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Gov't Mule - revolution come...revolution go ~ 2 cd deluxe edition [2017]
2CD-Set! Deluxe Edition mit Bonus-CD!

Nach 4 Jahren das neue Studioalbum von Gov't Mule. Die ersten Hörproben des neuen Werkes zeigen die Mannen um Warren Haynes in fantastischer Form. Das Songmaterial scheint exzellent zu sein. Allein die hinreissende Southern Rock-Ballade "Dreams & songs" ist der Knüller. Was für eine wunderbare Nummer, inkl herrlichem Gitarrensolo - fast so etwas wie ein neues "Soulshine".

Das komplette Tracklisting:

Disc: 1
1. Stone Cold Rage
2. Drawn That Way
3. Pressure Under Fire
4. The Man I Want To Be
5. Traveling Tune
6. Thorns Of Life
7. Dreams & Songs
8. Sarah, Surrender
9. Revolution Come, Revolution Go
10. Burning Point featuring Jimmie Vaughan
11. Easy Times
12. Dark Was The Night, Cold Was The Ground

Disc: 2
1. What Fresh Hell
2. Click - Track
3. Outside Myself
4. Revolution Come, Revolution Go (Alternate Version)
5. The Man I Want To Be (Live In Studio Version)
6. Dark Was The Night, Cold Was The Ground (Live In Studio Version)

