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Ford, Marc - holy ghost [2014]
Dem hervorragenden, so vielseitigen Marc Ford, ehemaliger (Meister)Gitarrist der The Black Crowes, gelingt mit seinem neuen Werk "Holy ghost" ein exzellenter Schritt, weg von dem Bluesrock vergangener Tage, hin zum teils recht lockeren, teils auch schön erdigen und würzigen Rootsrock und Americana, wobei hin und wieder dennoch mal ein leichtes Blues-Flair auszumachen ist. Das Roots-Terrain ist Marc Ford eh nicht fremd. Auch schon beim Solo-Debut aus dem Jahre 2003, "It's about time", waren bei dem ein oder anderen Song solche Tendenzen wahrnehmbar. Darüber hinaus arbeitet Ford unterdessen auch sehr erfolgreich als Produzent, so unter anderem bereits für den mittlerweile Oscar-dekorierten Ryan Bingham, dessen Album "Roadhouse sun" er seinerzeit produktionstechnisch hervorragend in Szene setzte. So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Ford selbst mit einem entsprechenden Werk am Start ist. "Holy ghost" ist ein klasse Teil geworden, von dem die Presse schon als "eine der schönsten Americana-Veröffentlichungen 2014" schwärmt. In der Tat schafft es Ford in beeindruckender Art und Weise die typischen Charakteristika guter Roots- und Americana-Musik mit seinen eigenen Intensionen zu vereinbaren. Akustische und elektrische Instrumente halten sich bei den vorwiegend recht lockeren Songs in einem ausgewogenen Verhältnis die Waage. Wir hören jede Menge akustische Gitarren, Banjo, Pedal Steel, aber auch präschtig in Szene gesetzte E-Gitarren, dreckige Slide, herrliches E-Piano und wunderbar retro-behaftete Fender Rhodes. Die Riffs und die Basis sind überwoegend akustischer Natur, doch diese werden immer wieder von klasse E-Gitarren-Läufen und -Soli ergänzt. So spielt sich das alles weitestgehend auf einem Terrain ab, auf dem sich auch solche Kollegen wie beispielsweise John Hiatt, Steve Earle, die Jayhawks oder Neil Young (ohne Crazy Horse) zu Hause fühlen. Alles wird schön trocken und staubig, gleichzeitig aber auch sehr transparent, klar und absolut natürlich in Szene gesetzt. Die Songs wirken, wie gesagt, locker, haben aber immer ihre kraftvollen, rockigen Momente und sind, je nach Thematik, durchzogen von einem feinen Southern-, und/oder Blues-Flair. Nehmen wir beispielsweise nur das voller Southern-Feeling (The Marshall Tucker Band) steckende und mit ganz dezenten Bluesspuren durchsetzte, flockige "Dream #26" (herrliche Pedal Steel-Einlagen, klasse Melodie), den kraftvollen, ein swampiges Flair verbreitenden, Slideguitar-getränkten Roots-Boogie "I'm free", das von wunderbarer Pedal Steel und feinstem Acoustic Gitarren-Picking geprägte, zunächst sehr langsam beginnende, dann im Refrain aber deutlich flotter daherkommende "Just a girl" (passt nahezu perfekt in das Anforderungsprofil eines Neil Young, sowohl von der Melodik, als auch vom Arrangement), den bluesigen, geradlinigen Riff-Rocker "Sometimes" mit seinen kernigen E-Gitarren und dem starken E-Piano (hier kommen einem Kevn Kinney und seine Formation Drivin' N' Cryin' in den Sinn), oder die wunderbare, entspannte Ballade "Call me faithfull" - all das sind stellvertretend herausgepickte Musterbeispiele für Ford's exzellente Interpretation stilvoller Roots- und Americana-Musik. Unter den Begleitmusikern befinden sich Marc Ford's Sohn Elijah Ford, der ebenfalls ein hervorragender Gitarrist ist und sich entsprechend einbringt, seine Ehefrau Kirsten mit schönem Background-Gesang, sowie Mitglieder der englischen Rootsformation Phantom Limb, deren Debutalbum Ford ebenfalls produzierte. "Holy ghost" zeigt Marc Ford in glänzender Verfassung. Keine Frage, das Rootsrock- und Americana-Terrain ist ebenso seins, wie das des Bluesrocks oder der Black Crowes. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. If I'd Waited - 1:08
2. Blue Sky - 3:17
3. Dancing Shoes - 4:32
4. Dream #26 - 4:45
5. In You - 4:20
6. I'm Free - 4:39
7. Just a Girl - 3:34
8. You Know What I Mean - 2:57
9. Turquoise Blue - 3:51
10. Sometimes - 2:52
11. Badge of Descension - 4:14
12. Call Me Faithful - 5:53

Art-Nr.: 8539
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blue sky
Dancing shoes
Dream #26
I'm free
Just a girl
Turquoise blue
Somerimes
Call me faithful

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Foster, Radney - revival [2009]
Triumphales neues Werk von Radney Foster! Meisterhafter Roost-/Americana-/Alternate Country-Rock - kernig, knackig, trocken und direkt auf den Punkt produziert (Darrell Brown und Radney Foster). Zu jeder Sekunde weht einem der raue, texanische Staub um die Nase. Und diese Melodik, diese Songqualität (aus dem Fundus dieser neuen Songs werden sich sicher wieder einige der großen Nashville-Acts bedienen), diese Arrangements - wunderbar! Ungeachtet seiner bereits erzielten Erfolge mit dem Duo Foster & Lloyd hat Radney Foster sich auch in eigener Person im letzten Jahrzehnt zu einer der nicht mehr wegzudenkenden Größen der texanischen Musikszene und darüber hinaus entwickelt. Ob als Songlieferant für unzählige Kollegen (u.a. Dixie Chicks, Wade Bowen, Jack Ingram, Keith Urban, Kenny Chesney), als Produzent (er verhalf u.a. der Randy Rogers Band mit ihren beiden letzten Major-Werken zum Einstieg in die Country(rock)-Welt über die texanischen Grenzen hinaus) oder natürlich als Solo-Interpret, wo er in regelmäßigen Abständen exzellente Alben abliefert, hat man bei der Anschaffung von Material mit Foster-Beteiligung immer so etwas wie eine automatische Qualitätsgarantie. Was der Mann anpackt, hat einfach Stil und Klasse. So natürlich auch sein famoses, neustes Album "Revival", das er jetzt als Nachfolger des 2006 erschienen, ebenfalls sehr starken "This World We Live In" präsentiert. Doch Foster hat immer noch neue Trümpfe im Ärmel, steckt voller neuer Songideen und sprüht vor immer währender Frische. Die rockigen Sachen von "Revival", und davon gibt es eine ganze Menge, strotzen nur so vor Dynamik und grandiosen Melodien. Radney hat das aktuelle Werk, im Unterschied zum letzen Mal, heuer schwerpunktmäßig mit einer etatmässigen Begleitband "The Confessions" eingespielt (dazu gehören u.a. der Gitarrenvirtuose Eric Borash und die durchaus bekannte und hoch geschätzte Background-Sängerin Georgia Middleman), darüber hinaus aber auch mit Leuten wie Adam Shoenfeld, Craig Kampf, Yonathan Yudkin, Tammy Rogers, Jon Randall, Darius Rucker (Hootie & The Blowfish) und Dierks Bentley noch ein illustres Gästeteam mit an Bord. Als zentrales Moment serviert der aus Del Rio stammende Texaner in leichter Abwandlung zum Albumtitel den Song "A Little Revival" in gleich zwei Versionen: Zum einen direkt zu Beginn als straight rockenden, dynamischen Uptempo Americana-/Countryrocker (herrlich fett instrumentiert, klasse E-Gitarren-Passagen, knackiges, trockenes Drumming), zum anderen am Ende als um die erste Strophe gekürzte "Reprise"Fassung, die dank der furios agierenden Jon Randall (exquisites Mandolinenspiel, klasse Harmonies) und Tammy Rogers (tolle Fiddleperformance, Background Gesang) einen herrlichen "Bluegrass-Teint" verpasst bekommt. Die zum Mitsingen animierenden Refrainzeilen des Songs sind derartig markant, dass man sie noch Tage später mit sich im Gedächtnis herumträgt. Das seinem im letzten Jahr verstorbenem Vater gewidmete Album (besonders dokumentiert in dem sehr bewegend gebrachten "I Know You Can Hear Me") besticht durch viel Abwechslung. Es gibt auch mal eine spirituelle Note ("Shed A Little Light" - Foster singt im Stile eines Hohenpriesters, Middleman und Co. halten mit Gospel-kompatible "Backs" dagegen), sowie Foster's typisch introvertiert wirkende Stücke, die mit soviel, Gefühl, Wärme und Harmonie vorgetrahen werden, aber auch voller bewegender Texte stecken ("Angel flight", "Suitcase", "I made peace with God" - allesamt sehr fein instrumentiert) und, wie gesagt, eine ordentliche Anzahl abgehender Roots-/Countryrocker (bärenstark beispielsweise das fulminante "Until it's gone", das zusammen mit Jack Ingram komponierte "Trouble Tonight" - sehr rhythmisch, retro, groovig, mit einer Portion Southern-Soul, E-Gitarren- und Pianosolo -, das melodische "Second Chances" und das sich kernig in unsere Gehörgänge grabende "Life is hard"). Alles in allem ein Werk von beeindruckender Qualität, ohne jeden Ausfall. Die Aufmachung des Digipacks besticht zudem durch eine sehr gelungene, geschmackvolle und farbenfrohe Gestaltung, inklusive eines schönen, 16-seitigen Booklets mit allen texten und vielen Infos. Foster, der erst vor kurzem 50 geworden ist, liefert mit "Revival", ohne seine vielen starken Vorgänger entscheidend abwerten zu wollen, sein vielleicht bestes Album der letzten Jahre ab. Texas-Americana-/Roots-/Alternate Country vom Allerfeinsten! "This record is absolutely a triumph", heißt es in einem U.S.-Review... - wie wahr! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 A Little Revival - 4:01   
2 Forgiveness - 3:58   
3 Until It's Gone - 3:46   
4 Second Chances - 3:39   
5 I Know You Can Hear Me - 4:15   
6 Angel Flight - 3:54   
7 Trouble Tonight - 3:19   
8 Shed a Little Light - 2:47   
9 I Made Peace with God - 2:41   
10 Life Is Hard (Love Is Easy) - 3:34   
11 If You Want to Be Loved - 3:38   
12 Suitcase - 3:31   
13 A Little Revival (Reprise) - 2:56

Art-Nr.: 6535
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A little revival
Until it's gone
Second chances
Angel flight
Trouble tonight
Life is hard (love is easy)

