt das zweite vor, jeweils produziert von David Grissom, der auch den Löwenanteil der allgegenwärtigen Gitarrenparts übernahm. Schon das Debut war ein Knaller, doch der Nachfolger ist noch stärker. So muss man kraftvollen, rockigen Texas Country im Jahre 2011 spielen - direkt, schnörkellos und mit viel Gitarren-Power! Es ist überaus beeindruckend wie Beaver traditionelle Honky Tonk- und Country-Themen mit einer gesunden, kernigen Portion texanischer, Roots-rockiger Red Dirt-Gesinnung vereint. Und da David Grissom von seiner musikalischen Mentalität her ähnlich tickt, hat sich hier natürlich ein "Dreamteam" zusammen gefunden. Grissom, u.a. langjähriger Lead-Gitarrist bei Joe Ely, John Mellencamp, der grandiosen Bluesrock-Formation Storyville und den Dixie Chicks, lässt sein fantastisches, zündendes, bluesiges Gitarrenspiel ganz wunderbar in diese prächtigen Countryrocker einfliessen. Diese E-Gitarren klingen so satt und "down and dirty" - sie wühlen den texanischen Red Dirt-Staub ordentlich auf. Und weil ein Gitarrist für die zünftige Saitenpräsenz zuweilen nicht ausreicht, ist bei einigen Songs noch ein zweiter am Start. Keenan Levick heisst der Bursche, auch ein toller, in der Austin-Szene hoch geschätzter Könner, der sich mit Grissom das ein oder andere großartige Duell liefert. So zum Beispiel bei dem herrlichen Opener "For a while", einer von fetten "kick-ass"-Riffs und dreckigen, quirligen E-Gitarrenlinien geprägter, wunderbar straighter, knackiger "Red Dirt"-/New Country-/Countryrocker, dessen hinreissende Melodie unmittelbar ihren Platz ganz tief in unseren Gehörgängen findet. Grissom und LeVick machen mächtig Dampf, liefern sich bei dem Solo im Break einen grandiosen Schlagabtausch - und dennoch sind die Countryindikatoren stets präsent. Das texanische Countryrock-Feuer brennt! Ryan Beaver haut nun einen Knüller nach dem nächsten raus. Ob der ungemein knackige, dabei aber auch sehr flüssige, wieder in einem wunderbaren Gitarrengewand daher kommende Countryrocker "Beale street" (klasse Orgel-Background, tolles Southern Soul-/Blues-Flair), die traumhaft melodische Red Dirt-/Countryrock-Ballade "You don't need much" (wieder durchzogen von einer schönen Southern-Brise, herrliche E-Gitarren), der mit einem gewaltigen Drive abgehende Countryrock-Burner "Hate" (beginnt mit einem stampfenden Steve Earle-kompatiblen Rhythmus, um dann aber sehr schnell das Gaspedal richtig durchzutreten), die lockere, flockige New Country-Nummer "Constant", oder das von Beaver zusammen mit Wade Bowen komponierte "One more song", eine kraftvolle, mit starken Gitarren präsentierte Red Dirt-/Roots-Ballade, wie sie im sprichwörtlichen Buche steht. Das gesamte Material ist einfach Spitze! Unter den exzellenten Begleimusikern finden sich neben Grissom und LeVick solche Könner wie Glenn Fukunaga am Bass, Michael Ramos an den Keyboards und Brian Gill an den Drums. Beaver's klasse Stimme (irgendwo an der Schnittstelle von Stoney LaRue, Drew Womack und Little Texas' Tim Rushlow) wird im Background zuweilen von dem allgegenwärtigen Wes Higtower und der bezaubernden Jess Klein unterstützt. Fazit: Vor tollen Melodien nur so strotzende, Gitarren dominierte, zündende, straighte Red Dirt-Countryrockmusik eines hoch talentierten Singer/Songwriters (alle Kompositionen stammen aus Beaver's Feder, 5 davon mit Co-Autoren), wie man sie in dieser Qualität und Klasse wirklich nicht an jeder Straßenecke geboten bekommt. Nicht nur die Freunde von einem rockigen Cory Morrow, Chris Knight, einem noch Nashville-unbeeinflussten Jack Ingram, Radney Foster und Konsorten werden diesen Burschen lieben. "Constant" ist einfach ein "Killer"-Countryrock-Teil!