Art-Nr.: 9459
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Indigenous - broken lands [2008]
"Native American Guitarslinger" Mato Nanji und seine Freunde mit einem traumhaften, neuen Album! So wunderbar kann Roots-based Bluesrock sein! Als Indigenous vor rund 10 Jahren die Bühne des Bluesrock-Circuits betraten, schlugen Mato mit seinem atemberaubenden, oft an Stevie Ray Vaughan erinnernden Gitarrenspiel, sein Bruder Pte am Bass, seine Schwester Wanbodi am Schlagzeug und Cousin Horse (Percussion), alle dem Stamm der Nakota-/Sioux-Indianer angehörend, ein wie eine "Bombe". Sie waren, und sind es natürlich auch heute noch, so etwas wie die neue Vorzeige-Institution harten, intensiven, mit einem deutlichen Jam-Spirit durchzogenen Gitarren-Bluesrocks! Was hat sich nach einer Dekade geändert? Aus der ehemaligen "Familienbande" ist nur noch Mato übrig geblieben. Die anderen haben sich in aller Freundschaft, ohne den Hauch von Meinungsverschiedenheiten, mittlerweile anderen Aufgaben zugewandt, und Mato führt das Projekt "Indigenous" mit neuen Musikern und neuem Elan weiter. "Everybody decided to go their own way, leaving me to carry on Indigenous," sagt Mato zu dieser Entwicklung. "Playing with my family for 10 years was a lot of fun, but it was time to grow." So rekruierte er zusätzlich den großartigen Slide-Gitarristen Kris Lager, den Keyboarder Jeremiah Weir, Bassist Aaron C. Wright, Drummer Kirk Stallings und Percussionist Chico Perez in die Band (zum Teil war diese Truppe auch schon beim Vorgänger "Chasing the sun" mit an Bord), deren erstes gemeinsames Resultat auf CD nun das fantastische "Broken land" ist. Nich mehr ganz so intensiv wie früher, aber nicht minder kraftvoll und vor allen Dingen ungeheuer inspiriert, tendiert die Musik von "Broken lands", das thematisch einiges über die Historie und das Leben in den Reservaten zu erzählen hat, etwas mehr in Richtung Roots- und American Heartland Rock, was unter dem Strich zu einer grandiosen Synthese aus Roots- und Bluesrock führt: Traumhaftem Roots-based Bluesrock! Tolle Melodien, hinreißende Grooves, großartig hängen bleibende Strukturen, und doch diese Verspieltheit, dieses Fließende, diese unterschwellige Jam-Freude und dieser stets spürbare Hang, irgendwann zu einem dieser, von lässiger Percussion unterstützten, glühenden, unwiderstehlichen Gitarren-Ausflüge anzusetzen. Mato Nanji's "heroes" wie Stevie ray vaughan, Jimi Hendrix, Carlos Santana, aber auch Los Lobos, Gov't Mule oder gar John Mellencamp hinterlassen dabei durchaus ihre Spuren. Auch eine Menge Southern-Esprit ist immer wieder spürbar. Der wunderbare Gitarrensound, durch den zweiten Gitarristen noch vielschichtiger geworden, wird immer wieder durch dezente, aber prägnante Orgel- und Klavierklänge bereichert. Es passt einfach prächtig. Und Mato's Gesang war nie besser! Herrlich bluesige Riffs und wundervolle, erdige, würzige Gitarrenlicks bestimmen den kraftvollen, dennoch sehr gediegen wirkenden, von einer großartigen Melodie und lässigem Groove geprägten, seeligen Roots-/Bluesrocker "Should I stay", der unsere verwöhnten Roots-/Blues-Ohren unverzüglich in einen Zustand angenehmsten Wohlbefindens und höchster Zufriedenheit versetzt, der sich auch im weiteren Verlauf des Albums zu keiner Minute mehr verflüchtigt. Toller Refrain mit schönem Background-Gesang von Mato's Gattin Leah Nanji (zudem, bis auf eine Ausnahme, Co-Writerin aller Songs), brennendes Gitarrensolo von Mato! Was für ein Start in dieses grandiose Album! Nicht minder stark geht's mit dem langsamen, erneut sehr melodischen, aber kraftvollen, rootsig-bluesigen "Eyes of a child" weiter (tolle Bottleneck-Arbeit von Kris Lager), ehe die Energie mit dem kernigen, von großartigen, parallel zum Gesang