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Foster, Radney - this world we live in [2006]
Vier Jahre sind bereits wieder ins Land gezogen, seitdem uns die eine Hälfte des einst in Nashville so erfolgreichen Duos Foster & Lloyd mit dem tollen "Another Way To Go" so begeistert hatte. Untätig war ein Mann dieses musikalischen Formates in der jüngeren Vergangenheit allerdings nicht. So produzierte er beispielsweise die Randy Rodgers Band, schrieb Songs für Größen wie u. a. Keith Urban, die Dixie Chicks oder Kenny Chesney, und, und, und! Hier ist sie nun endlich, die neue, einmal mehr ganz hervorragende Scheibe des ohne Zweifel zu den besten texanischen Songwritern zählenden Radney Foster: Wunderbarer, rootsiger Texas-Country/Alternate Country/Countryrock/Americana vom Allerfeinsten mit einem tollen, schön trockenen, auf den Punkt genau produzierten, angerauten, "gritty" Sound! Zehn neue Stücke, alle aus seiner Feder, zum Teil in Kooperation mit exzellenten Co-Writern, wie Blue Dogs-Frontmann Bobby Houck, Jack Ingram oder Darrell Brown, mit dem er sich auch die Produktionsarbeit teilte. Bediente er sich bei seiner letzten Scheibe noch einer Menge Begleitmusiker aus dem schier unerschöpflichen "Nashville-Pool", so versammelte er diesmal eine tolle, namhafte Band langjähriger Freunde um sich, wie Drummer Charlie Drayton und
den "alten" Westcoast-Haudegen Waddy Wachtel (Linda Ronstadt; Warren Zevon, James Taylor, John David Souther, Ronin, Bob Dylan) an der E-Gitarre (beide haben schon auf Keith Richard’s Solo-Alben zusammen gearbeitet), Session Bass-Veteran Bob Glaub (u.a. Jackson Browne) und dem Keyboarder Rami Jaffe, vielen sicher nicht nur als Mitglied der Wallflowers ein Begriff. Mit an Bord sind auch wieder der starke Slide-Gitarrist Mike McAdam und ein weiterer Klassemann an der E-Gitarre, Adam Shoenveld, der etatmäßig bei Big & Rich die Saiten bedient. Und um es nochmal klar herauszustellen: Radney Foster ist schlichtweg wieder ein Sahneteil gelungen. Dem leicht Stones-infizierten, Slide-angerockten, rootsigen, trockenen "Drunk On Love" folgt mit "Sweet And Wild" ein wunderbar melodischer Americana-Midtemposong. Bei beiden Songs glänzt neben der starken instrumentellen Umsetzung Sarah Buxton mit ihrer klasse Stimme im Background, die gegen Ende der Stücke mit in den Vordergrund tritt. Die Ballade "The Kindness Of Strangers" lebt von Foster’s starker Akustikgitarrenarbeit, toller atmosphärischer Cello-Untermalung und einem bewegend geschriebenem und gesungenem Text. Ganz große Klasse! Der anschließende, exzellente, forsche Retro Country-Rocker "Big Idea" (erinnert stark an alte Foster & Lloyd-Hits) reißt einen regelrecht aus der poetischen Welt des Vorsongs, und bildet den gelungenen Vorläufer zum Center-Song des Gesamtalbum’s, "Half Of My Mistakes". Was für eine herrliche Melodie! Auch hier wieder ein toller Text, der Menschen dazu ermutigt, viele Dinge im Leben einfach zu riskieren, auch wenn mal etwas schief laufen sollte. Der Lerneffekt und viele positive Dinge, die sich trotzdem daraus entwickeln, sind laut Foster nicht zu unterschätzen. Den gleichen Song hat vor geraumer Zeit fast ebenso gut Jace Everett auf seinem Erstling, allerdings etwas mainstreamiger, interpretiert. Bei Radney Foster wirkt das Stück etwas kantiger, zurückhaltender und einen Schuss introvertierter. Starke Slide-Arbeit hier vom bereits erwähnten Mike McAdam. "New Zip Code" (mehr balladesk) und "Prove Me Right" (wäre auch durchaus von der Randy Rogers Band oder Chris Knight coverbar) liefern wieder etwas leichter verdauliche, überaus melodische Gute Laune-Kost, letzteres in durchaus Nashville-kompatibler, radiotauglicher, wenn auch leicht rootsiger Country-Manier, voller Hooklines, die ein wenig an Radney’s Frühwerke erinnern. Stark hier die angenehmen Fiddle-Fills. Eine weitere "Killer"-Ballade folgt mit "Fools That Dream". Im Background diesmal die zauberhafte Kim Richey, die auch beim Vorgänger schon ihre Stimme zur Verfügung gestellt hat. Zum Abschluss folgt dann noch mal ein herrlich locker dahinfließender, super-melodischer Alternate Country-/Roots-/Americana-Song, den Foster zusammen mit Jack Ingram komponiert hat. Neben dem eingängigen Rhythmus und den lässigen Drums stechen hier die immer wieder eingestreuten und punktgenauen Stratocaster- und Slide-Fills im harmonischen Wechselspiel heraus. Klasse Orgelarbeit auch vom Rami Jaffe. Das Stück hält einen noch Minuten nach Ende der CD regelrecht gefangen. Ein würdiger Abschluss eines wieder einmal großen Albums! "This World We Live In" etabliert und festigt Radney Foster's Platz in die Riege der heutigen, wichtigen, ganz großen texanischen Singer-Songwriter im Country-/Americana-Bereich nachhaltig. Durch und durch beeindruckende und fesselnde Musik! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Big idea
New zip code
Prove me right
Fools that dream
Never gonna fly

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Fowler, Damon - sugar shack [2009]
Die amerikanischen Gitarrenmagazine, vor allem aber auch die Musikpresse in und um Florida feiert Damon Fowler breits als einen ganz Großen seiner Zunft. "Best Guitarist, Best Lap-Steel player, Best Slide player" sind nur einige der "Titel", mit denen der hoch talentierte Bursche nur so überhäuft wird. Völlig zu Recht, denn Fowler ist in der Tat ein "Zauberer" an der Gitarre - und ein klasse Sänger und Songwriter! Sein neues Album "Sugar shack" ist nicht mehr und nicht weniger als ein kleines Meisterwerk! Unterm Strich ist Damon Fowler sicher dem Blues-Circuit zuzurechnen, doch das Werk ist gleichzeitig ein wahres Fest für die Roots-, Americana-, Jam,- Swamp Rock- und Southern Rock-Fraktion, vor allem aber auch für die Gitarren-Liebhaber. Geboren und aufgewachsen in Brandon/Florida, nahe der Metropole Tampa, entdeckte Damon im Alter von 12 Jahren seine Liebe zur Gitarre. Nachdem man ihm ein paar Akkorde beigebracht hatte, stellte sich schnell heraus, dass der Junge ein regelrechtes Naturtalent ist, der sich in Windeseile alle nur erdenklichen Facetten des Gitarrespielens aneignete. Ein vollkommen natürlicher Prozess! Seit etwa 2004 nun tourt Fowler unentwegt durch die Lande und hat schon mit, bzw. für das "Who is who" der Szene zusammengespielt oder Shows eröffnet, wie beispielsweise B.B. King, Buddy Guy, Coco Montoya, Derek Trucks Band, Gregg Allman, Joe Bonamassa, Little Feat, the Radiators, Tinsley Ellis, Junior Brown, Johnny Winter, Molly Hatchet, Tab Benoit, um nur einige zu nennen. Seine Herkunft kann Fowler zu keiner Zeit leugnen, denn seine Musik ist "pure southern". Der Sound ist tief verwurzelt in den Sümpfen der Everglades. Mit seinen beiden kongenialen Partnern Chuck Riley am Bass und Scott Key an den Drums, gelingt ihm eine magische Mischung aus "swampy infectious grooves", staubigem Rootsrock, einem unterschwelligen "soulful hillbilly twang", erdigem "footstompin'" Blues,, rotsigen Americana-/Country-Einflüssen und einer gesunden Portion abgehendem Southern Rock'n Roll. Wie ein unwiderstehliches Gebräu aus Zutaten von The Band, den North Mississippi Allstars, Ry Cooder, John Hiatt, Dan Baird und den Georgia Satellites, Merle Haggard, Buddy Guy, The Allman Brothers Band, Delta Moon; Steve Earle und Little Feat! Fowler verfügt über eine klasse, einerseits irgedwie relaxt wirkende, andererseits sehr kraftvolle, durchaus von Staub gegerbte, leicht angeraute, von viel Natürlichkeit und Seele geprägte Stimme. Apropos Seele: Die steckt auch in seinem phänomenalen Gitarrenspiel, ebenso wie Feuer, Würze, grenzenlose Variabilität und Virtuosität, eben absolute künstlerische Klasse! Ob eingängige "catchy hooks", mitreißendes Acoustic Fingerpicking, glühende, tief aus den Sümpfen Florida's entsprungene Slide-Exkursionen, flammende, dreckige, kraftvolle Lead Gitarren-Ausflüge oder furioses Telecaster-Spiel - Fowler behersscht das alles, als wäre es nichts! Alles wirkt natürlich, zwanglos, kraftvoll, aber niemals zu "dramatisch". Ein amerikanischer Rezensent verweist auf ein gewisses "Skunk Baxter meets Duane Allman"-Feeling, was sicher nicht von der Hand zu weisen ist. Ein paar Songbeispiele: Nach dem schönen, bluesig swingenden, akustisch gehaltenen, "finger-snippin'" Opener "Some fun" (das "Ding" ist wirklich "pure fun", mit tollem Acoustic Gitarrenspiel des Meisters), folgt gleich mit "VFW" ein herrlicher, schwungvoller, prächtig in die Beine gehender Blues-based Roots-/Southern Rock'n Roller, der einem Dan Baird und den Georgia Satellites zu allen Ehren gereicht. Allerdings erleben wir hier deutlich mehr Roots- und Swamp-Flair, dazu einen klasse Country-/Roadhouse-Touch. Fowler's fulminantes Gitarrensolo löst unmittelbar tiefste Bewunderung aus. Irre stark! Welch einen wundervollen Groove erleben wir bei der fantastischen Blues-/Roots-/Southern-/Swamp-Ballade "I hope it's gonna rain"! Schwül, drückend, tief in den "Southern-Backwoods" verwurzelt, sehr kraftvoll, dennoch locker und mit einer prächtigen Melodie ausgestattet. Löst eine ungeheure Anziehungskraft auf den Zuhörer aus. Fowler begleitet diese Nummer mit intelligenten, geschickten, eingängigen Riffs, die den unwiderstehlichen Groove bestens unterstützen. Schließlich setzt er im Break zu einem, seine ganze Klasse offenbarenden E-Gitarrensolo an, das die etablierte Saitenzunft schon mal zu einer unterwürfigen Verneigung anhalten dürfte. Der Kerl ist ein echter Könner! Bei "Lonely Blues" wird dann erstmals die Slide ausgepackt. Und wie! Glühende, swampige Läufe von vorn bis hinten, dazu tierische Riffs. Ein großartiger, kochender Swamp-/Blues-/Southern Rocker! Eine weitere, viel Southern Rock-Esprit versprühende, rootsige Ballade steht mit dem grandiosen "James" auf dem Programm. Tolle Melodie, ein klasse Rhythmus, viel "Soul", und ein zündendes, messerscharfes Lap-Steel Solo bestimmen das Geschehen! "Sugar Lee" ist ein powernder, kochender, uriger Hill Country-Blues mit jeder Menge Reminiszensen an die North Mississippi Allstars. Toller Gesang, viel Drive, ein raues Ambiente und furioses, dreckiges Slide-Spiel, inklusive eines bärigen Bottleneck-Ritts sorgen für ordentlich Dampf. Dann noch das Titelstück "Sugar shack": Ein staubtrockener, wunderbar groovender, sehr ursprünglich und "rural" gehaltener Midtempo Roots-/Southern-Blues! Fowler besticht mit gefühlvollem Gesang und vor Spielfreude nur so strotzender Gitarrenarbeit, inklusive eines flammenden Lap Steel-/Bottleneck-Ausflugs. Purer Slide-Zauber! Neben seinen eigenen Stücken nimmt sich Fowler aber auch dreier Coverversionen an. Und auch die haben es wahrlich in sich! Wow, bringt der Bursche neues Leben in diese Nummern. Zum einen legt er seinen "southern spin" in eine prächtig rockende Fassung des Merle Haggard Country-Klassikers "Tonight the bottle let me down" (halsbrecherisches Gitarrensolo der Marke Dan Baird meets Albert Lee), fegt durch Billy Joe Shaver's "I'm just an old chunk of coal" und nimmt sich schließlich auch noch Russel Smith's (The Amazaing Rhythm Aces) unvergesslichen Hit "Third rate romance" vor, aus dem er einen herrlichen Roots-/Blues-/Country-Rocker zaubert, mit viel Slide-Arbeit, die nicht selten an Ry Cooder erinnert. Produzent Scott Cable hat das Album sehr trocken, ein wenig angeraut, aber ungemein filigran und fein akzuentiert in Szene gesetzt, Vermittelt einen sauberen, viel Atmosphäre versprühenden, sehr nätürlichen Live-Sound. Samstag abends, in einer urigen, abseits in den "Florida-Backwoods" gelegenen Bar - auf der Bühne eine "groovy little band from down south", Damon Fowler und seine Kumpels - und Du direkt davor! So in etwa muß man sich das vorstellen! Einfach wunderbar! CD rein, zuhören, geniessen....