Das komplette Tracklistsing:

1. For A While 3:11
2. Beale Street 3:57
3. Never Let You Go 4:26
4. How About You 4:03
5. Nobody Wants To Be Alone 3:13
6. Hate 3:53
7. Let Me Be Your Saturday Night 3:40
8. You Don't Need Much 3:30
9. Constant 5:05
10. One More Song 5:02

Art-Nr.: 7478
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
For a while
Beale street
Hate
Let me be your Saturday night
You don't need much
Constant
One more song

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Bennett Band, Kyle - grey sunrise [2009]
Das grandiose Debutalbum der in Fort Worth/Texas ansässigen Kyle Bennett Band avancierte im Jahre 2005 zu einem regelrechten "Juwel" in der "Red Dirt"-Countryrock-Szene, ebenso wie zu einem kultigen Geheimtipp unter den "Countryrock-tauglichen" Southern Rock-Fans! Ganze vier Jahre mussten wir warten, bis der Nachfolger kommt, doch nun liegt ihr Zweitwerk "Grey sunrise" vor - und das Genre hat allen Grund zum Feiern. Sie haben sich nochmal selbst übertroffen und die Messlatte ihres Erstlings noch höher gelegt. Was für ein herrliches Album! Countryrock (bringen wir es mal auf einen Nenner und bezeichnen es als Countryrock, doch das Spektrum ist sehr sehr vielseitig und Genre-übergreifend - dazu später mehr) soll tot sein? Niemals! Solange solche Bands wie die Kyle Bennett Band am Start sind, wirkt diese musikalische Spezies auch heute noch lebendiger und frischer denn je. Mit fantastischem Songmaterial und exquistiter musikalischer Leistung prescht die Kyle Bennett Band in der "Red Dirt"-Szene nach vorn und ist drauf und dran solch etablierten Größen wie Cross Canadian Ragweed, Stoney LaRue, Reckless Kelly, der Eli Young Band, Wade Bowen & Co. den Rang abzulaufen. Diese Musik symbolisiert Freiheit, Zwanglosigkeit, Frische, ist der pure amerikanische Countryrock-Traum! Gehen wir nochmal näher auf die Bezeichnug Countryrock ein: Das ist unterm Strich schon korrekt, doch detailliert betrachtet trifft die Kyle Bennett Band nahezu perfekt die Schnittmenge rauer Texas "Red Dirt"-Helden wie die bereits erwähnten Cross Candian Ragweed und Reckless Kelly, Nashville-kompatiblem New Country zwischen solchen, durchaus traditionell fundamentierten Größrn wie Brad Paisley und Travis Tritt, würzigem Outlaw-Country ala Waylon Jennings, klassischem Siebziger-fundamentiertem Countryrock der Sorte Eagles/Poco, wie auch, und das wird immer wieder deutlich, den kernigen, lupenreinen Southern Rock-Anlagen solcher Bands wie den Outlaws, der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd. Wie selbstverständlich vereint die Truppe all das in ihrem wundervollen, von einem ganz großartigen, saftigen, satten und transparenten Gitarrensound geprägten (die Truppe agiert mit zwei exzellenten E-Giatrristen, dazu spielt Bennet noch Acoustic Gitarre), unwiderstehlichen, eigenen Songmaterial und ist damit nicht nur auf jedem dieser Terrains zu Hause, sondern vereint auch deren Anhänger zu einer begeisternden, gemeinsamen Fangemeinde! Die Kyle Bennet Band spielt, auch bei den lockeren, wie Öl runtergehenden Songs und bei den Balladen, immer knackig,"saftig" und voller Energie. Dazu gehen die Songs einfach wunderbar ins Ohr! Es geht gleich mit einer absoluten "Killernummer" los: "Time to switch to whiskey" ist ein fuminant abgehender, zwischen Southern Rock- und Outlaw-Strömungen angesiedelter, wundervoller Countryrock-Heuler voller Roadhouse-/Honky Tonk-/Boogie-Flair. Welch eine Dynamik! Angetrieben von einem knackig nach vorn gehenden Drumming, dominieren satte E-Gitarren das Geschehen, unterstützt von einer quiligen Steelguitar im Hintergrund. Der großartige Lead Gitarrist John Seidler