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Atlas Road Crew - halfway to hopkins [2015]
Blutjunge, hungrige Truppe aus Charleston im U.S.-Bundesstaat South Carolina, die gerade drauf und dran ist, die Herzen der Rock-, Rootsrock- und vor allem der Southern Rock-Fans im Sturm zu erobern. Ja, diese Burschen haben dieses einzigartige, typische "deep down from the south"-Gen, das sie perfekt in ihre Musik integrieren. Ihre Inspiration liegt im klassischen Vintage Rock der Siebziger, aber die Umsetzung und der Sound liegen mit ihrer kreativen Frische total auf der Höhe der Zeit. Das Potential des, wie gesagt, noch sehr jungen Qintetts (alle sind noch in den Zwanzigern) scheint immens zu sein. Jedenfalls klingen sie dermaßen versiert, so seien sie schon ewig im Geschäft - und dazu hoch professionell. Nach einer ersten EP liegt nun das "Full Length Debut" der Truppe vor - und sie Scheibe ist schlichtweg ein "Hammer"! Das Album strotzt nur so vor hochkarätigen Songs und potentiellen Hits, die allesamt, das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinn, "radiotauglich" erscheinen, denn ihre Strukturen und vorzüglichen Melodien gehen sofort ins Ohr und bleiben nachhaltig hängen. Dennoch klingt die Atlas Road Crew niemals zu brav oder kommerziell, ganz im Gegenteil. Sie spielen herrlich rotzig, wenn nötig auch dreckig, sehr kraftvoll, brodelnd, völlig zwanglos, unbeschwert und unwiderstehlich frisch. Die Balance stimmt einfach. Bei ihrer packenden Mixtur aus traditionellem amerikanischen Rock, Guitar Classic Rock, einem Hauch von Blues und Psychedelic, Rootsrock und den allgegenwärtigen Southern Rock-Einflüssen springt der Funke unmittelbar über. Da finden wir Spuren von Led Zeppelin über The Black Crowes, von The Allman Brothers Band über Lynyrd Skynyrd, von den Rolling Stones über Credence Clearwater Revival, bis hin zu den Kings of Leon. Aber auch solch jüngere Bands, wie etwa The Dirty Guv'nahs, Blackberry Smoke oder Robert Jon & The Wreck tummeln sich auf dem gleichen Terrain wie die Atlas Road Crew. Die Musiker sind einfach großartig, allen voran Frontmann, Gitarristen und Sänger Taylor Nicholson, der über ein fantastisches, leicht angerautes, "soulful" Organ verfügt (klingt zuweilen wie eine superbe Kombination aus Chris Robinson, UFO's Phil Mogg und Caleb Followill von den Kings of Leon), der bereits über eine immense Ausstrahlung verfügt. Komplettiert wird die Truppe von Dave Beddingfield (lead guitar), Bryce James (piano, organ), Max Becker (bass) und Patrick Drohan (drums), wie geagt, alle mit köchster Kompetenz unterwegs. Herz, Leidenschaft, Spielfreude, tolle Gitarren, immer wieder ergänzt durch großartige