Das komplette Tracklisting:

1 Some Fun - 2:26   
2 VFW - 3:20   
3 I Hope It's Gonna Rain - 4:43   
4 Lonely Blues - 4:29   
5 James - 4:47   
6 Sugar Lee - 4:31   
7 Sugar Shack - 4:36   
8 Tonight the Bottle Let Me Down - 3:41   
9 Third Rate Romance - 5:01   
10 Wrong Side of the Road - 3:41   
11 Don't Know Why I Love You - 4:58   
12 I'm Just an Old Chunk of Coal - 2:58

Art-Nr.: 6197
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
VFW
I hope it's gonna rain
Lonely Blues
James
Sugar Lee
Sugar shack
Third rate romance

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Fuchs, Dana - bliss avenue [2013]
Wow! Sie wird immer stärker! "Bliss avenue", das dritte Studioalbum der in New Jersey geborenen, aber schon seit über 25 Jahren in Florida lebenden, charismatischen Dana Fuchs ist noch einmal eine deutliche Weiterentwicklung zu ihrem auch schon starken Vorgänger "Love to beg". "Dana Fuchs didn't look like much of a threat, until she opened her mouth and out tumbled a dirty Joplin howl", schreibt das Classic Rock Magazine. Besser kann man es kaum ausdrücken. Dana Fuchs ist ein wahrer Vulkan, eine Bluesrock-Röhre vor dem Herrn. "Bliess avenue" begeistert mit großartigen Songs von vorn bis hinten, viel Leidenschaft, exzellenter Musikalität, prächtigen Melodien - und bewahrt dabei immer noch diese ursprüngliche Authentizität, diese Rauheit, diese "Ecken und Kanten", die es braucht, um richtig "echt" zu klingen und die Explosivität ihrer Live-Shows auch ins Studio zu übertragen. Bärenstarker, erdiger Bluesrock mit Biss, einem fetten Schuß Classic Rock, Soul, Roots, Southern-Flair und sogar mal einem Hauch von Countryrock. Hat diese Frau Feuer....

Hier noch ein Auszug aus der offiziellen Produktbeschreibung:

"Bliss Avenue" is Dana's most honest and unflinching studio album to date. Once again co-written alongside her long-time wingman and guitarist Jon Diamond, these songs weren’t simply tracked in box-ticking fashion, but wrenched from the depths and laid down without gloss or polish. “If there’s one line that sounds thrown away or dialed in, it has to be redone,” says Dana. “Every word needs to express the emotion of the song or no one will get it and it leaves me cold.”
The resulting album is a window into the singer’s worldview, drawing on everything from the tragic loss of her beloved brother to the loneliness of life on the road. “I’m excited for people, especially those fans who have stuck so close with me, to hear Bliss Avenue,” says Dana, “because I really purged my soul in a starker, more naked way, both lyrically and musically.
“I got so emotional, to the point of tears,” she admits, “singing several of these tunes that are so close to home, like So Hard to Move, Bliss Avenue, Long, Long Game and Vagabond Wind. I want this album to reach people in a way that’s meant to be inclusive. Not like, ‘Here’s my world and my story,’ but rather, ‘Here’s my story, can you relate…?”
Safe to say, you will. It’s impossible not to be reeled in, both by the songwriting and execution of Bliss Avenue. Led from the front by Dana’s smoke-and-honey battle cry, these twelve new cuts are also a canvass for some of the best musicians on the US scene, with Diamond’s powerhouse guitar offering intelligence and groove, Jack Daley delivering seismic bass, keys wizard Glenn Patscha working the Hammond, Wurlitzer and piano, drum god Shawn Pelton keeping the train on the track – plus atmospheric background vocals from Tabitha Fair and Nicki Richards.
Locking in with Dana and Jon’s self-production, this musical dream team flew across a tracklisting that takes in flavours including soul, roots, blues and southern rock. “I realised that you have to hire the best musicians to help you reach your vision,” she nods. “It’s such a collaborative effort.”
It’s been a long road to Bliss Avenue. The youngest of six children, Dana was raised in rural Florida in a family home that rang out with music. Back in those formative days, influences were around every corner, from the rumble of heavy rock played by her siblings in the garage, through the Ray Charles and Hank Williams platters on her parents’ turntable, to the strut of ’70s and ’80s funk that ruled the schoolyard.
Even then, Dana’s musical appetite was insatiable, and when fronting a local band at a roadside Holiday Inn no longer scratched the itch, the singer informed family and friends in Florida of plans to become the latest aspirant star to take on New York. It was a brave move – and briefly seemed a foolish one, as 19-year-old Dana found herself scrapping for survival on Manhattan’s Lower East Side – but the tragedy of her older sister Donna’s suicide had a galvanising effect, and she duly hit the city’s blues-jam circuit like a train.
It was at one of these jam nights that fate smiled, instigating Dana’s first meeting with Diamond: an established NYC session ace who had already toured with the chart-topping Joan Osborne. Sensing musical sparks, they formed the Dana Fuchs Band, and quickly built a buzz, drawing punters to the Apple’s blues clubs and holding their own on bills that featured titans including John Popper, James Cotton and Taj Mahal. And yet, it wasn’t until two years later – when Jon and Dana extended their live chemistry to a fruitful writing partnership – that the band achieved true lift-off.
Word of Dana’s talent even spread to Broadway, and when she was invited to audition by the producers of the 2001 hit Janis Joplin musical Love, Janis, a few bars of Piece Of My Heart, plus her industrial-strength charisma, confirmed they had their lead. Playing Joplin four nights a week proved an effective shop-window, catching the eye of renowned director Julie Taymor and leading to a subsequent turn as Sadie in Sony’s highly acclaimed Beatles movie, Across The Universe. With her vocals featured prominently on the platinum-selling soundtrack, this was a project that saw Dana Fuchs Band shows bolstered by a whole new audience, who duly left to spread the word.
Riding high, the band released its debut CD, Lonely For A Lifetime, in 2003, and found both press and fans receptive to a sound that drew on vibes from ’60s Stax/Volt R&B, Lucinda Williams and the Rolling Stones, while hinting at the lyrical eloquence of Tom Waits and Bob Dylan. It was one hell of an opening gambit, but even Lonely For A Lifetime was topped by 2011’s Love To Beg. Tightening the songwriting and raising their performance through the roof, this second release from the Dana Fuchs Band made international waves, with the UK’s Classic Rock crowning it ‘Blues Album of the Month’, R2 magazine noting that she has “talent simmering towards detonation”, and global fans recognising that in a world of clinical TV talent shows and corporate pop, here was a band that meant every word.
So how do you follow that…? Quite simply, with Bliss Avenue: a third album that shoots for the stars, runs with fans’ expectations and channels the blues while simultaneously defying them. “While the album content may seem dark,” explains Dana, “I’m not in a dark place at all, but rather a very hopeful place for music, spirituality and mankind. It often takes looking into the dark soul to see the light…”

Das komplette Tracklisting:

1. Bliss Avenue - 2.58
2. How Did Things Get This Way - 3.24
3. Handful Too Many - 4.29
4. Living On Sunday - 3.24
5. So Hard to Move - 5.05
6. Daddy's Little Girl - 3.15
7. Rodents in the Attic - 3.19
8. Baby Loves the Life - 4.32
9. Nothing On My Mind - 3.17
10. Keep On Walkin' - 4.09
11. Vagabond Wind - 5.10
12. Long, Long Game - 4.44

Art-Nr.: 8238
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 10,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bliss avenue
How did things get this way
Handful too many
Daddy's little girl
Baby loves the life
Keep on walkin'
Vagabond wind