brilliert mit kernigen, flinken Läufen, die viel Southern-Esprit versprühen. Und Bennett singt fantastisch! Ein prächtiger Auftakt, doch die Scheibe lässt während ihrer 13 Songs (gut 50 Minuten) zu keiner Phase nach. Nach dem melodischen, knackigen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrocker "Should've listened" (in der Art der letzten Sachen der Eli Young Band) und dem von starker Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und feinen Mandolinen-/Steelguitar-Fills geprägten Texas Outlaw-Countryrocker "The road", folgt ein knallharter, kochender, von rauen, fetten E Gitarren-Riffs dominierter, astreiner, klassischer Southern Rocker in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Doch "Blackbird" ist von einer Güte, die Skynyrd schon länger nicht mehr hinbekommen haben. Auch 38 Special, die Outlaws, mit Abstrichen Molly Hatchet und die in der Southern-Szene aktuell so angesagten Rebel Pride dienen als Vergleichsgröße. Saustark! Im Anschluß daran erleben wir dann das herrlich lockere, flockige, wie Öl runtergehende, dennoch knackige, erfrischende Countryrock-Stück "Grey sunrise" (hat sowohl Eagles-, Restless Heart- als auch Outlaws-Flair), bei dem jedem Genre-Liebhaber das Herz aufblühen wird. Tolle Gitarre, lockere, lässige Dynamik, schöne Steel- und Mandolinen-Ergänzungen, eine traumhafte Melodie - einfach wundervoll! Dach auf, und mit dem Cabrio entlang der endlosen Highways Amerikas cruisen - das passt! Das nachfolgende "Crescendo" ist eine hinreißend melodische New Country-, Countryrock-pop-Ballade, umgeben von ungemein transparenten, klaren Gitarren. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen. Klasse hier die Kombination aus E-Gitarren, Acoustic Gitarre, Steelguitar und unaufdringlicher Orgel. Matchbox 20 zu deren Anfangszeiten (wenn sie eine "Red Dirt"-Band gewesen wären), aber auch Sister Hazel. BlackHawk und die Eli Young Band kommen einem hier in den Sinn. Und mit dem herrlichen "When the lights go down" steht schon der nächste Traum-Countryrocker in den Starlöchern. Präzise, knackig, frisch, mit tollen, saftigen Gitarren und ungemein melodischen Strukturen ziehen die Jungs ihre Kreise. Blühender Countryrock von zeitloser Güte! Nach dem rootsigen "Devils on my trail" (satter Countryrock mit Outlaw- und Southern-Feeling zwischen Poco, Cross Canadian Ragweed, Waylon Jennings und der Eli Young Band), feuert die Truppe mit dem grandiosen "Empty barrels" nochmal einen krachenden Southern Rocker aus allen ihr zur Verfügung stehenden Rohren ab. Dreckige, raue, harte Riffs, donnernde Drums, eine morz Power - und trotzdem eine klasse Melodie. Das Quintett spielt auf, als wollten sie Cross Canadian Ragweed mit geballter Kraft an die Wand drücken. Produziert und mit einem tollen Sound versehen hat das Werk, wie schon das Debut, wieder Erik Herbst! Der Kyle Bennett Band ist mit "Grey sunrise" ein absolutes "Sahneteil" des Gitarren orientierten Countryrocks gelungen - ohne jeden Fehl und Tadel! Schon nach gut einem Drittel des Jahres 2009 ein Album, das in den Jahresend-Abrechnungen der Sektionen "Countryrock-Album des Jahres" und "Red Dirt-Album des Jahres" zweifelsfrei ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird! Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1 Time to Switch to Whiskey - 3:33   
2 Should've Listened - 3:37   
3 The Road - 3:28   
4 Blackbird - 3:36   
5 Grey Sunrise - 3:58   
6 Crescendo - 3:43   
7 When the Lights Go Down - 4:04   
8 Devil's on My Trail - 3:45   
9 Empty Barrels - 4:33   
10 One Light Town - 4:08   
11 Jimmy & Josie - 3:20   
12 Still in Love with You - 4:05   
13 Everything to Lose - 4:33