Piano- und Orgel-Sequenzen und eine äußerst satte, knackige, klare, auf den Punkt gebrachte Produktion (5 Tracks wurden produziert von Rick Beato, u.a. Needtobreathe, Trey Anastasio, Shinedown) bestimmen das Bild. Einen schwachen Song sucht man auf dem Album absolut vergebens. Los geht's mit dem von herrlichen, lockeren, transparenten Gitarren und erdigen, kraftvollen Riffs bestimmten, mit wunderbaren Hooks durchsetzten Roots-/Southern Rocker "Voices", der sich mit seiner tollen Melodie sofort tief in unsere Gehörgänge schraubt. Sofort weht einem dieser wohlige "smell of the south" um die Nase - einfach eine Wonne. Lead Gitarrist Dave Beddingfield brilliert gleich mit einem quirligen, zündenden Solo und Sänger Taylor Nicholson überzeugt mit viel Seele. Die Band hat den Zuhörer sofort im Griff. Bärenstark! Prächtige, bluesige Retro-/Pyschedelic-Riffs, ein schönes Southern-Flair und der Vibe der Kings of Leon bestimmen das folgende, famos inszenierte "Black eye sunrise", das eindrucksvoll zeigt mit welch ausgefuchsten Songwriting-Qualitäten und mit welcher Kreativität und Explosivität die Burschen am Werk sind. Das hat richtig Biß, aber auch wieder ein wunderbare Melodie. Starkes Gitarrenspiel! Nach dem fulminanten, dreckigen "Low Country Blues", einem voller Drive steckenden Slideguitar-getränkten Southern-/Swamp-Boogie (herrlich klimperndes Piano in Verbindung mit den kochenden Gitarren) wird es langsamer im Rhythmus. Feinste Acoustic Gitarren-Riffs, überaus harmonische Lead Gitarre, eine fantastische Orgel- und Klavier-Untermalung, dazu eine unwiderstehliche Melodik, Kraft und erdiger Gesang - das sind die Zutaten der hinreissenden Rootsrock-/Southern Rock-Ballade "Wasted time". Ja, das ist es, das sprichwörtliche "Holz" aus dem die so begnadeten Southern-Balladen "geschnitzt" sind. Wirkt wie eine magische Kombination aus The Marshall Tucker Band und The Black Crowes, angereichert mit der Ideen der Atlas Road Crew. Und weiter jagt ein Highlight das nächste: Ob der satte, straighte, von glühenden Gitarren geprägte Classic-/Southern Rocker "Lose control", der brodelnde, forsch nach vorn rockende, toll groovende, feurige Boogie "Halfway to Hopkins" (hier "brennt die Hütte"), das wunderschöne, mit vielschichtigen Gitarrenlinien aufwartende und einem tollem Orglespiel unterlegte "Abilene", oder das gar an "tighte", southern-rockige Bad Company erinnernde, sehr knackige, satt rockende "Betty" - die Band macht einen "Hammer"-Job. Wie sagt es ein amerikanischer Rezensent so schön ein seinem Fazit? "Don't miss this sensational band". Das unterschreiben wie vorbehaltlos. Saustarke Truppe, grandioses Album! Einfach nur "heiß"!