eingesetzten Gitarrenlicks und straighten, satten Riffs bestimmten Knaller "Place I know" deutlich zunimmt. Hat gut Dampf! Klasse Jam-Feeling! In dem fast 3-minütigen, von einem tollen Percussion-Groove getragenen Instrumentalfinish brilliert Mato mit wunderbaren Gitarrenläufen. Teilweise hat man den Eindruck, drei Gitarristen führen einen glühenden Schlagabtausch! Flüssig, jammig, locker, voller spürbarer Spielfreude, frisch und lässig geht es bei dem flockigen "All I want to see" zur Sache, ehe man mit "I can't pretend" zu einer hinreißenden, von kochenden E-Gitarren und wunderschönen, klaren Linien geprägten, herrlich melodischen, rootsigen Heartland Rock-/Bluesrock-Ballade ansetzt, die sicher bei dem ein oder anderen pure Gänsehaut entfachen dürfte. Großartig hier die dezente Orgel-/Piano-Untermalung in Verbindung mit den transparenten Gitarren. Ungemein stark beispielsweise auch der semi-akustische Blues-Shuffle "All night long" mit toller Acoustic-Slide, der trockene, dynamische, von zwischen Hendrix und SRV liegenden Riffs geprägte, straighte Bluesrocker "Just can't hide", der ordentlich abgehende, sehr knackige und melodische Uptempo-Bluesrocker "Make a change" (toller Schlagzeug-Drive, tierisches Electric Lead-/Slide-Guitar Wechsel-Solo im Break), oder die rootsige, voller Southern-Spirit steckende (die Licks erinnern gar entfernt an Lynyrd Skynyrd), mit wundervollen, vielschichtigen Gitarren und großartigen, glühenden Soli gespickte Ballade "Waiting", mit der das Album genauso stark endet, wie es gut 54 Minuten zuvor begonnen hatte. Nach den Veränderungen in der Band herrscht bei Mato Nanji und seinen Freunden eine regelrechte Aufbruchstimmung, die sich wunderbar in der Musik widerspiegelt. "'Broken Lands' makes me feel like I did when Indigenous was just starting out," sagt Nanji. "We were excited about making music and making records, and maybe getting to tour all over the United States, which we did. Now Indigenous is a new band again and I feel that same excitement, but this time, when we start touring in August, I want to take these new songs and this great sounding band all over the world." Wir nehmen Dich beim Wort, Mato! Laßt Euch mal in unseren Gefilden blicken, die Fans werden Euch zu Füßen liegen! Bis dahin (und darüber hinaus), ergötzen wir uns an diesem famosen Album! "Broken land" ist einfach wunderbar!

Die Tracklist:

1 Should I Stay - 4:12   
2 Eyes of a Child - 4:57   
3 Place I Know - 5:16   
4 All I Want to See - 4:33   
5 I Can't Pretend - 4:24   
6 All Night Long - 3:58   
7 Just Can't Hide - 4:28   
8 Make a Change - 3:33   
9 It's Alright with Me - 4:43   
10 Let It Rain - 3:56   
11 Still Remember - 4:30   
12 Waiting - 5:39

Art-Nr.: 5913
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Should I stay
Place I know
All I want to see
I can't pretend
Make a change
Waiting

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Royal Southern Brotherhood - heartsoulblood [2014]
Zweites Studioakbum der grandiosen, neuen Südstaaten-Institution Royal Southern Brotherhood! Das sind: Cyril Neville (jüngster der berühmten Neville Brothers und in den Siebzigern Percussionist, Sänger und Frontmann der legendären Funkrock-Institution The Meters), Mike Zito (der begnadete Bluesrock-Gitarrist, der zuletzt mit seinen Alben "Pearl river", "Greyhound" und "Gone to Texas" für Furore sorgte), Devon Allman (Sohn des lehendären The Allman Brothers Band-Helden Gregg Allman, zuletzt mit seiner Band Honeytribe aktiv), der herausragenden Funk- und Jazz-Bassist Charlie Wooten, sowie der fantastischen Drummer Yonrico Scott (ex- Derek Trucks Band). Was wir bislang von "Heartsoulblood" gehört haben, knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Eine ganz große Band!