Art-Nr.: 6351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time to switch to whiskey
Blackbird
Grey sunrise
Crescendo
When the lights go down
Empty barrels

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Big Engine - live at boot hill ~ dvd [2005]
Jawohl, "nothing sounds better than a 'Big Engine'"! Letztes Jahr die Live-CD und nun folgt die entsprechende Live-DVD, aufgenommen am Memorial Day Weekend, Mai 2004! Tolle, sprühende Live-Show der großartigen Rock-/Hardrock-/Southernrock-Truppe aus Jacksonville/Florida um ex-Molly Hatchet-Urgestein Banner Thomas (Bass) und den hervorragenden Sänger/Frontmann Tony Mikus, bei dem ordentlich die Post abgeht. Stark, daß man die Band mittels dieser DVD nun endlich auch mal außerhalb ihrer Region und des amerikanischen Südostens "live sehen" kann! Erstklassiger, Energie geladener, nichts anbrennen lassender, auch bestens für die Luftgitarren- und Headbanger-Fraktion geeigneter, krachender, jedoch absolut gut strukturierter und hängen bleibender American Hardrock-/Southern Rock, irgendwo zwischen AC/DC, Laidlaw, 38 Special und Molly Hatchet! Bemerkenswert ist, daß die Southern Rock-Anlagen der Band live deutlich mehr zum Vorschein kommen, als auf den Studio-Scheiben. Und es wird immer schön hart gerockt und auch mal die lange Mähne geschüttelt! Die Band und das Publikum haben sichtbar Spaß! Der "Boot Hill Saloon" in Daytona Beach ist ein typischer, sehr intimer, amerikanischer Biker-Schuppen "with character and a lot of characters". Ordentlich Harleys vor der Tür, eine entsprechende Einrichtung, urige Leute, ein begeistertes, "beer-drinkin'" Publikum, dazu die die Fans jederzeit voll "antörnende" Southern-Hardrock-Musik der Band... - der Laden verkörpert einfach durch und durch diese sympathisch "wilde" Biker-/Racing-Mentalität! Das alles kommt auf der DVD super rüber, zumal zwischedrin immer mal wieder kurze, nie störende, Momentaufnahmen von mächtigen Bikes, fetten "racing cars" oder auf dem Asphalt radierenden Reifen zu sehen sind. Zudem ist der "Boot Hill" so etwas wie Big Engine's Live-Heimat! Hier spielen sie zig Gigs im Jahr, hier kennt sie jeder, hier sind sie "Stars"! Das spürt man, und auch das kommt prächtig rüber! Die Setlist (14 Songs) besteht aus einer prima Auswahl von Stücken der letzten beiden Alben und einer Anzahl hervorragender Coverversionen. Eine davon gibt's gleich zu Anfang: Voller Feuer und Spielfreude jagen sie durch Phil Lynott's (Thin Lizzy) "The boys are back in town". Mit tollen "Twin Guitars" und "Double Leads" verleihen sie dieser Nummer soviel Molly Hatchet-Flair, als sei sie direkt in Jacksonville entstanden. Klasse! Weiterhin Vollgas rocken sie bei dem harten, stampfenden Heavy-Southernrocker "Shake my soul", wieder in einem dynamischem Doppel Lead Gitarren-Sound, ehe sie für das gewaltig abgehende, krachende "Juggernaut"sogar noch ein paar Kohlen mehr auf's Feuer legen. Trägt seinen Untertitel "Build for speed" wahrlich zu recht! Bassmann Banner Thomas und der starke Drummer Benny Puckett machen ordentlich Dampf und Hans Oellerich läßt die 6 Saiten richtig glühen. Der "Boot Hill" ist samt Publikum und Band nun endgültig auf Betriebstemperatur! Es folgt eine lodernde Version des riffigen, rauen "Wasted", ehe man bei dem wunderbar melodischen, gefälligen, erneut von feinen Twin-Gitarren geprägten, Southern-fueled Rocker "Sweet Mary" mal ein wenig Luft holen kann. Doch dann intoniert Tony Mikus das nächste Stück mit den Worten "Hey, over here in the Bass, from the great band Molly Hatchet, Mr. Banner Thomas" - und was nun auf dem Programm steht, ist klar: der Hatchet-Klassiker "Flirtin' with disaster", und zwar in einer furiosen, voller Esprit steckenden, baumstarken Fassung! Sehr stark auch der pulsierende Riffrocker "I hate love", das harte, aber melodische "Real life", das mächtig abgehende "Give it to me", sowie hervorragende Coverversionen von John Mellencamp's "Pink houses", AC/DC's "TNT" und zum Abschluß eine schwer brodelnde Fassung von Black Sabbath's "War pigs"! (Wer in einige Titel reinhören möchte, der wähle in unserem Programm bitte die "Boot Hill"-CD aus.) 60 Minuten Big Engine in ihrem Element! Darüber hinaus bietet die DVD noch einiges an Bonus-Material! Das wichtigste: Es gibt das Musik-Video (feine Bilder der Band im Studio und live) eines brandneuen, bislang unveröffentlichten Studio-Songs mit dem Titel "Come home"! Und die Band untermauert damit einmal mehr ihre Klasse. Eine herrliche, knackige und satte Hardrock-Ballade mit einer tollen Melodie und jeder Menge Southern-Esprit! Weiterhin gibt's noch kleine Filmchen, wie z.B. "Sturgis Road Trip", u.a.! Eine tolle DVD eines prächtig röhrenden Southern-/Hardrock Motors! Die DVD ist "code free" und damit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3457
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: DVD || Preis: € 9,90