Das komplette Tracklisting:

1. Voices - 4:35
2. Black Eye Sunrise - 4:18
3. Low Country Blues - 3:50
4. Wasted Time - 4:08
5. I Want You to Know - 3:25
6. Lose Control - 3:11
7. Weeping Will - 4:43
8. Halfway to Hopkins - 2:46
9. Runaway - 3:02
10. Abilene - 3:22
11. Betty - 4:56

Art-Nr.: 9040
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voices
Black eye sunrise
Low Country Blues
Wasted time
Lose control
Halfway to Hopkins
Abilene
Betty

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Blackie and The Rodeo Kings - king of this town [2020]
Seit nun schon rund 25 Jahren gelten die in Hamilton/Ontario gegründeten Blackie and the Rodeo Kings, neben Blue Rodeo, nicht nur als DIE Roots-/Americana-Vorzeigeformation Kanada's, sondern als eine der faszinierendsten und musikalisch potentesten Rootsrockinstitutionen des gesamten nordamerikanischen Kontinents. Warum das so ist, zeigt ihr neues Album "King of this town" (schon ihr zehntes) einmal mehr auf beeindruckendste Art und Weise. Die 3 charismatischen Köpfe und Singer/Songwriter der "Supergroup", Colin Linden (vocals, guitars, dobro, mandolin), Stephen Fearing (vocals, guitars) und Tom Wilson (vocals, acoustic guitar), alle auch mit erfolgreichen Solokarrieren am Start, sowie ihre Bandkollegen John Dymond (bass), Gary Craig (drums) und einige Gastmusiker (zum Beispiel an Orgel und Klavier), rühren ein ungemein vielseitiges, mitreißendes Gebräu aus rauem, erdigem, kernigem, sehr natürlichem, vorwiegend Gitarren-orientiertem Roots- und Americana-Rock an, in dem alle Drei ihre eigenen persönlichen Einflüsse, Wilson seinen trüben, dunstigen, borstigen Swamp-/Fuzz-Rock, Fearing seinen Contemporary Folk und Linden seinen southern-fried Blues, zu einer ganz eigenen, wunderbaren, spannenenden, gemeisamen, neuen musikalischen Einheit zusammenführen, zusätzlich garniert mit einer Prise Country und Psychedelia. Alle sind begnadete Musiker. Das Songamterial ist vorzügöich. Alles ist trotz seiner natürlichen Rauheit hervorragend strukturiert und teils mit herausragenden Melodien versehen. Linden, Wilson und Fearing sind zudem exzellente Sänger. "Their playing is stellar, their singing soulful and the overall results are spectacular", sagt dazu ein U.S.-Kritiker. Nach dem kantigen, rauen, stampfenden, von einem spirituellen Southern Gospel-Feeling durchzogenen Opener "Hard road" (Background Gesang: The McCrary Sisters) brillieren die "Blackies" mit der herrlichen, gefälligen, rootsig und staubig rockenden, Blues- und Country-angehauchten Americana-Nummer "Cold 100", bei dem alle drei Protagonisten gesanglich perfekt miteinander harmonieren. Hat einen prima Drive, eine klasse Melodie und ist gespickt mit vielschichtigen Gitarren und Colin Linden's hervorragendem Dobro-Spiel. Ein nostalgisches, schön bluesiges Doors-Feeling scheint bei dem folgenden, lockeren, dreckigen und dezent psychedelisch rockenden "Trust yourself" durchzuschimmern. Saustark hier das Zusammenspiel der Gitarren von Fearing und Liden, inkl. Solo, ebenso wie die schöne Orgel-Untermalung und die kaum wahrnehmbaren, aber sehr effektvollen, prächtig passenden Sax-Fills von Gast Jim Hoke, wie auch der Groove. Herrliche, kernige Mandolinen-Riffs und jede Menge transparente E-Gitarren schmücken den anschließenden, gut abgehenden, mit einer klasse Melodie kommenden, Countryrock-infizierten Rootsrocker "World gone mad", der zudem mit einem tollen, dreckigen E-Gitarren-Solo punktet. Erneut ein wenig psychedelisch, ausgestattet mit einem feinen Tarantino-mässigen Feeling und sehr staubig schlängelt sich der wunderbare Desert-Countryrocker "Baby I'm your devil" aus den Lautsprechern. Hier passt alles bestens zusammen: Das dezent hallige Mundharmonika-Spiel, Colin Linden's schön dreckiges Slidegitarren-Solo und Tom Wilson's "bedrohlicher" Lead Gesang. Es folgt die traumhaft melodische, abermals von wundervoll vielschichtigen Gitarren und tollem Gesang aller Drei geprägte, bestechend schöne Americana-Nummer "North star" (geradezu faszinierend klingt hier Wilson's tiefe Lead Stimme), ehe die Band das famose Titelstück "King of this town" intoniert. Was für ein herrlicher, eine wunderbare, lockere, dennoch knackige Dynamik entwickelnder, leicht Country-infizierter, aber auch von einem kernigen Heartland Rock-Feeling ala Springsteen durchzogener Rootsrocker. Toll! Wie auch der feine Cosmic Country-Vibe, verbunden mit einem leichten Retro-Touch, des voller Desert-Flair steckenden Rootsrockers "Medicine hat". Eine schwache Nummer sucht man auf dem kompletten Werk vergebens. Blackie and the Rodeo Kings ist ein durchweg hochklassiges, ja bärenstarkes, abwechslungsreiches Album gelungen, das den hohen Status der Band noch einmal deutlich untermauert. Ein wahres Glanzstück des Roots-/Americana-Rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Road - 4:12
2. Cold 100 - 4:02
3. Trust Yourself - 4:20
4. World Gone Mad - 4:11
5. Baby I'm Your Devil - 4:01
6. North Star - 4:01
7. King of This Town - 3:43
8. Walking on Our Graves - 3:48
9. Kick My Heart Around - 3:00
10. Medicine Hat - 3:30
11. Grace - 3:27

Art-Nr.: 9994
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cold 100
Trust yourself
World gone mad
Baby I'm your devil
North star
King of this town
Medicine hat