Das komplette Tracklisting:

1. World Blues - 4:09
2. Rock and Roll - 4:57
3. Groove On - 4:42
4. Here It Is - 4:04
5. Callous - 5:04
6. Ritual - 4:31
7. Shoulda Known - 4:05
8. Let's Ride - 4:42
9. Trapped - 3:52
10. She's My Lady - 5:08
11. Takes a Village - 3:45
12. Love and Peace - 4:07

Art-Nr.: 8598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Royal Southern Brotherhood - same [2012]
"The soul of the south"! Jawohl, diese Band verkörpert sie - die Seele des Südens! Royal Southern Brotherhood - schon dieser Name klingt "groß" und weckt Begehrlichkeiten. Und diese Begehrlichkeiten werden mehr als nur erfüllt. Sie übertreffen jede Erwartung! Das Debutalbum dieser Band ist nicht mehr und nicht weniger als ein Meisterwerk, ein Neuzeit-Klassiker authentischer, lupenreiner, hinreissender Musik aus dem amerikanischen Süden. Im Sommer 2010 trafen sich im legendären "Warehouse" von New Orleans 3 Musiker mit großem Namen: Cyril Neville (jüngster der berühmten Neville Brothers und in den Siebzigern Percussionist, Sänger und Frontmann der legendären Funkrock-Institution The Meters), Mike Zito (der begnadete Bluesrock-Gitarrist, der zuletzt mit seinen Alben "Pearl river" und "Greyhound" für Furore sorgte) und Devon Allman (Sohn des The Allman Brothers Band-Helden Gregg Allman, zuletzt mit seiner Band Honeytribe aktiv) beschlossen, dass man doch vielleicht die musikalischen Ideen jedes einzelnen mal gebündelt in ein paar zwanglosen, gemeinsamen Jammings zum Ausdruck bringen könnte. Gesagt, getan! Die 3 holten noch den herausragenden Funk- und Jazz-Bassisten Charlie Wooten, sowie den fantastischen Drummer Yonrico Scott (ex- Derek Trucks Band) mit ins Boot und begannen in einem Studio im New Orleans Garden District mit den ersten Jams. Es passte sofort. Die Chemie stimmte, als würde man schon ewig zusammen spielen. Royal Southern Brotherhodd waren geboren. Im September 2011 spielte die Band ihre erste Show in der "New Orleans Rock'N Bowl", die, sowohl bei den Fans, als auch bei den Experten regelrechte Begeisterungsstürme auslöste. So etwas hatte man lange nicht erlebt. Eine mitreissende Synthese aus Blues, Bluesrock, Soul und Southern Rock, eine auf höchstem musikalischem Niveau vollzogene Verschmelzung aller beteiligten Musiker, ein wunderbares Konglomerat aus den Anlagen der Neville Brothers, feinstem Zito'schem Bluesrock und dem Spirit der The Allman Brothers Band - angerührt in den heißen Sümpfen Louisiana's. Und genau das erleben wir jetzt auf dem fantastischen Debutalbum des Quintetts, produziert im übrigen von Jim Gaines. Was Cyril Neville (vocals, percussion), Devon Allman (vocals, guitar), Mike Zito (vocals, guitar), Charlie Wooten (bass) und Yonrico Scott (drums) hier veranstalten ist pure Magie. Vor allem auch Devon Allman ergibt sich endlich seinen Roots und verleugnet auch musikalisch nicht mehr seine familiäre Bindung zu Gregg und Duane Allman. Die Songs sind durchweg eine Bank. Es gibt nicht den Hauch eine Schwachstelle. Das Zeug hat den Blues, steckt voller Soul, begeistert mit hinreissenden Grooves, ist zuweilen jammig, dazu überaus melodisch und tief verwurzelt im Süden. Vor allem die Swamps von Louisiana sind jederzeit spürbar. Stücke wie beispielweise der pulsierende, treibende, schwüle Opener "New horizons" (ein wunderbar groovender Swamp-/Southern Rocker voller "schwarzem" Soul, toller Gesang, prachtvolles Zusammenspiel der beiden Gitarristen Zito und Allman, gipfelnd in einem feurigen Solo, begleitet von "quäkenden" Wah Wah-Klängen), dem lässig lockeren, Latino-mässigen Jamrocker "Fired up!" (wie eine himmlische Kombination aus Santana und The Allman Brothers Band - vor allem Gitarren-mässig), die fantastische Southern Soul-Nummer "Left my heart in Memphis" (tolle Melodie, klasse Gesang von Devon Allman, wundervolle, seelige Gitarren-Licks), der recht straighte Southern-/Bluesrocker "Gotta keep rockin'", der flotte, knackige, wie Öl runter gehende, lockere, dennoch kraftvolle Roots-/Southern-/Swamp-Rocker "Hurts my heart" (ungemeon melodisch - dennoch voller Feuer, traumhafte Slide-Gitarre), der wunderschöne, swampige Southern-/Soul-Blues "Moonlight over the Mississippi" (tolle Melodie, großartige Percussion, markante, schwüle Basslines, klasse Wah Wah-Gitarre und herrliche Slide-Läufe und -Soli), oder der drückende Juke Joint-/Swamp-/Bluesrocker "Sweet jelly donut" (tolle Slide-Gitarre, zündende, wechselseitige Soli der beiden Gitarreros, starker Gesang Neville's) sind beeindruckendste Beweise dafür, wie man die Musik des Südens heute zelebriert. Grandios auch die einzige Coverversion des Albums, ein packendes Remake des Grateful Dead-Klassikers "Fire on the mountain" in einer genialen, drückenden, dennoch lockeren, von toller Percussion, exzellentem Gesang und Gänsehaut erzeugendem Slide-Spiel geprägten Fassung. Diese "Bruderschaft des Südens" macht ihrem Namen alle Ehre. Southern Rock-Freunde, Bluesrock-Begeisterte, Liebhaber herrlicher Grooves, Southern Soul-Verehrer, Gitarren-Anbeter - "this one's for you"! Royal Southern Brotherhood verhelfen der Musik der amerikansichen Südstaaten zu neuem Glanz! Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. New Horizons (4.50)
2. Fired Up! (5.45)
3. Left My Heart in Memphis (3.30)
4. Moonlight over the Mississippi (3.45)
5. Fire on the Mountain (4.56)
6. Ways About You (4.40)
7. Gotta Keep Rockin’ (4.39)
8. No Where To Hide (2.44)
9. Hurts My Heart (4.14)
10. Sweet Jelly Donut (5.44)
11. All Around The World (3.12)
12. Brotherhood (3.52)