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Gales, Eric - relentless [2010]
Neues, baumstarkes Album des 1975 in Memphis/TN geborenen und aufgewachsenen Bluesrock-Guitarslingers Eric Gales. Bereits im "zarten" Alter von 4 Jahren lernte Eric das Gitarrespielen von seinen beiden älteren Brüdern Eugene und Manuel und versuchte schnell sie mit größtem Ehrgeiz zu übertrumpfen. Ihr Stil war das linkshändige Gitarrenspiel, so wie es ihr Großvater zelebrierte, einst ebenfalls ein sehr renommierter Gitarrist, der schon an der Seite solcher Leute wie Muddy Waters und Howlin' Wolf jammte. Klar, dass diese Leute zu den großen Einflüssen Gales' zählen, doch vor allem die Vergleiche zum Stil des großen Jimi Hendrix', eben auch wegen des unterdessen mehr als beeindruckenden. außergewöhnlich guten, und virtuosen linkshändigeen Gitarrenspiels, sagte man ihm seit seinen ersten Alben nach. Das ist bis heute, vollkommen zu Recht, nicht anders geworden, doch Eric Gales ist mit seinem bravourösen Fähigkeiten längst aus dem Schatten des großen Vorbildes herausgetreten - mit seinem neuen Werk im übrigen mehr denn je. "Relentless" ist ein packendes, tolles Power-Bluesrock-Album geworden, das eine exzellente Balance zwischen fetten, kochenden, sehr traditionell verwurzelten, brennenden Bluesnummern, furiosen Boogies und krachenden, knackigen Geradeaus-Rockern findet. Neben den bereits genannten Einflüssen finden sich auch Spuren, die die Anhängerschaft solcher Leute wie Stevie Ray Vaughan bis Eric Johnson oder ZZ Top bis Joe Bonamassa auf's Vollste zufreiedenstellen dürften. Nie hat man mehr Wert auf kompaktes und dennoch mit genug Freiräumen für Gales' famose Gitarrenausflüge ausgetattetes Songmaterial gelegt, nie blieben die Tracks besser hängen, nie waren sie, trotz der immensen Power, von einer solchen Melodik geprägt. Ünd Gales' flammende, selbstverständlich in jedem Stück integrierte, zündende Soli werden immer ausgefeilter und variabler, stecken voller Inspiration, voller Biss und Spielfreude. Es ist erneut eine Weiterentwicklung erkannbar - großes Kompliment dafür an den "Meister", der auch gesanglich voll auf der Höhe ist. Stellvertretend für ein mit über 70 Minuten randvoll gepacktes Album ohne ausmachbare, erwähnenswerte Schwachstellen seien solche Highlights wie der fett rockende, schwerblütige, mit kochenden, heftigen Riffs vollgepackte, pure Blues-Hammer "Bad lawbreaker" (ausgedehnte, flammende, dreckige, großartige Soli), der knackige, direkte und druckvolle, dennoch irgendwie auch von einer wunderbaren Lockerheit und Melodik durchzogene, etwas funky groovende, herrliche Rocker "A little more time", der großartig "rollende", mit fulminanten, zündenden Gitarrenläufen gespickte, bluesrockin' Boogie "The finest club in town", das zwischen John Lee Hooker und ZZ Top hin und her balancierende, mit einem sehr dynamischen Boogie-Drive und viel Zug ausgestattete "The change in me", oder auch die prachtvolle, über 8-minütige, sehr bluesig fundamentierte, dabei ein dezentes Arena- Hardrock-Flair ausstrahlende-Ballade "On the wings of Rock and Roll" erwähnt. Produziert erneut von Mike Varney, beschert uns Eric Gales mit "Relentless" ein wirklich starkes, üppiges, fettes "guitar-slingin'" Bluesrock Power-Album der Güteklasse 1A! "Thanks a lot for a really great album, Eric"!

Das komplette Tracklisting:

1 Bad Lawbreaker (5.11)
2 A Little More Time (3.40)
3 Block the Sun (4.30)
4 Make It There (5.11)
5 Draggin' Me Down (6.07)   
6 The Finest Club in Town (3.51)
7 When You've Got No Place To Go (7.44)
8 The Liar (5.53)   
9 If You Knew the Truth (4.23)
10 The Spice (5.14)
11 The Change in Me (5.45)
12 On the Wings of Rock and Roll (8.26)
13 Universal Peacepipe (4.46)

Art-Nr.: 7020
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bad lawbreaker
A little more time
Block the sun
The finest club in town
The liar
The change in me
On the wings of Rock and Roll

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Ghost Town Blues Band - dust the dust [2010]
"'Dust the Dust' grinds, stomps and grooves with such intensity that it is reminiscent of some of the best blues sixties or seventies blues-rockers ever offered", heisst es in einem U.S.-Statement zu dem famosen Debut-Album dieses saustarken Power Blues-/Jam-/Bluesrock-Trios aus Memphis/Tennessee. Die Ghost Town Blues Band kann man als ein ungemein kompetentes, authentisch raues, drückendes, kraftvolles "gritty Electric Blues-/Bluesrock-Outfit" bezeichnen, dessen Wurzeln zwar deutlich hörbar in den Sechzigern und Siebzigern liegen, die aber so zwanglos, erfrischend unbekümmert und zeitgemäss aufspielen, dass sie durchaus in der Lage sind, ihre packende Bluesrock-Mugge auch einem jüngeren Publikum schmackhaft zu machen - ähnlich wie es auch die North Mississippi Allstars fertig bringen. Sie spannen einen großen Bogen vom Memphis-Blues, über klassischen Blues und Bluesrock, bis hin zu druckvollem Hill Country Funk, kochendem Delta-/Swamp-Blues und soulful Southern-Blues. Dabei geht es die Band, wie gesagt, schön rau, dreckig und intensiv an. Durch ihre ungeheure Spielfreude, die live immer wieder mal mit ausgedehnten Instrumentalpassagen, vor allen Dingen Gitarrensoli, zelebriert wird, hat sich die Truppe bereits eine große Fanbase und einen prächtigen Ruf in der Jam-Szene erarbeitet. Die Musiker sind absolute Extraklasse! Die Basis für die großartigen Grooves bilden der exzellente Drummer Presten McEwen und Bassist Dusty Skies mit seinen prägnanten,, rootsig "knarrenden" und viel Elektrizität vermittelnden Basslines. Doch im Mittelpunkt steht der charismatische Frontmann Matt Isbell, ein sehr starker Sänger und noch stärkerer Gitarrist, der in der Szene bereits mit einer jüngeren Ausgabe von Gov't Mule's Warren Haynes verglichen wird und dessen Stimme nicht selten an die von Gregg Allman (The Allman Brothers Band) erinnert. Und tatsächlich, diese Vergleiche sind absolut nachvollziehbar. Isbell's Riffs strotzen nur so vor Dreck, Feeling und ursprünglicher Kraft. Seine ausgedehnten Gitarrenausflüge stecken voller Virtuosität, voller Glut, Inspiration und voller Spielfreude. Oftmals steht das Instrument regelrecht unter Starkstrom, dann wieder lässt er ein wunderbar lockeres Solo vom Stapel, ohne dabei auch nur im geringsten an Würze zu verlieren. Er holt aus seiner Gitarre raus, was möglich ist, lässt sie jaulen, krächzen, röhren, quietschen, ergeht sich in rauschendem Wah Wah-Spiel, bringt die Sümpfe mit dem slidenden Bottleneck in Wallung. Er ist ein Mörder-Gitarrist, der darüber hinaus auch noch auf der Bluesharp zu überzeugen vermag und sogar vereinzelt die Tasten der Keyboards bedient, wobie die Band dafür zumeist den Gastmusiker Chris Stephenson einsetzt. Spuren von bluesigen Gov't Mule, bluesigen Allman Brothers und den bereits erwähnten North Mississippi Allstars finden sich immer wieder in der Musik der Ghost Town Blues Band, ebenso wie die solcher Kollegen wie beispielsweise Too Slim and The Taildraggers, The Daddy Mack Blues Band, Swamp Cabbage oder solcher Blues-Legenden wie Little Milton, Robert Johnson und Albert King. Das Album startet mit dem prächtigen, von einem dezenten Stax-Rhythm-Feeling geprägten Memphis Shuffle-/Blues-Boogie "One more whiskey", dominiert von einer dreckigen Bluesharp, um im Anschluß daran mit der ersten von ein paar ausgesuchten, bärenstarken Coverversionen aufzuwarten, denen die Band allerdings jeweils ein vollkommen neues, großartiges Arrangement verpasst. "Come together" von den Beatles steht auf dem Programm, und zwar in einer Hammer-Version! Die Truppe macht daraus einen ultra rauen, vibrierenden, atmosphärisch dichten, elektrisierenden Power Bluesrock-Boogie voller sumpfiger Swamp-Schwüle. Die Drums geben kraftvoll die Richtung vor, Isbell's Gesang ist so etwas von dreckig, ebenso wie dessen kratzige, fulminante E-Gitarre und die glühenden Slide-Einlagen. Hat viel von dem Feeling, das auch die North Mississippi Allstars.verbreiten. "Geil"! Eine weitere, mitreissende Coverversion gibt's von dem alten Traditional "C.C. Rider", aus dem die Band einen phantastischen, mit tollen Orgel-Fills und würzigen, lockeren Riffs ausgetatteten, dezent, funky, aber ungemein "soulful", ambitioniert, kraftvoll und jammig dahin groovenden "Killer" Southern-Bluesrocker kreiert, der schier begeistert. Das lange, exquisite, wunderbare Gitarrensolo Isbell's ist "deep southern-fried" und seine Stimme kann gerade hier ein gewisses Gregg Allman-Timbre nicht leugnen. Eine grandiose Fassung dieses Evergreens, wie sie southern-rockiger und jammiger nicht sein kann. Und aus dem alten Big Joe Williams Memphis Blues-Klassiker "Baby please don't go" lässt die Truppe einen krachenden, straighten, aus allen Zylindern feuernden "High Octane" Bluesrock-Hammer entstehen, der mächtig reinhaut. Doch, das muß man deutlichst unterstreichen, auch die Eigenkompositionen haben es in sich. Und wie! Das Titelstück "Dust the dust" beispielsweise pflügt sich mit Macht und ohne Kompromisse durch die Blues-Äcker des Südens. Was für ein großartiger Groove, begleitet von rauen Riffs und glühender Lead Gitarre. Der von packenden, ausgedehnten, dreckigen, dabei sehr virtuos, vielseitig und emotional gespielten Gitarrenausflügen und -linien (Isbell ist wirklich ein Könner) durchzogene, brillante Southern Slow-Blues "Suga' Mama" hingegen kommt einem vor, als wäre es ein großartig und zeitgemäss inszenierter, alter Klassiker von Little Milton oder Robert Johnson. Das ist seeliger Mississippi Southern-Blues, der einen nicht mehr loslässt. Diese Burschen werden noch für mächtig Furore sorgen. Die Ghost Town Blues Band rockt die "Juke Joints" des Südens und hinterlässt eine zutiefst beeindruckte und begeisterte Anhänger-Schar. Southern-/Jam-/Blues-Rock in einer rauen, zwanglosen Intensität und Güte, wie man ihn wirklich nicht an "jeder Straßenecke" serviert bekommt. Ein Hammer-Debut, das diese Band zu einer DER Entdeckungen des Jahres 2010 werden lässt.