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Capps, Grayson - the lost cause minstrels [2011]
"One of the finest Southern troubadours", Grayson Capps, mit seinem fünften Album - einer überaus inspirierten, feurigen, spannungsgeladenen Mixtur aus dreckigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, brodelndem Blues und kochendem Southern-/Swamp-Rock, die einen unmittelbar packt und nicht mehr los lässt. Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder nach Alabama (Mobile) zurückgekehrte Capps gilt schon seit Jahren als ein Liebling der amerikanischen Kritiker - völlig zu Recht. "Take the poetry of Texas troubadour Townes Van Zandt, combine with Steve Earle s edgy attitude and stir with a little cup of the bayou-blues (think Howlin' Wolf) and you start to get a taste of Capps's scrumptious gothic gumbo", heisst es beispielweise in einer Stellungnahme. Das passt absolut, doch man sollte es bezüglich des neuen Albums noch etwas spezifizieren. "The lost cause minstrels" (so nennt er im übrigen auch seine aktuelle, fantastische Band, ein "who's who of the finest players on the Gulf Coast music scene") strotzt nur so vor bluesigen, swampigen und southern-souligen Elementen, verbunden mit einem wunderbar rootsigen, Country- und Americana-Flair, besticht mit umwerfenden Grooves und grandiosem Songwriting sowie hin und wieder mit einem prächtigen, geheimnisumwitterten, mystischen "Voodoo"-, manchmal auch einem unterschwelligen "Southern Gothic"- und "Los Angeles Noir"-Feeling. Eine magische, faszinierende Mischung! Sehr stark wirken in diesem Zusammenhang die markanten "Choruses" in vielen Refrains, Die, wie gesagt, durchweg exzellenten Songs, wirken immer rau und ursprünglich und sind dennoch, produziert von Trina Shoemaker (Queens of the Stone Age, Dylan Leblanc, Sheryl Crow) und Grayson Capps, in einem prächtigen Sound umgesetzt. Manchmal hören wir großartige, lockere Singer-/Songwriter-Nummern in bester Steve Earle-Manier, dann dynamischen, rootsigen Twang-Rock, mal einen heissen Roadhouse-Blues, typische New Orleans-Klänge, urigen Memphis-Soul, dann wieder kochenden Dixie-fried Swamp-/Blues-/Southern Rock. Doch so abwechslungsreich und unterschiedlich die Songs auch sein mögen, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Der exzellente Opener "Highway 42" beispielsweise ist ein herrlich groovender, voller Southern- und Swamp-Soul steckender, flotter, lockerer, dennoch sehr erdiger Rootsrocker mit einem klasse Countryrock-Touch, arrangiert in einem erstklassigen Banjo-, Gitarren-, Mundharmonika-Gewand. Tolle Melodie! Am Schlagzeug sitzt hier übrigens der gute, alte Jerry Marotta. Oder das auf tollem Drumming und einer viel Spannung aufbauenden Storyteller-Mentalität basierende, schön bluesig und jazzig groovende, dabei jede Menge New Orleans-Dixieland-Flair versprühende, faszinierende "Coconut moonshine" (saustark hier die effizient integrierten, heissen Bläser-Segmente), der schwer groovende, von rauen, fetten E-Gitarren dominierte, druckvolle, die Sümpfe ordentlich zum Brodeln bringende Mississippi Southern Rocker "John the dagger" (pendelt irgendwo an der Schnittstelle zwischen Anders Osborne und Gov't Mule, starke Slide-Licks), das traumhaft in Szene gesetzte Taj Mahal-Cover "Annie's lover" (ein wunderbar melodischer, flüssiger, lockerer Country-Blues mit tollen Lap Steel-Linien und feinen Piano-Klängen), das total an Little Feat erinnernde, mit einem schönen Mardi Gras-Feeling versehene, jammige "Ol' slac", wie auch der kochende, ungemein kraftvolle, dreckige Blues-/Southern Rocker "No definitions", der schließlich in einem minutenlangen, zündenden, fetten Gitarrensolo mündet (Capps' Gitarrist Corky Hughes mit einer Bravourleistung) - all diese Nummern üben eine magische Anziehungskraft aus. Auch Capps' starke, Staub-gegerbte Stimme passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu dieser großartigen Musik. "The lost cause minstrels" ist vielleicht sogar Capps' beste Arbeit bislang überhaupt. Ein tolles Werk eines charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south".