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Bihlman Bros., The - american son [2003]
Nach dem grandiosen Erfolg des überragenden, aktuellen Albums "What u want" und dem begeisternden Feedback unserer Kunden haben wir nun auch das Vorgänger-Werk der in Los Angeles ansässigen Bihlman Bros. ins Programm aufgenommen. "American son" heisst das Teil, und es ist genauso mitreissend, genauso packend, genauso phänomenal wie der Nachfolger - schlichtweg ein "Hammer"! "The hard rockin', down'n dirty, bluesy force of nature" bläst zum Sturm. Fesselnder, eine gewaltige Power freisetzender, hard-driving Gitarren-Bluesrock, Rockin' Blues, bluesy Roots- und Classic American Rock, voller Southern-Esprit und mit einer gesunden Portion Funk- und Jam-Grooves. Erstklassiges Songwriting, überragende musikalische Fähigkeiten, wunderbare Melodien, baumstarke Gesangsleistungen - Jabo Bihlman (Gitarren, Gesang), Scott "Little" Bihlmann (Drums) und der exzellente Bassist Jason Kott brennen ein gewaltiges Feuerwerk ab. Dabei ist "American son" insgesamt noch ein wenig härter als der Nachfolger. Dreckig, rau, fett und vollgepackt mit flammenden, glühenden, richtig die Muskeln spielen lassenden Gitarrensoli des Saitenhexers Jabo Bihlman, bauen die Jungs mächtig Druck und Intensität auf. Jabo ist wirklich ein Wahnsinns-Gitarrist, der immer wieder ein zentrales Thema in den die einschlägigen, amerikanischen Gitarrenmagazinen ist. Der Bursche demonstriert grenzenlose Virtuosität und Spielfreude, und ballert uns einen harten, expolisven Riff nach dem anderen um die Ohren. Andererseits verliert er sich auch mal in einem herrlich entspannten, verträumten Instrumental ("The cowboy" song"). Doch, wie gesagt, überwiegend dominieren geballte Bluesrock- und Rock-Power. Das Album startet, wie es sich gehört, nach einem kleinen Intro gleich mit einer absoluten "Killer"-Nummer - dem Titelstück "American son"! Es geht los mit bluesigen, swampigen, trockenen Acoustic-Licks, doch nach ein paar Sekunden donnern einem gnadenlose, harte Gitarrenriffs entgegen, unterstützt von krachenden, technisch brillant in Szene gesetzten Power-Drums. Was für ein prächtiger, fetter, straighter, elektrischer "Blue Collar"-American Southern-/Blues-Rocker! Ein mitreissender Groove und bärenstarker Gesang runden das Bild ab. Im Break hören wir ein von wunderbarer, jammiger Percussion unterlegtes, dreckiges, rau und roh gespieltes, glühendes Gitarren-Solo. Schon bei diesem ersten Stück