Das komplette Tracklisting:

1 One More Whisky - 3:28   
2 Come Together - 2:41   
3 Dust the Dust - 3:02   
4 C.C. Rider - 5:22   
5 Suga' Mama - 5:27   
6 Comfortable Way - 4:14   
7 Baby Please Don't Go - 3:19   
8 I Put a Spell On You - 4:12   
9 Give Me a Minute - 4:11   
10 Move On - 3:06   
11 Goin' Down - 4:04

Art-Nr.: 7072
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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One more Whisky
Dust the dust
C.C. Rider
Suga' Mama
Comfortable way
Baby please don't go
Move on

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Gilbert, Brantley - halfway to heaven [2010]
Sehr starkes New Country-Album (sein mittlerweile zweites) des aus Athens, Georgia stammenden Brantley Gilbert, und zwar ein sehr aus dem Rahmen fallendes (oftmals klingt der Bursche wie eine mächtig Dampf ablassende Countryrock-Ausgabe der Southern Rocker von Molly Hatchet, dann wieder bewegt er sich auf dem Terrain eines Keith Urban), was sicher hauptsächlich der Tatsache zu verdanken sein dürfte, dass Gilbert bei einem Indie Label unter Vertrag steht (Average Joes Entertainment Group). Er kann halt relativ zwanglos zu Werke gehen konnte und so etwas zahlt sich, wie auch hier, künstlerich zumeist aus. Schon der Blick auf das Cover lässt eher vermuten, dass man es mit einer Heavy Metal- oder Biker Rock-Scheibe zu tun haben könnte, als mit einem Werk, das in Nashville Fuß fassen möchte. Lediglich die diversen Co-Songwriter (Gilbert hat alle Stücke mitkomponiert) wie Jeremy Spillman, Dallas Davidson, Ben Haslip oder Rhett Akins, die bereits Lieder für klingende Namen wie Trace Adkins, Jack Ingram, Brooks & Dunn oder Joe Nichols abgeliefert haben, lassen Insider erahnen, wo der Hase lang läuft. Brantley Gilbert hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und sich mit jedem neuen Auftritt und jedem neu geschriebenen Song ein Stück mehr verbessert. Auf kompositorischem Gebiet gelang ihm der Durchbruch, als Jason Aldean Gilberts "The Best Of Me" für sein letztes Album "Wide Open" auswählte. Das Album, das in produktionstechnischer Zusammenarbeit mit den ebenfalls in Athens ansässigen Atom Brothers und mit vielen aus Georgia kommenden (nicht so bekannten) Musikern entstand (die aber alle frisch, unbekümmert und vor allen Dingen überaus kompetent zu Werke gehen - besonders klasse das deftige Drumming von Gerry Hensen und die filigrane Saiten- und Keyboardarbeit von Country Blues-Rocker Jess Franklin), durchweht demnach eine starke, wohltuende Southern Rock-Brise, die dem Ganzen sehr viel Pepp und Abwechslung verpasst. Schon der satte Opener "Hell On Wheels" gibt mit seinen fetten, dominierenden Slide-Riffs mächtig Gummi. Montgomery Gentry, Jeffrey Steele, The Roadhammers, Trace Adkins oder Van Zant kommen einem da sofort in den Sinn, aber eben auch eine Country-Ausgabe von Molly Hatchet. Ist ein Song, der nicht nur in Truckerkreisen, bei den Countryrockern, den Outlaw-Rockern und der Southern-Fraktion einen Stein im Brett haben dürfte. Die folgenden drei Tracks ("Bending The Rules And Breaking The Law", "Back In The Day", "My Kind Of Crazy") zeigen dann die andere Seite des Brantley Gilbert, der sich mit sehr angenehm ins Ohr gehenden, frischen Melodien sich im Stile moderner Interpreten wie Jason Aldean, Keith Urban oder Chris Cagle in seinen ruhigeren Momenten, für Radiopräsenz nahezu aufdrängt. Die erste Single "Kick It In The Sticks" ist in seiner Wahl allerdings, wie so vieles auf diesem Album, recht ungewöhnlich und (in Gilberts und im Interesse des Labels) als sehr gewagt zu bezeichnen. Doch es ist eine klasse Nummer. Der mit einem unterschwelligen Redneck-Flair daher stampfende, derartig heftig mit fetten Gitarrenläufen rockende Song dürfte eher der Southern Hard Rock-Fraktion Freudentränen in die Augen treiben, als den kommerziell-orientierten Entscheidern der Radio Airplays. Eine mutige Wahl, wie sie wohl auch nur bei einem Indie-Label möglich ist. Man drückt ganz feste die Daumen, denn der Song ist, wie gesagt, einfach toll. Das Album hat mit seinem Einstieg auf Platz 19 in der Billboard Country Charts immerhin schon mal einen Achtungserfolg erreicht. So wird vieles vermutlich von der Nachfolge-Single abhängen, aber hier kann Gilbert neben den zu Anfang erwähnten Songs bei "Halfway To Heaven" (autobiographischer Titelsong, der einen Autocrash Gilberts textlich verarbeitet und ihn zum Umdenken seines Lebenswandels bewog, Bilder seines zerquetschten Pickups im Booklet lassen einen dabei den Atem anhalten), "Saving Amy" (thematisiert ebenfalls einen Unfall, bei dem der Fahrer allerdings nicht, wie in Gilberts Fall, überlebt - schön mit emotionalen Streicherelementen in Szene gesetzt), "Them Boys" (schönes Dobro-Spiel, klasse Strat-E-Gitarren-Solo, erinnert ein wenig an Kenny Chesney’s "Young") oder dem pianoträchtigen, balladesken Lovesong "Fall Into Me" (mit einem Hauch von Lynyrd Skynyrd's "Tuesday’s Gone") aus einem reichhaltigen Fundus schöpfen. Während diese Songs dem Hörer Luft zum Atmen gewähren, wird dann immer wieder ordentlich dazwischen gerummst. "Country Must Be Country Wide" oder "Take It Outside" sind nichts für zart besaitete Gemüter, sondern eher etwas für derbe, raue, rebellische Vertreter. Beides sind klasse, aggressiv gesungene "Auf die Zwölf-Country-/Outlaw-Rocker, wie man sie von Chris Cagle, Travis Tritt, Shooter Jennings oder Jeffrey Steele mit viel Wucht um die Ohren gebrettert bekommt. Am Ende gibt es mit "Dirt Anthem Road (Revisited)" noch ein "Gimmick", den Colt Ford (auch bei einigen anderen Tracks als Co-Writer involviert) bereits auf seinem eigenen Album "Ride Through The Country" vorgestellt hatte. Hier präsentieren die beiden eine entspannt groovende Version (Brantley's Gesang mit seinem dezent introvertierten Touch erinnert oftmals ein wenig an Eric Heatherly), die von erstaunlich gut passenden Rap-Einlagen Ford's immer wieder unterbrochen wird. New Country meets Rap, ebenfalls nicht alltäglich, aber ein äußerst gelungenes Finish. Brantley Gilbert hat mit "Halfway To Heaven" ein äußerst spannendes Album („he’s somewhere between the Rock-N-Roll vibe of the southern country rock scene, the roots-rock oriented flavors of Texas country and the mainstream of Nashville”, so eine weitere, den Stil durchaus korrekt beschreibende Kritikermeinung) abgeliefert, das sich aufgrund des mutigen Konzepts viel Respekt verdient hat. Ein frisches, modernes, instrumentell hochwertig eingespieltes Werk (kommt auch ohne die arrivierten, omnipräsenten Studiomusiker hervorragend aus), das den relativ festgefahrenen Strukturen Nashvilles gut tun sollte. Tolle, abwechslungsreiche und kurzweilige New Country-Musik, die richtig Laune macht! Viel Erfolg, Brantley Gilbert! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Hell On Wheels - 4:16   
2 Bending the Rules and Breaking the Law - 3:31   
3 Back In the Day - 4:00   
4 My Kind of Crazy - 3:41   
5 Kick It In the Sticks - 3:48   
6 Halfway To Heaven - 3:15   
7 Saving Amy - 5:29   
8 Country Must Be Country Wide - 3:39   
9 Take It Outside - 4:21   
10 Them Boys - 4:04   
11 Fall Into Me - 4:01   
12 Dirt Road Anthem [Revisted] - 4:41

Art-Nr.: 6862
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hell on wheels
Back in the day
Halfway to heaven
Country must be country wide
Take it outside
Them boys

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Gill Band, Cody - king of your hometown [2009]
Die "Red Dirt"-Countryrock-Jungs der Cody Gill Band aus Stephenville/Texas hatten uns ja mit ihrem hervorragenden Debüt "Boxcars" vor geraumer Zeit zu Begeisterungsstürmen hingerissen, jetzt legen sie mit "King Of Your Hometown" nach. Um es vorwegzunehmen, auch diesmal ist ihnen wieder ein ganz hervorragendes Werk gelungen. Die jungen Burschen scheinen eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitzubringen. Hatte man beim Debüt noch richtigerweise das Unterfangen in erfahrene Hände vergeben (so wurde es von "Mr. Red Dirt" persönlich, Mike McClure, produziert und von teilweise etablierten Musikern wie Lloyd Maines und Riley Osborne begleitet), so hat man das Projekt diesmal fast im Alleingang (inkl. der Produktion) durchgezogen. Beim Szene-Label "Smith Entertainment" scheint man schon jetzt blindes Vertrauen in die Jungs zu setzen, was sich in der Nachbetrachtung dieses starken Albums auch eindeutig als richtig erweist. Die Cody Gill Band spielt wunderbar melodischen, lockeren, erfrischenden, das typische "Red Dirt"-Flair beinhaltenden, aber sicher auch die Fraktion alter Eagles- oder Poco-Klänge in Verzückung bringenden Americana/Countryrock/-pop, der hin und wieder mal von einer feinen Southern-Brise durchzogen wird. Die Eli Young Band, Wade Bowen, Rich O'Toole, No Justice & Co. kommen als Vergleichsgrössen in Betracht. Marginale Änderungen gab es in der Bandbesetzung. Ritchie Petronis, der bei einem Stück als Co-Writer fungierte, wurde gegen Jarrod Baker am Schlagzeug ausgetauscht. Ansonsten wurde, wie gehabt, das nahezu komplette Songrepertoire wieder selbst komponiert. Lediglich zwei Stücke, u.a. das abschließende und recht trocken abgehende "Movin’ On" (klasse Southern Rock-Flair, erinnert an eine Mischung aus Cross Canadian Ragweed und The Great Divide), welches vom der Band sehr nahe stehenden Marshall Owens geschrieben wurde, sind Fremd-Kompositionen. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Einstieg diesmal besonders melodisch gehalten. Mit "Consider", "Threw Me Away" (Songwriter Jeremy Harlow) und dem fantastischen Titelstück "King Of Your Hometown" gibt es zum Auftakt gleich drei absolute Ohrwürmer am Stück, wobei letztgenanntes Lied, das dürfte jetzt schon sicher sein, sich zu einem Dauerbrenner in den Texas Music Charts entwickeln wird. Einfach herrlich, dieser Song. Mit dieser Nummer im CD-Player des Autos ist man im kommenden Sommer ganz sicher der "König seiner Heimatstadt"! Das sich die Burschen immer wieder gerne zu Ausflügen Richtung Southern Rock hinreißen lassen, hatten sie auf "Boxcars" bereits zur Genüge dargelegt. Hier liefern sie bei "Crazy" die erste Kostprobe ab. Ein Skynyrd-typisches E-Gitarren-Führungsriff (der emsige Gitarrist Zack Hooper, eigentlich aus der Jazz-Szene entstammend, beherrscht auch das große Southern Rock-Einmaleins), Kuhglocken-Drums und pumpender Bass des wieder sehr auffällig agierenden Caleb Hooper zeigen, dass der Vierer es auch in diesem Genre drauf hat. Cody Gill erinnert von der Stimme her immer wieder etwas an seinen Mentor Mike McClure. "18 In Mexico" kommt so ähnlich wie die "Red Dirt"-Variante von Tim McGraw's "Seventeen" daher und geht wunderbar "fluffig" ins Ohr. "Heart In The Middle" umschmeichelt erneut den melodiesüchtigen Hörer mit einem fast schon an einstige, goldene Seventies Countryrock-Tage aufkeimenden Retroflair, natürlich auf bestehender "Red Dirt"-Grundlage. "Crumble" wurde dagegen sehr atmosphärisch von Cody Gill in Szene gesetzt. Zu Donnergrollen und Regengüssen im Hintergrund pendelt das Stück zwischen balladesker Strophe und powerndem Refrain, abgerundet durch ein starkes E-Gitarren-Solo. Mit dem flotten und sehr peppigen "Roadsigns" gibt es den zweiten Abstecher in Southern Rock-Gefilde. Der sich gut einführende Jarrod Baker setzt mit fettem Drumming Akzente, eine herrliche Rhythmik und ein typisches Gitarrensolo wird die Fans dieser Musikrichtung zweifellos sehr erfreuen. Das von Cody Gill komponierte "Jack Of Hearts" weist schön rootsige Züge auf (Richtung Neal Casal). Gill wir hier von der wunderbare Harmonies beisteuernden Stacey Sliger vokal unterstützt. Fazit: Die Cody Gill Band hat mit ihrem zweiten Werk "King Of Your Hometown" ihren Status als eine rasant Richtung Spitze stürmende Red Dirt-Band noch einmal gefestigt. Die Truppe ist sehr gut aufgestellt und besitzt vom Talent her eindeutig das Zeug, Interpreten wie der Randy Rogers Band, Pat Green, Wade Bowen, der Eli Young Band und Cross Canadian Ragweed ins überregionale Majorlabel-Lager zu folgen. Cody Gill und seine Mannen stehen aus unserer Sicht kurz vor dem großen Durchbruch! Klasse! (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1 Consider - 2:55   
2 Threw Me Away - 3:48   
3 King of Your Hometown - 4:07   
4 Crazy - 3:01   
5 Special - 2:55   
6 18 in Mexico - 3:58   
7 Heart in the Middle - 4:14   
8 Crumble - 4:38   
9 Roadsigns - 3:40   
10 Jack of Hearts - 3:55   
11 Movin' On - 4:14