Das komplette Tracklisting:

1 Highway 42 - 3:57   
2 Coconut Moonshine - 4:17   
3 John the Dagger - 3:25   
4 Jane's Alley Blues - 4:07   
5 Chief Seattle - 4:17   
6 Yes You Are - 4:23   
7 Annie's Lover - 2:41   
8 Ol' Slac - 4:29   
9 Paris, France - 2:51   
10 No Definitions - 6:05   
11 Rock 'n' Roll - 3:42

Art-Nr.: 7418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Highway 42
Coconut moonshine
John the dagger
Jane's Alley Blues
Chief Seattle
Annie's lover
No definitions

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Earle, Steve - terraplane [2015]
Steve Earle & The Dukes mit einem hervorragenden. neuen Album! Mit "Terraplane" widmet sich die Roots-Ikone seinen Blues-Neigungen und führt seine Fans auf eine großartige Reise in die Gefilde des "down 'n dirty roots blues". Die Einflüsse reichen von Robert Johnson bis Lightnin' Hopkins. Aufgenommen in Nashville's "House Of Blues"-Studios umschreibt der "American Songwriter" das Album so: "'Terraplane' is a raw and dirty affair sonically, and moves from acoustic East Texas blues numbers to boogie-rock to early Stones-type ballads, with one spoken-word piece in iambic pentameter thrown in for good measure." Sehr treffend ausgedrückt. Produziert hat das Werk im übrigen R.S.Field (u.a. Buddy Guy, John Mayall). Steve Earle kann auch den Blues - eindeutig! Beeindruckend! Ganz starkes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Baby Baby Baby (Baby) - 3.37
2. You’re The Best Lover That I Ever Had - 4.07
3. The Tennessee Kid - 4.05
4. Ain’t Nobody’s Daddy Now - 2.29
5. Better Off Alone - 4.26
6. The Usual Time - 2.59
7. Go Go Boots Are Back - 3.33
8. Acquainted With The Wind - 2.20
9. Baby’s Just As Mean As Me - 2.35
10. Gamblin’ Blues - 2.04
11. King Of The Blues - 3.51

Art-Nr.: 8792
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Gill, Vince - okie [2019]
Vince Gill, eine DER Country-Institutionen der letzten Jarhrzente, 21-facher Grammy-Gewinner, begnadeter Gitarrist, Sänger und Songwriter, seit einiger Zeit (nach dem Tod von Glenn Frey), neben seiner Solo-Karriere, festes Mitglied der legendären Countryrock-Band The Eagles, kommt mit seinem neuen, großartigen Album "Okie". Das Werk ist ein ungemein persönliches, ja intimes Tribut an seine Oklahoma-Roots, überaus emotional, zumeist eingebunden in ruhige, balladeske, erstklassige "stripped-down"-Arrangements und herrliche Melodien. Vince's warmer (Tenor)-Stimme und den fantastischen Musikern (u. a. Michael Rhodes, Tom Bukovac, Jedd Hughes, John Jarvis, Paul Franklin, Fred Eltringham) zuzuhören ist erneut ein wahrer Genuß. Eine Pracht beispielsweise die beiden Songs, in denen er zwei seiner größten Einflüsse huldigt, ""Nothin' like a Guy Clark song" und "A world without Haggard". Großes Songwriting! Ein wunderbares Album!

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Wanna Ride The Rails No More - 4:28
2. The Price Of Regret - 3:50
3. Forever Changed - 3:41
4. An Honest Man - 3:41
5. What Choice Will You Make - 4:13
6. Black And White - 3:46
7. The Red Words - 4:48
8. When My Amy Prays - 3:55
9. A Letter To My Mama - 3:36
10. Nothin' Like A Guy Clark Song - 5:03
11. That Old Man Of Mine - 3:52
12. A World Without Haggard - 4:52

Art-Nr.: 9867
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Heartsfield - disrupting the country [2008]
Welch eine Überraschung! Was für eine tolle, neue Scheibe! Chicago's kultige Southern Rock-/Roots-/Countryrock-Formation Heartsfield tauchten 2002 nach über 20 Jahren wie aus dem Nichts mit ihrem damaligen Album "Rescue the dog" wieder auf. Weitere 7 Jahre später kommen sie nun mit dem Nachfolger! Und wie sie kommen! Ein Pracht-Teil, das die Midwestern Roots Rock-Freunde, die Countryrock-Freunde und vor allem die Southern Rock-Gemeinde, in deren Kreisen die Truppe einen fantastischen Ruf geniesst, in absolute Feierlaune versetzen dürfte. Mit teilweise 4 Gitarren rocken sie "the Country" und "the South"! Spuren von The Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, den Outlaws, aber auch von CSNY und Poco verarbeiten sie zu ihrem unwiderstehlichen, eigenen Sound. Die Southern Rock-Roots sind stets präsent. Erstklassiges Songmaterial. Mat hat den Eindruck, sie waren nie besser.