scheint sich Jabo die Finger wund zu spielen. Sein "Brett" brennt lichterloh. Saustark! Das ist die komplette Vollbedienung für alle Freunde von harten Blackberry Smoke bis Gov't Mule, von "heavy" Buddheads bis Stevie Ray Vaughan und von "krachenden" Tishamingo, über Black Stone Cherry bis zu ZZ Top. In eine ähnliche Kerbe schlägt das ebenfalls sehr hart präsentierte, baumstarke "You got me". Die Riffs hauen noch straighter rein und die permanent Gas gebenden, markannten Basslinien erzeugen mächtig Druck. Der Song entwickelt einen Mörder-Drive - tierisches Wah Wah-Gitarrensolo inklusive. Phantastisch auch die improvisationsfreudige, von großartigen Gitarrenspielereien und einem schönen Psychedelic-Flair gekennzeichnete, 8 1/2-minütige Ballade "Dream", die wie eine ungemein fruchtbare Kombination aus Pink Floyd'scher Inspiration und bluesigem, kernigen Gitarren Southern-/Jam-Rock ala The Black Crowes daher kommt. Spannend, intensiv, großartig! So jagt ein Highlight das nächste: Beispielsweise der kochende Funk-/Bluesrocker "Bad axe", der wunderbare, von tollen, dreckigen Gitarrelinien durchzogene, herrlich groovende, melodische, sehr kraftvoll und emotional vorgetragene Slow Blues "Hold out your hand", der Volldampf Power-/Roots-/Blues-/Southern-/Heartland-Rocker "Rusty chain" mit seinem fulminanten Gitarrensolo, oder auch der von höllischen Riffs und wildem "Eindreschen" auf die Schlaginstrumente nach vorn gepeitschte Kracher "Soul vitamin" ("fiery guitar playing and amazing action drumming") - das Material ist einfach genial! Eine absolut bemerkenswerte und besonders erwähnenswerte Nummer ist noch die brillante Coverversion der "Bihlmänner" von Johnny Cash's Country-Klassiker "Folsom Prosn Blues". Was die Truppe aus dieser Nummer für einen von zündenden, fetten, dreckigen Gitarren durchzogenen, Stevie Ray Vaughan-inspirierten, southern-fried Monster-Bluesrocker macht, ist schlicht ein kleiner, musikalischer "Geistesblitz". Die unter Starkstrom stehenden Basslines, das fulminante Drumming, das schon erwähnte, raue, packende Gitarenspiel, und dieser brodelnde Groove - wunderbar! Wir sind vollends begeistert! Ein meisterhaftes Werk dieser "Powerhouse Bluesrocker", wobei das Wort "Rock" hier eindeutig dominiert. 60 Minuten lang "The Bihlman Bros. on fire"! Und sie spielen auf, als wollten sie jeden noch so etablierten Kollegen an die Wand "nageln". Unfassbar, dass diese Jungs noch nicht den ganz großen Durchbruch geschafft haben...