Art-Nr.: 6272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Consider
Threw me away
King of your hometown
18 in Mexico
Heart in the middle
Roadsigns

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Girls Guns and Glory - good luck [2014]
Boston's "rising stars", die fantastischen Girls Guns and Glory um den begnadeten Sänger Ward Hayden (was hat der Bursche für eine charismatische, wunderbare Stimme) setzen den Reigen ihrer bärenstarken Alben mit dem eindrucksvollen "Good luck" wie selbstverständlich fort. Was ist das für eine tolle, erfrischende Band. Dieser herrliche "Country Twang'n Roll" macht einfach nur Laune und geht, trotz der natürlichen, erdigen, rootsigen Basis, runter wie Öl. Die Truppe ist zudem eine richtige "hard working band", die sich vor allem auch durch ihr intensives Touring mit über 200 Gigs pro Jahr eine immense Fanschar aufgebaut hat. So etwas fördert das Zusammenspiel und das musikalische Verständnis, was sie von der Bühne aus prächtig ins Studio übertragen haben. Ihre mitreissende Kombination aus "early Rock'n Roll" und Rockabilly (die Inspiration solcher Größen wie Buddy Holly, Chuck Berry, Eddie Cochran oder Elvis sind deutlich spürbar) und klassischem Honky Tonk und Country (hier zählen sie vor allen Dingen Hank Williams und Johnny Cash zu ihren großen Einflüssen) sprüht nur so vor Spielfreude. Das vorzügliche Songmaterial steckt voller herrlicher Melodien und ist vorwiegend geprägt von einem schönen Retro-Touch. Die, wie gesagt, schön rootsige und Americana-mässige Basis und der klassische, Rockabilly-angehauchte Countrysound ziehen einen magisch an. Das wirkt wie die Zusammenführung der besten Elemente solcher Bands wie The Derailers, The Mavericks, Two Tons Of Steel und Dwight Yoakam, und doch spielt diese Musik niemand so wie Girl Guns and Glory. Deren Sound ist einfach einzigartig. Und noch etwas: Produziert hat das neue Album Roots- und Alternate Country-Veteran Eric "Roscoe" Ambel - und was der anpackt, hat bekanntlich immer Hand und Fuß! Wir wünschen dieser Band in Anlehnung an den Albumtitel wirklich viel Glück, denn, wir attestierten dies bereits beim Vorgängerwerk, solche Bands braucht die Roots- und Countrymusic. Wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. All the Way Up To Heaven - 3:30
2. Be Your Man - 3:03
3. One of These Days - 4:27
4. Shake Like Jello - 2:26
5. Centralia, PA - 4:15
6. C'Mon Honey - 2:17
7. Built For Speed - 3:43
8. Rockin' Chair Money - 4:24
9. UUU - 2:59
10. It's Your Choice - 4:12

Art-Nr.: 8477
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All the way to heaven
Be your man
Shake like jello
Centralia, PA
Rockin' chair money
UUU
It's your choice

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Gov't Mule - by a thread [2009]
Hey, ihr Muleheads, ihr Rock-, Blues Rock-, Southern Rock- und Jamrock-Begeisterten: 3 Jahre nach "High & mighty" (sieht man mal von dem sehr kontrovers diskutierten Reaggae-/Dub-Experiment "Mighty high" ab) legen Gov't Mule nun mit "By a thread" endlich den legitimen Studio-Nachfolger vor. Es ist unglaublich, denn die nach all den grandiosen Leistungen der Vergangenheit eh schon hohen Erwartungen werden nicht nur zu einhundert Prozent erfüllt, sondern schlichtweg übertroffen. "By a thread" ist nicht mehr und nicht weniger als der nächste Geniestreich einer Band, deren Möglichkeiten wohl grenzenlos sind. Phänomenal! "Ober-Mule" Warren Haynes, ein Mann, dessen Präsenz im Genre schon seit Jahren immens ist, und den man vollkommen zu recht als "one of the busiest men of Rock'n Roll" bezeichnet, darf Ende 2009 wohl auf sein bis dato turbulentestes Jahr zurückblicken. Für Aussenstehende ist es ein Rätsel, wie der Bursche all seine Termine und Verpflichtungen unter einen Hut bringt, und, das ist an der ganzen Sache noch das erstaunlichste, dabei immer auf einem absoluten Top-Niveau arbeitet. Ausgedehntes Touring mit seiner "Hausband" Gov't Mule, eine ebenfalls mit recht vielen Dates bestückte Tour mit The Allman Brothers Band, inklusive des jetzt schon legendären, 15 Konzerte umfassenden "Beacon-Runs" (15 Shows im New Yorker Beacon-Theatre im März 2009) anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Band, dazu eine Tour mit The Dead (die Nachfolger von Grateful Dead), bei denen er ebenfalls als zusätzlicher Gitarrist mitwirkte, eine praktisch schon fertig gestellte Solo-Scheibe, die irgendwann erscheinen soll und natürlich die Vollendung und Einspielung von "By a thread" - was für ein Marathon. Doch Haynes sieht das alles nicht im entferntesten als Belastung, sondern als Segen. Er ist ein Musik-Junkie, er lebt für diese eine Sache, er gibt sich dafür hin - einer der vielleicht letzten Idealisten, die ihr Schaffen rund um den Rock'n Roll benötigen wie die Luft zum Atmen. Er würde es sich nie verzeihen, sagte er neulich in einem Interview mit dem amerikanischen Billboard-Magazin, beispielsweise ein Angebot für eine Tour mit The Dead auszuschlagen, nur weil er zu beschäftigt ist. Nein, so etwas würde ein Warren Haynes nicht tun. "By a thread" wurde eingespielt in Willie Nelson's berühmtem Pedernales Studio in Texas, was den herrlichen, dezenten Texas-Vibe, der die Musik des neuen Albums zuweilen durchläuft, erklärt. Zugleich ist es das erste Album mit dem neuen, schwedischen Bassisten Jorgen Carlsson, der 2008 Andy Hess ersetzte. Carlsson spielt noch druckvoller als Hess und sorgt durch teils regelrecht unter Starkstrom stehende, elektrisierende Läufen mit Matt Abts für einen noch schärferen, unwiderstehlichen Groove. Das neue Werk ist ungemein abwechslungsreich, sehr frisch und deutlich jämmiger als der Vorgänger geworden. Lange Instrumentalpassagen mit ausgedehnten, lichterloh brennenden Gitarrenausflügen Haynes' sind das Salz in der Suppe, ebenso wie dessen grandioser Gesang. Brillant beispielsweise der mächtige Opener "Broke down on the Brazos", ein gnadenlos groovender, von tierischen Gitarren-Licks begleiteter, nicht zu bremsender Southern-fueled Texas Boogie-Stomper, bei dem sich ZZ Top's Gitarren-Ikone Billy Gibbons als Gast ein tolles, glühend heisses Wechselspiel mit Haynes liefert, oder der kochende, über 9-minütige, von gewaltigen Wah Wah-Riffs umgebenne, schwere Bluesrocker "Inside outside woman Blues # 3", der mit tollem Tempowechsel und atemberaubenden Gitarrenläufen aufwartet. Haynes verbiegt die Saiten nach allen Regeln der Kunst - es quietscht, es röhrt, es faucht, es wirbelt - es ist wie im Rausch - ein Höllenritt! Am Ende wird das Stück nach einem rund 3-minütigen Gitarren-Monsterritt langsam ausgeblendet, was erahnen lässt, wie die Band die Nummer live wohl bis zum Exzess "ausschlachten" wird. Ganz groß! Dazwischen gibt es alles, was das Herz eines Muleheads begehrt. Ob die dezent "kosmisch" und psychedelisch angehauchte, großartige Ballade "World wake up" (noch mit Andy Hess eingespielt), der von heissen Funk-Rhythmen und druckvollen Grooves nach vorn getriebene Power-Knaller "Steppin' lightly" (grandiose, geradezu "fiebrige", glühende Gitarrenläufe), der in allerbester, früher Led Zeppelin-Tradition arrangierte, etwas folkige, aber traumhaft fett rockende Traditional "Railroad boy" (Matt Abts drischt auf sein Schalgzeug ein, als wollte er John Bonham zum Leben erwecken und Warren Haynes macht keinen Hehl daraus, wie sehr er Jimmy Page verehrt), das rootsig angehauchte, sehr melodische, etwas zurückhaltendere, wunderschöne "Gordon James", oder der gigantische, fulminant abgehende, mit einem tollen Power-Drive ausgestattete, von glühenden, dreckigen Gitarren bestimmte "full-blooded" (Blues)Rocker "Any open window" (was für mörderische Soli) - es ist eine wahre Pracht! "By a thread" ist ein neuer, absoluter Meilenstein in der Geschichte von Gov't Mule! Ein Hammer-Album! (Mal wieder) Ein Meisterwerk!