Das komplette Tracklisting:

1 Pain in the Cash (4.55)
2 Door of Happiness (4.41)
3 Sins of Mexico (5.41)
4 Beep Beep Bye Bye (3.32)
5 Better Days (5.32)
6 Have Some Fun (4.04)
7 Toast (6.26)
8 Got the Country (4.16)
9 Do It Right (5.15)
10 Playing Bars Blues (5.37)
11 To See You Again (First Time) (4.44)
12 The Deceiver (4.42)
13 Troubles of the Hearts (4.27)

Art-Nr.: 6176
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pain in the cash
Sins of Mexico
Beep Beep Bye Bye
Better days
Do it right
To see you again
Troubles of the heart

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Indigenous - time is coming [2014]
Großartig! Mato Nanji, dieser famose, vom Stamm der Nakota/Sioux-Indianer abstammende, unwiderstehliche Sänger, Komponist und "guitarslinger" liefert mit seiner Band Indigenous den nächsten, prächtigen Bluesrock-Knüller ab. Ein Album ist stärker als das nächste, da macht auch "Rime is coming" keine Ausnahme! Tolle Songs, herausragende, fette Gitarrenausflüge - mitreissender, herrlicher, dampfender und brodelnder, dabei durchaus eingängiger und melodischer, zuweilen von einem tollen Southern-Flair und feinen Roots-Feeling durchzogener Bluesrock vom Allerfeinsten! Ein über 73 Minuten andauerndes Killer-Teil! Indigenous rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Grey Skies - 5.02
2. I'm Telling You - 4.12
3. Good At Feelin' Bad - 3.48
4. Time Is Coming - 5.17
5. Sun Up, Sun Down - 5.56
6. Around The World - 5.29
7. Won't Be Around No More - 7.44
8. You're What I'm Living For - 5.44
9. Day By Day - 6.30
10. So Far Gone - 5.37
11. Give Me A Reason - 4.53
12. Something's Gotta Change - 4.28
13. Don't Know What To Do - 8.29

Art-Nr.: 8570
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Grey skies
Time is coming
Sun up, sun down
Won't be around no more
Day by day
So far gone
Give me a reason

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Ingram, Jack - ridin' high...again [2019]
Hammer! Was für ein grandioses Werk von Jack Ingram! Eine geradezu brillante, über 77 Minuten währende Tour aus fantastischen Eigenkompositionen und ein paar ausgewählten, packend interpretierten Covers durch die Gefilde des erdigen, ursprünglichen, Staub-gegerbten, durch und durch authentischen, vorwiegend Gitarren-orientierten Texas Red Dirt-/County-/Americana-/Rootsrocks (genial die beiden Lead Gitarristen Chris Masterson und Charlie Sexton), deren Magie man sich zu keiner Phase des Album entziehen kann. Dieses Werk wird in der Jahresendabrechnungen der besten Rootsrock-/Americana-Alben 2019 ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1. Alright Alright Alright - 5:35
2. Don't It Make You Wanna Dance - 4:30
3. Staying Outta Jail - 7:21
4. Desperados Waiting for a Train - 6:37
5. Where There's a Willie - 8:04
6. Gotta Get Drunk - 5:36
7. Tin Man - 5:48
8. Down the Road Tonight - 5:50
9. Never Ending Song of Love - 4:28
10. Sailor & The Sea - 9:45
11. Everybody Wants to Be Somebody - 3:00
12. Shooting Stars - 5:33
13. Jesus Was a Capricorn - 5:07