Art-Nr.: 7772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New horizons
Left my heart in Memphis
Moonlight over the Mississippi
Fire on the mountain
Ways about you
Gotta keep rockin'
Hurts my heart
Sweet jelly donut

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Zito, Mike - pearl river [2009]
"Sollte es im Musikgeschäft irgendwo so etwas wie Gerechtigkeit geben, müsste der Name Mike Zito in einem Atemzug mit der Zunft der absoluten Top-Gitarristen des Bluesrocks genannt werden", umschreibt ein amerikanischer Rezensent die aussergewöhnlichen Fähigkeiten des in St. Louis geborenen und aufgewachsenen, mittlerweile aber in Texas lebenden Saitenvirtuosen, der darüber hinaus ein ebenso famoser Sänger (seine warme, etwas heisere, fantastische Stimme verfügt tief im Inneren über eine gehörige Portion Soul) und großartiger Songwriter ist. Sein neues Album "Pearl river" ist eine wahre Perle des inspirierten "soulful Bluesrocks", vollgepackt mit persönlichen Emotionen und eingebettet in einzigartige, wundervolle Melodien. In frühester Jugend bedeutete eine alte Van Halen-Scheibe, die er damals zum Geburtstag geschenkt bekam, das ausschlaggebende Kriterium, das seine Liebe zum Gitarrespielen begründete. Dabei spielt Zito heute alles andere als den Stil eines Eddie van Halen. Vielmehr interessierte er sich sehr schnell für die Musik des amerikanischen Südens, aber auch für die unterschiedlichsten Bluesgitarristen wie Eric Clapton, Buddy Guy, Danny Gatton, Jimmy Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Das sind die Einflüsse, unter denen er seinen ganz eigenen Stil entwickelte. Zwischenzeitlich hatte Zito allerlei Tiefen zu durchleben, die auch in hohem Alkohol- und Drogenkonsum gipfelten, doch er hatte glücklicherweise einige echte Freunde, die ihm beistanden und wieder auf den rechten Weg brachten. Einer der entscheidenten Kollegen, die im halfen, als er am Boden war, war Bluesrock- und Gitarren-Kollege Walter Trout, zu dem sich eine tiefe Verbindung entwickelte. Heute steht Mike Zito (wieder) voll im Saft und ist in der Form seines Lebens. "Pearl river" ist eine wundervolle Bluesrock-Scheibe, voller Soul und mit jeder Menge Bezüge zu den Swamps von Louisiana und deren Metropole New Orleans, jener Stadt in der die sizilianischen Vorfahren Zito's vor mehr als einem Jahrhundert Fuss fassten. Das sehr variable, von vorn bis hinten bärenstarke Songmaterial geht von dynamischem "exciting hard-rocking Roadhouse Blues"-Boogie voller Energie und Dynamik ("Dirty blonde") über tierisch groovenden kochend heissen, swampigen, drückenden, dennoch prächtig hängen bleibenden Funk-Blues ("Big mouth" - flammendes, gnadenlos starkes Gitarrensolo), bis hin zu traumhaft melodischem, mit einer ordentlichen Portion Soul behaftetem Midtempo Swamp-/Roots-Blues wie das Titelstück "Pearl river" (großartiges Gitarrensolo am Ende), das Zito mit der New Orleans-Ikone Cyril Neville geschrieben hat und im Duett vorträgt. Unter den exzellenten Begleitmusikern finden sich solch fantastische Leute wie Keyboarder Reese Wynans, einst langjähriges Mitglied von Stevie Ray Vaughan's Double Trouble, auch schon für The Allman Brothers Band tätig, sowie gefragter Session-Musiker in Nashville, und der hoch gelobte, junge Drummer Eric Bolivar, der zur Zeit bei jedem Jazz-, Rock,- Blues,- und Roots-Musiker aus New Orleans, der etwas auf sich hält, ganz hoch im Kurs steht. Weitere Partner sind Susan Cowsill als Gastsängerin bei dem rootsigen, trockenen, southern-fueled "Shoes Blues" und Anders Osborne bei der akustischen, zwischendrin für viel Abwechslung sorgenden, wunderbaren, entspannten Americana-Nummer "One step at a time", die eindrucksvoll offenbart, dass Zito auch auf diesem Terrain eine vorzügliche Figur abgibt. Im Mittelpunkt aber stehen einerseits Zito's grandioses Gitarrenspiel, das so voller Gefühl und Melodik steckt, und doch so voller Power, voller Würze und voller Feuer, und andererseits sein nicht minder starker, geradezu charismatischer, voller Soul steckender Gesang. Ein wahrer Könner! Zu den weiteren Highlights zählen solche Nummern wie der von herrlich melodischen Gitarrenlinien durchzogene, seelig groovende, lockere und dennoch knackige, kraftvolle Midtempo Southern-Blues "Change my ways", das brodelnde, von dreckigen Riffs und rollendem Orgel-Untergrund geprägte, packende "39 days", der schwerblütige, kochende, mit fleischiger Slide (inkl. eines fetten Solos) in Szene gesetzte, baumstarke Texas Shuffle Bluesrocker "Natural born lover", der ruhige, mit herrlichem Gitarrenpicking verzierte, genauso fragile, wie trockene, erdige Slow-Blues "All last night" mit seinen schönen Harp-Zusätzen, wie auch der wunderbar melodische, flotte, prächtig ins Ohr gehende, lockere Southern-Soul-Memphis-Blues "C'mon Baby", mit dem das Album genauso eindrucksvoll schliesst, wie es rund 56 Minuten zuvor begonnen hatte. Und dazwischen nicht die Spur eines Ausfalls! Dieses Album ist "a rollicking slice of gritty Blues, served up with heaping slabs of greasy New Orleans Funk, rootsy Americana and a dose of good old fashioned Rock 'n' Roll". Jawohl, dem ist nichts hinzuzufügen! Ein Pracht-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1 Dirty Blonde - 3:36   
2 Pearl River - 4:53   
3 Big Mouth - 4:08   
4 Change My Ways - 5:14   
5 Eyesight to the Blind - 3:21   
6 One Step at a Time - 3:37   
7 39 Days - 4:07   
8 Shoes Blues - 3:23   
9 The Dead of Night - 4:05   
10 Sugar Sweet - 3:29   
11 Natural Born Lover - 5:29   
12 All Last Night - 5:26   
13 C'mon Baby - 4:56

Art-Nr.: 6588
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty blonde
Pearl river
Big mouth
Change my ways
One step at a time
39 days
Natural born lover

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