Das komplette Tracklisting:

1. Caminando a una boda 1:22
2. American Son 4:22   
3. You Got Me 3:23
4. Dream 8:25   
5. Bad Axe 4:23
6. Misery 5:57   
7. Hold Out Your Hand 7:10   
8. Rusty Chain 3:54
9. Blue Skies 4:32
10. Folsom Prison Blues 3:53
11. Sugarman 4:29
12. The Cowboy Song 4:15   
13. Soul Vitamin 3:10

Art-Nr.: 6873
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American son
You got me
Dream
Hold out your hand
Rusty chain
Folsom Prison Blues
Soul vitamin

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Bihlman Bros., The - what u want [2009]
"The Bihlman Bros. are a hard rockin', down'n dirty, bluesy force of nature"! Mitreissend! Packend! "What u want" ist das bereits vierte Album der in Los Angeles ansässigen Bihlmann Bros., ein Werk, dass die pure Begeisteung auslöst! "Blues Rock with an emphasis on Rock. Guitar driven songs that'll keep you hummin' all day", heisst es in einem U.S.-Statement, "a hard, driving, soulful Bluesrock juggernaut" in einem anderen, wir nennen es ein unwiderstehliches, einen nicht mehr los lassendes, fettes, "Southern Rock-fueled Bluesrock-Spektakel", wobei die Betonung auf "Rock" liegt. Geprägt ist das Ganze von jeder Menge Power, geradezu traumhaften Melodien, erstklassigen Gesangsleistungen, aussergewöhnlicher Musikalität und einem famosen Gitarren-Feuerwerk! Mit wem haben diese Bihlman Bros., zwei ausgefuchste Studio-Veteranen und Mitglieder der "Warner Chappel Songwriter Association" nicht schon alles gearbeitet und gespielt: ZZ Top, Buddy Guy, Charlie Daniels, Kenny Wayne Shepherd, Little Feat, Pat Travers, Son Seals, Chris Duarte Group, Ted Nugent, BB King, um nur einige zu nennen. All das ist durchaus kompatibel mit ihrer Musik, wenngleich man zudem deutliche Einflüsse von beispielsweise The Black Crowes, Bad Company, Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, The Allman Brothers Band, Indigenous und durchaus auch sehr zeitgemässem, straightem American Rock verspürt, wie ihn beispielsweise Black Stone Cherry zelebrieren, nur sehr viel eingängiger, musikalisch noch eine Idee versierter und ausgereifter. Hier sind Weltklasse-Musiker am Werk. Vor allen Dingen der unglaubliche Gitarrist Jabo Bihlman ist ein Teufel an den 6 Saiten, der immer wieder die einschlägigen, amerikanischen Gitarrenmagazine für sich in Anspruch nimmt. Vor dessen famosem Spiel muss so mancher "guitar hero" ehrfurchtsvoll zu Kreuze kriechen. Eingespielt ist das Album in klassischer Trio-Besetzung. Neben Jabo Bihlmann, im übrigen auch ein grandioser Sänger, agieren noch sein Bruder Scot "Little" Bihlman am Schlagzeug und der ebenfalls herausragend spielendeCharlie "Cornbread" Short am Bass. Was die Drei aufziehen, ist eine voller Southern-Esprit steckende Bluesrock-/Rock-Show, die eine gewaltige Energie freisetzt. "Fabulous guitar picking and amazing action drumming" bestimmen die Szenerie! Kochende Slide, explosive Riffs, auch mal ein lockeres, sehr gefühlvolles Intermezzo, dann wieder flammende, zündende, grenzenlose Spielfreude demonstrierende und doch so klar stukturierte, wunderbare, fette Lead Gitarren-Ausflüge - Jabo Bihlmann spielt in beeindruckender Art und Weise auf. Weitere, gar nicht hoch genug einzustufende Pluspunkte sind, wie gesagt, die exzellente Gesangsleistung, das durch und durch hervorragende Songwriting und diese sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubenden Melodien. Steigen wir mal ein, ins prächtige Geschehen: Ein paar trockene, staubige, fast verloren erscheinende Acoustic Gitarren-Riffs als Intro - und schon bricht das Gewitter los."I wanna fly" heisst dieser packende, donnernde, straighte