Die komplette Tracklist:

1. Broke Down On The Brazos 6:19
2. Steppin’ Lightly 7:10
3. Railroad Boy 5:03
4. Monday Mourning Meltdown 8:08
5. Gordon James 3:48
6. Any Open Window 4:45
7. Frozen Fear 5:48
8. Forever More 4:17
9. Inside Outside Woman Blues #3 9:04
10. Scenes From A Troubled Mind 7:23
11. World Wake Up 5:54

Art-Nr.: 6460
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Gov't Mule - high & mighty [2006]
Schon im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Gov't Mule-Albums "High & mighty" hörte man über dieses Werk endlose Lobeshymnen und reihenweise Aussagen wie "bestes Gov't Mule-Album aller Zeiten". Klar, da wächst bei dem geneigten "Mule"-Fan die Spannung, denn man traut dieser Band bei jedem Release Großes zu. Doch es machten sich sicher auch vereinzelt Zweifel bezüglich solch vermeintlich übertriebener Anpreisungen breit. Das kann doch kaum möglich sein, wird vielleicht der ein oder andere gedacht haben, vor allem Dingen, wenn man die Masse der hochkarätigen Outputs aus der Vergangenheit der Band in Betracht zieht. Da fragt man sich schon mal, wie denn das alles noch zu toppen sein soll...! Alle Spekulationen haben ein Ende - und Leute, ob Ihr's glaubt oder nicht, es hat   funktioniert - die Band hat sich tatsächlich noch einmal selbst übertroffen! "High & mighty" ist schlichtweg ein Meisterwerk, ein Meilenstein zeitloser Rockmusik! Diesmal überwiegend aufgenommen in Willie Nelson's "Pedernales Studios" in Austin/Texas (lediglich 2 Tracks entstanden in den "Water Music Studios" von Hoboken/New Jersey) unter der produktionstechnischen Regie des alten Big Sugar-Kempen Gordie Johnson (in Zusammenarbeit mit Warren Haynes), entstand ein Album, das das musikalische Zusammenwirken in der Band, das blinde, grenzenlose Spielverständnis, ihren Spirit, ihre scheinbar unerschöpfliche Kreativität besser zum Ausdruck bringt als je zuvor! Das ist pure Magie! Trotz aller Härte und Intensität ist ein wunderbarer, fast schon warmer, atmosphärisch dichter, sehr kompakter Bandsound entstanden, dem Warren Haynes (sämtliche Songs stammen allein aus seiner Feder) mit seinem fantastischen Gesang, seinem "überirdischen" Gitarrenspiel, ja seiner ganzen Präsenz zwar nach wie vor die prägnantesten Indikatoren verleiht, der aber in dieser Quartettbesezung eine Fülle und Transparenz entwickelt, die man nicht mehr missen möchte. Vor allem Danny Louis an den Tasteninstrumenten ist die ideale Ergänzung! Insgesamt darf man "High & mighty" wohl auch als das bislang gefälligste und eingängigste Album Gov't Mule's bezeichnen. Nie wurde soviel Wert auf Melodik gelegt, was schlußendlich in einer hinreißenden Kombination aus vom Konsumenten jederzeit hervorragend zu verarbeitenden, handfesten, powernden, immens druckvollen, satten, sehr direkten (Retro)Rock-Strukturen und prächtigen Jammings aus herrlichen, ausgedehnten Instrumental-Passagen voller grandioser Gitarrensoli resultierte - alles gewürzt mit wohl dosierten Zutaten aus Southern, Soul, Gospel, Jazz, Psychedelic, sogar Reggae und vor allen Dingen dem Blues! Gleich zu Beginn des Albums glaubt man seinen Ohren nicht zu trauen! "Mr. High & Mighty" heißt der Opener, ein "Hammer", wie er im Buche steht, der mit Sicherheit einmal als einer der ganz großen Klassiker in die Historie der Band eingehen wird, ja eingehen muß! Krachende, fette Riffs und Drums brechen los wie bei einer verschärften Ausgabe der legendären Free, Bad Company, Led Zeppelin und Mountain zusammen, Haynes singt mit einer geradezu entfesselten Intensität, dazu ab der zweiten Strophe ein bravouröser Hammond-Background. ein dezentes Southern-Flair schleicht sich ein - und es rockt mit einer Kraft und Power, als gäbe es kein Morgen mehr! Irre stark! Klar, daß der Magier gleich ein paar furiose, weltmeisterliche, glühende Gitarrenläufe "aus dem Ärmel" zaubert - jammig, bluesig, umwerfend! Ein 5 1/2-Minuten-Auftakt, der den seeligen Mule-Fan gleich in einen traumatischen Zustand der Glückseeligkeit versetzt! Doch Leute, versprochen: Die kompletten, gut 72 Minuten dieses Albums halten dieses Niveau! Verrückt! Ob der gewaltig kochende, krachende Riff-Bluesrocker "Brand new angel" mit seinen elektrisierenden, dreckigen Keyboard-Ausflügen, den massiven, trockenen Rhythmen, und den Starkstrom-artigen (Wah Wah)Gitarren-Attacken, das dezent psychedelisch angehauchte, ungemein melodische, von toller Percussion begleitete "So weak, so strong", der überschäumende Volldampf-Southern-Boogie-Rocker "Streamline woman" mit seinem mächtigen Drive, das traumhafte "Child of the earth", das von einem prägnanten, überaus gelungenen Reggae-Rhythmus und einem famosen, leicht psychedelisch anmutendem Reggae-/Blues-Jamming bestimmte "Unring the bell" (klasse Riffs, tolle Hammond Orgel), die hinreißende, von viel Allman Brothers-Flair und einer ordentlichen Portion Southern-Gospel-Soul geprägte Ballade "Million miles from yesterday" (herrlich inspirierte, weiblicher Background-Gesang der sogenannten "Mighty Mighties" um die großartige Ruthie Foster), den kochenden Slide-getränkten, Zeppelin-lastigen Bluesrocker "Brighter days", usw., Warren Haynes, Matt Abts, Andy Hess und Danny Louis sind nicht zu bremsen! "Das jetzige Line-Up ist jede Sekunde das aufregendste Ensemble, mit dem ich jemals gearbeitet habe," sagt Warren Haynes - und das kommt zu "jeder Sekunde" rüber! Die Rock-Welt liegt Gov't Mule zu Füßen! Und warum das so ist, dafür gibt es, neben ihren unwiderstehlichen Live-Auftritten, kein besseres Argument als dieses neue Album! Harter, klassischer (Blues)Rock mit Referenz-Charakter! Fesselnd! Packend!

Art-Nr.: 4331
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Gov't Mule - mulennium [2010]
3 CD-Set! Was für ein Knüller für die "Muleheads"! Was für ein unvergleichliches Live-Fest für die gesamte Rock-, Blues-, Southern-, Jamrock-Fraktion! Rund 10 Jahre nach Allen Woody's Tod (er verstarb am 26. August 2000) erscheint über Warren Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label ein fulminantes 3 CD-Set mit einem der legendärsten Konzerte Gov't Mule's im Original Line-Up, also in der klassischen Power Trio-Besetzung "with their late, great bassist Allen Woody". Es ist die "Millennium"-Show aus der Silvesternacht des Jahrtausendwechsels 1999/2000, die sie im "Roxy" in Atlanta/Georgia spielten. Dem Anlass entsprechend warteten sie natürlich mit einer "Mörder"-Setlist auf, die es in dieser Form bislang nie mehr gab und wohl auch nie mehr geben wird. Was die Band in dieser Nacht neben eigenem Material an Coverversionen spielte, und vor allen Dingen, wie man sie präsentierte, war sensationell. Man denke nur an Led Zeppelin's "Dazed and confused", King Crimson's "21st. century schizoid man", The Who's "We're not gonna take it", Jimi Hendrix' "Power of soul", in der Blues-Sektion die Little Milton-Klassiker "My dog and me", "Lump on your stump" und "Blues is alright", alle mit Milton Campbell (Little Milton) als Gast, den Beatles-Standard "Helter skelter", The Black Crowes' "Sometimes salvation", "Humble Pie's "30 days in a hole", Tony Joe White's "Out of the rain", Bob Dylan's "I shall be released" und die überragende 15 Minuten-Version von Lynyrd Skynyrd's Southern Rock-Hymne "Simple man" mit einer famosen Gitarrenschlacht zwischen Warren Haynes und Audley Freed (Cry Of Love, The Black Crowes), der bei einigen Tracks als zweiter Gitarrist fungierte - es ist pure "Mule"-Magie! Eine spektakiläre Setlist, eine spektakuläre Show - festgehalten auf einer überragenden 3er CD (grandioser Sound) im 3-fach aufklappbaren Digipack mit sehr schönem, reich bebilderten, 16-seitigem Booklet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Bad Little Doggie (4.47)
2. Lay Your Burden Down (5.07)
3. Blind Man In The Dark (7.36)
4. Life Before Insanity (7.17)
5. Larger Than Life (6.09)
6. Towering Fool (8.22)
7. Countdown Jam (change of year) (1.35)
8. 21st Century Schizoid Man (6.15)
9. We're Not Gonna Take It (3.52)
10. Dazed And Confused (11.48)

Disc 2:
1. When The Blues Comes Knockin' (5.55)
2. My Dog And Me (10.18)
3. Lump On Your Stump (7.57)
4. I Can't Quit You Baby (11.39)
5. It Hurts Me Too (10.11)
6. Blues Is Alright (8.17)
7. Is It My Body? (5.30)
8. Power Of Soul (13.27)

Disc 3:
1. Helter Skelter (3.45)
2. Sometimes Salvation (4.09)
3. 30 Days In The Hole (6.27)
4. End Of The Line 9.01)
5. Out Of The Rain (11.14)
6. I Shall Be Released (11.07)
7. Simple Man (15.45)
8. Crowd (1.47)