Bluesrock-Kracher. Harte, massive Riffs und furioses Lead- und Slide-Gitarren-Spiel produzieren mächtig Dampf. Das gewaltig rockende Ambiente, ein tierische Bass-Drive und die zündenden Gitarren sorgen für "brennende Luft" - und dann diese tolle Melodie! Apropos Melodie: Nach dem nächsten, satten Riff-Knaller "Believe", steht mit dem traumhaft eingängigen und harmonischen "Jubilee" eine ganz herrlich zwischen ruhigeren und kraftvolleren Momenten hin und her balancierende, sich wunderbar in unseren Ohren festsetzende, lupenreine Southern Rock-Ballade auf dem Programm, deren zentrale, instrumentale Passage in der Mitte von einem hinreissenden, rund 1 1/2-minütigen Gitarren-Solo bestimmt wird. In der Manier eines Toy Caldwell (The Marshall Tucker Band) steigert sich Jabo Bihlman von anfangs langsamerem, sehr melodischem, dennoch würzigem Spiel hin zu einem fulminanten, satten, virtuosen Uptempo-Ritt. Genial! Eine absolute "Killer"-Nummer! Wie auch der von rührender, glühender Slide und staubtrockenem Dobro begleitete, kochende, drückende Swamp-Bluesrocker "What u want". Besticht mit einem tollen Rootsrock-Flair! Die Swamps brodeln und die Gitarren dampfen! Hat entfernt etwas von Eric Sardinas! Lässig, californisch, sonnig, locker, dennoch ausgestattet mit der nötogen, bluesigen Kraft und ein wenig funky groovend (tolle Wah Wah-Begleitung) kommt das großartige "Better place". Jede Menge Stevie Ray Vaughan- und Hendrix- Blues-Feeling, vermischt mit californischer Rock-Frische und einem unterschwelligen Southern-Flair, versprüht die wunderbare Ballade "Angel's wings". Ruhige Passagen mit exzellenten, bluesigen Gitarren-Hooklines wechseln mit einem krachenden, druckvollen, massiv Riff-betonten Rafrain, der allerdings einmal mehr von einer tollen Melodie bestimmt wird. Wie auch der herrliche, von vielschichtigen, transparenten Gitarren bestimmte, bluesige, Southern-flavoured Rootsrocker "Needle & thread" (saustarkes Gitarren-Solo), der sich wieder wunderbar in unsere Gehörgänge schleicht. Auch das brodelnde "Walk outside" (hat was von den Allmans, Gov't Mule und Chris Duarte, aber auch von modernen U.S. Rock-Strukturen - tolle, zusätzliche Percussion, klasse Wah Wah-Gitarre) und die das Album abschliessende, epische, schwere, atmosphärische Bluesrock-Ballade "Broken wings" (mächtiges Gitarren-Feuerwerk) hinterlassen pure Begeisterung. Zum Abschluss des Reviews noch ein paar Zitate von einigen Experten, die sich als absolute Bihlman Bros.-Fans outen:
"The Bihlman Bros. are simply unbelievable. With the right exposure, there'll be no stoppin' em." - Jim Gaines - Grammy Award winning Memphis producer!
"I love this music. The Bihlman Bros. are awesome. They blew me away!" - Bruce Robb, Cherokee Studios / Quarter 2 Three Records!
"The Bihlman Bros. are on fire. Jabo Bihlman is an incredible singer and sizzling guitar player." - Terri Ray, WKLT Radio!
"Excellent" - Chris Duarte!
Das können wir alles "blind" unterschreiben! "What u want" ist genauso klassischer, wie moderner, melodischer, rootsy, ass kicking, Southern-fueled Guitar-Bluesrock/Rock, dessen Qualitätseinstufung nur ein Urteil zulässt: "Überragend"!

Das komplette Tracklisting:

1. I Wanna Fly 3:09
2. Believe 3:41
3. Jubilee 4:40
4. What U Want 3:16
5. Better Place 4:20
6. Angel's Wings 5:41
7. Needle & Thread 3:14
8. Butterfly 4:40
9. Walk Outside 3:34
10. Shotgun 2:20
11. Broken Wings 4:16

Art-Nr.: 6725
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I wanna fly
Jubilee
What u want
Angel's wings
Needle & thread
Walk outside
Broken wings

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