Art-Nr.: 6983
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Great Caesar's Ghost - live with butch trucks [2012]
2 CD-Set! 3 großartige Gitarristen und 2 Drummer (einer davon ist der legendäre The Allman Brothers Band-Schlagzeuger Butch Trucks) sind die dominierenden Figuren bei diesem fantastischen Konzert der grandiosen Jamrock-Formation Great Caesar's Ghost aus Bridgehampton, NY. Die 7-köpfige Truppe (ergänzt um Butch Trucks sind es 8) wird nicht nur von Trucks hoch geachtet, sondern ist mittlerweile mit dem gesamten Allmans-Clan eng befreundet. Kein Wunder bei dieser Art vom Musik. Great Caesar's Ghost kommen zwar von der Ostküste, doch ihr musikalisches Herz ist tief in den Südstaaten verankert. Die Jungs spielen einen hinreissenden, Allmans-affinen Southern Rock mit engen Bezügen zum Blues, zum Roots, Jazz und Countryrock. Sie sind zwar auch im Studio eine echte Größe (man erinnere sich nur an ihr famoses 2008er Werk "Means to an end"), doch in erste Linie sind sie eine umwerfende Live-Band, die erst auf der Bühne ihre aussergewöhnliche Musikalität und ihre hingebungsvolle Spielfreude voll und ganz entfaltet. Live spielen sie sehr gerne auch mal Cover-Songs von The Allman Brothers Band und von Grateful Dead, aber auch von diversen Blues-Größen. Durchaus mit der Philosophie und Authentizität der Originale ausgestattet, verpassen sie diesen Nummern dennoch ihren eigenen Stil und lassen sie, vollgepackt mit tollen, jammigen Gitarrenausflügen, überaus "southern" klingen. Neben den Allmans darf man als verwandte Seelen solche Bands wie The Marshall Tucker Band, Tishamingo, Old Union, Widespread Panic und ähnliche nennen. Und um eines klar zu betonen: Great Caesar's Ghost spielen absolut in der gleichen Liga wie die genannten Referenzbands. Die Besetzung: Larry Schmid (guitar, vocals), Bosco Michne (guitar, vocals), Ray Penney (guitar, slide guitar - Penney ist leider am 2. August 2012 an einer seltenen Art von Leukämie verstorben, war bei dem hier mitgeschnittenen Konzert aber noch mit dabei), Keith Hill (organ, piano), Jerry Weldon (sax), Larry Hunter (bass), Ed DiCapua (drums) und als Gast eben Butch Trucks (drums). Die hier vorliegenden Aufnahmen stammen aus einem Konzert vom August 2011. Die Band legt einen fantastischen Auftritt hin. Die Gitarristen begeistern mit herrlichen Double- und Triple Lead-Passagen, aber auch mit feurigen und furiosen, aufeinanderfolgenden, ausgedehnten, inspirierten Gitarrensoli, die ihre aussergewöhnliche Klasse eindrucksvoll demonstrieren. Die Gitarrenfans werden ihre helle Freude haben. Und was die beiden Drummer für grandiose Grooves produzieren, ist einfach fabelhaft. Ein Trommel-Fundament vom Feinsten! Die Band sprüht nur so vor Spielfreude und agiert genauso kraftvoll wie locker. Die Setlist enthält, wie gehabt, einige grandios vorgetragene Allmans-Cover, wie z. B. "In memory of Elizabeth Reed", ein wunderschönes "Back where it all begins", "Done somebody wrong" und eine bärenstarke Fassung von "Blue sky" mit hinreissendem, ca. 5-minütigem, wechselseitigem Gitarrensolo. Auch Grateful Dead-Covers fehlen nicht. Genial beispielsweise das wunderschöne "Scarlet begonias", aus dem die Burschen einen richtigen, Dickey Betts-/Allmans-ähnlichen Southern Rocker machen. Super auch die Eigenkomposition "Wait until tommorrow" mit ohre großartigen Melodik und den erneut, exzellenten Gitarrenläufen. Great Caesar's Ghost mit einer meisterhaften Live-Scheibe! Southern-/Jamrock der absoluten Extraklasse! "One of the most talented jam bands to recently emerge on the scene!"

Hier noch im Original-Wortlaut das, was das Allman Brothers-nahe Fanzine "Hittin' The Note" sagt:

There are very few bands we have ever heard that can do justice to an Allman Brothers cover. The level of talent required to pull it off is usually just too much. We also get to listen to the real thing, so why waste time listening to a copy?
However, we also know a thing or two about how the Brothers music can inspire. After all, they are the reason we started our magazine. So, it's a pleasure to tell you that these guys in GCG have got the chops and actually do justice to the music of the ABB. And can you imagine just how inspiring it would be to play with one of your hero's?
Great Caesar's Ghost has just released a brand new live, two disc CD, that was recorded with Allman Brothers Band founding member, Butch Trucks in August of 2011. The CD contains eleven tracks of Allmans and Dead material plus some blues and one GCG original. Trust us, it's worth a listen!

Die komplette Setlist:

DISC ONE
1. Hot Lanta (8.18)
2. Done Somebody Wrong (4.21)
3. Blue Sky (7.58)
4. 32-20 Blues (7.11)
5. Scarlet Begonias (8.12)
6. In Memory Of Elizabeth Reed (15.16)

DISC TWO
1. Bertha (10.40)
2. You Don't Love Me (6.27)
3. Back Where It All Begins (8.12)
4. Wait Until Tomorrow (6.31)
5. Whipping Post (15.48)

Art-Nr.: 7886
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot Lanta
Blue sky
Scarlet begonias
Bertha
You don't love me
Back where it all begins
Wait until tomorrow

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Green, Pat - songs we wish we'd written II [2012]
Gleich zu Beginn: Das Album ist ein (country)rockendes Red Dirt-"Killerteil", das einen von der ersten bis zur letzten Minute fesselt! Pat Green ist bereits mit seinen 40 Jahren eine lebende Texas-Legende, im Lone Star State geliebt und verehrt für seine großartige Musik und seine umwerfenden, fulminanten Live-Shows. Aber auch ausserhalb von Texas ist der Mann aus San Antonio mittlerweile ein Star, dem es durchaus gelingt Locations wie das House of Blues in Los Angeles bis hin zum Nokia Theater am Times Square auszuverkaufen. Dennoch, trotz viel beachteter Major Label-Alben, einiger Top 10-Erfolge in den Billboard Country Singles-Charts und drieer Grammy-Nominierungen: der ganz große Erfolg in Nashville's Country-Business blieb aus. Und seien wir mal ehrlich, das ist einfach auch nichts für Pat Green. Der Mann hat Ecken und Kanten, lässt sich nicht in eine Schublade stecken, ist ein Musiker mit Herz und Seele, ein Pionier der texanischen Red Dirt-Bewegung, einer der eben so gar nicht in diese glamouröse, aalglatte Nashville-Welt passen will. Nun ist er mit seinem neuen Album zurück, dort wo er zu Hause ist - und es ist Hammer-Teil geworden. Veröffentlicht auf einem unabhängigen Label, ist "Songs we wish we'd written II" so etwas wie die Fortsetzung eines Albums mit dem gleichen Titel aus dem Jahre 2001, das er seinerzeit mit seinem guten Freund Cory Morrow eingespielt hatte - nur diesmal weitestghehend ohne Morrow (lediglich bei der wunderschönen, mit herrlicher Piano-Begleitung und vielschichtigen, transparenten Gitarren arrangierten Neueinspielung von Lyle Lovett's "If I had a boat" übernimmt Morrow einen Duett-Part). Pat Green hat sich erneut eine Anzahl höchst interessanter und anspruchsvoller Songs ausgesucht, von denen er sich wünscht, er hätte sie geschrieben, doch sie stammen eben alle von anderen Songwritern. Songs die er liebt, die ihn bewegt haben, Songs von denen er begeistert ist. Und all diese Begeisterung, dieses Herzblut lässt er hemmungslos in diese Coverversionen einfliessen - man spürt es einfach! Er drückt ihnen seinen ganz eigenen Stempel auf. Er bringt sie voller Frische, voller Leidenschaft, voller Leben, voller Klasse. Er macht sie zu "seinen" Songs, ohne das Original zu verleugnen. Und er rockt! Das Album ist eine mitreissende Red Dirt-Demonstration packenden Rootsrocks, Americanas und Countryrocks, vorwiegend dargeboten in erdigen Gitarrenarrangements. Alles ist wunderbar satt und "sauknackig" umgesetzt, dazu auf den Punkt und irre "tight" produziert von John Pollard. Pollard ist gleichzeitg der grandios aufspielende Drummer von Green's Band. Auch alle weiteren Musiker sind unglaublich gut. Schon die Anfangsnummer haut einen schier um. Pat Green interpretiert Joe Ely's bärenstarkes "All just to get to you" und legt gleich mit einer unbändigen Dynamik los. Herrliche Gitarren, toller Gesang, viel Power, wundervolle Melodie! Und was dann noch so alles kommt - fantastisch! So gibt's z. B. eine jeweils begnadete Fassung von Shelby Lynne's "Jesus on a greyhound" (rockt mächtig ab, Pollard gibt mit seinem furiosen Schalgzeugspiel Vollgas, die E-Gitarren brillieren), von Jon Randall's "Austin" (auch das ist zündender Countryrock vom Allerfeinsten) und von Tom Petty's "Even the loseres" aus dessen "Damn the torpedos"-Album (Green macht daraus eine hinreissende Ballade, die relativ ruhig anfängt und zum Schluß hin mächtig an Dynamik gewinnt - die hier eingesetzten Streicher passen einfach wunderbar). Ja und dann versucht sich Pat Green sogar an Warren Haynes' (Gov't Mule, The Allman Brothers Band) Meisterhymne "Soulshine", aber auch das covert der Texaner traumhaft stark. Die Nummer klingt als sei sie schon immer ein staubiger, dreckiger, herrlicher Red Dirt-Rocker gewesen, ausgestattet mit einem tierischen, southern-inspired E-Gitarren-Solo. Zwischendurch gibt es auch mal die ein oder andere, etwas zurückhaltendere Nummer, doch auch die sind sehr kraftvoll. Dazu gehören das leicht folkige"Streets of Galilee" und Collective Soul's "The world I know" (deren Ed Roland ist hier mit von der Partie). Zum Schluß haut er noch Todd Sniders fantastische "I am too" raus, nochmal ein von fulminanten E-Gitarren-Riffs nach vorn gepeitschter, "wie Sau" rockender Kracher, der einen genauso staunend wie bewundernd zurück läasst. Pat Green ist mit diesem Album voll in seinem Element. "Songs we wish we'd written II" zeigt einen losgelösten, ungezwungenen, brillanten Green, wie er besser nie war! Leute, macht das Laune...

Das komplette Tracklisting:

1. All Just To Get To You 3:50
2. Streets Of Galilee 5:30
3. Jesus On A Greyhound 4:32
4. Even The Losers 3:49
5. Austin 3:43
6. If It Weren't For You 3:55
7. Soulshine 6:24
8. The World I Know 4:14
9. If I Had A Boat 3:09
10. I Am Too 4:13

Art-Nr.: 7780
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All just to get to you
Jesus on a greyhound
Even the losers
Austin
Soulshine
If I had a boat
I am too

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