Art-Nr.: 9804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Jacobs, Cris - dust to gold [2016]
Der in Roots-, Southern- und Jamrock-Kreisen gleichermaßen hoch geschätzte Gitarrist, Singer-Songwriter und ehemalige, langjährige Frontmann von Baltimore's "The Bridge", Cris Jacobs (Cris Jacobs Band), beglückt uns mit einem wunderbaren, prächtigen, atmosphärisch dichten, zuweilen entspannten, aber auch sehr groovy, schwül und kraftvoll kommenden, von großer Vielseitigkeit, jeder Menge "Spirit" und "Feeling" geprägten, neuen Album an der Schnittstelle zwischen Roots, Swamp, Southern Rock, Jamrock, Americana und Blues, das einmal mehr das immense Potenzial dieses fantastischen Musikers und seinen ebenso stark aufspielenden Begleiter aufzeigt. Ein amerikanischer Kritiker drückt es so aus: "The album is a soul-stirring expression of the current chapter of Jacobs' creative evolution, featuring twelve well-crafted songs that masterfully weave through the sweet and rugged landscape of soul, country, folk, blues, gospel, and rock and roll. Through every turn, one can easily feel Jacobs’ reverence to his influences, but the result is an original, eclectic record with a sound that is authentically his. In a given moment, Jacobs’ guitar playing is gritty, soulful, rich, and lyrical. It’s subtle, yet adventurous. His voice is at once sweet and sultry, with a honeyed whiskey croon that delivers his thoughtful, expressive lyrics." Cris Jacobs ist ein toller Sänger voller Wärme, aber auch voller natürlicher Rauheit, ein grandioser Songwriter, und ein irre starker Gitarriost, der hier immer wieder mit vorzüglichem Picking und hinreissenden, scharfen, virtuosen und raffinierten E-Gitarren-Läufen und -Soli aufwartet. In seinen Songs finden sich Spuren solcher Kollegen wie Anders Osborne, den North Mississippi Allstars, The Allman Brothers Band, Little Feat, Lynyrd Skynyrd, aber auch John Hiatt oder Chris Stapleton. Der Eröffnungstrack "The devil or Jesse James" beispielsweise ist eine packende Mixtur aus swampigen New Orleans Rhythmen, rootsigem Blues und kernigem Rock, gepaart mit einem Hauch Psychedelic und jammiger Speilfreude. Herausragend Jacobs vielschichtiges Gitarrenpicking, sowohl auf der akustischen, als auch der elektrischen Gitarre. Fühlt sich mächtig schwül an, diese Nummer, wirkt aber auch entspannt. Ein baumstarker Auftakt. Und es geht so weiter. Hühepunkt reiht sich an Höhepunkt. Etwa mit dem ähnlich gestrickten "Hallelujah hustler", das wieder mit wunderbar "fluffiger" Gitarrenarbeit besticht (Little Feat haben hier ihre Spuren hinterlassen), oder dem meisterhaft inszenierten, hoch melodischen, durchaus entspannten "Cold Carolina", das auf bluesigem Southern-/Roots-/Americana-Terrain zu Hause ist. Eine Nummer, die durchaus auch aus dem Repertoire eines Jason Isbell stammen könnte. Was für ein Groove, welch ein Flow! Herrlich! Saustark auch solche Titel wie etwa der ruppige, dreckige, sehr swampige, mit tierischem Slideguitar-Solo aufwartende Southern-/BLues-/Rootsrocker "Bone digger", das ebenfalls voller brodelnder Southern "Slide-Chops" steckende "Turn into gold", die hinreissend schöne, ruhige, southern-rootsige, voller exzellentem Gitarrenspiel steckende Americana-Ballade "Little dreamer, oder das soulige, funkige, mit toller Orgel-/Gitarrenbegleitung inszenierte "Shine your weary light". Sowohl in der Roots-, Americana-, als auch in der Southern-, Blues-, und Jam-Szene hinterlässt Cris Jacobs erneut eine Aufsehen erregende, die Experten und Fans dieser Musik mächtig beeindruckende Duftmarke. "Dust of gold" ist ein fantastisches Album!

Das komplette Tracklisting:

1. The Devil or Jesse James - 5:25
2. Kind Woman - 3:34
3. Hallelujah Hustler - 4:22
4. Jack the Whistle and the Hammer - 3:20
5. Cold Carolina - 5:35
6. Bone Digger - 4:13
7. Delivery Man - 4:44
8. Turn into Gold - 3:47
9. Little Dreamer - 5:04
10. Break Your Fall - 5:43
11. Shine Your Weary Light - 3:25
12. Leaving Charm City - 4:53

Art-Nr.: 9567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The devil or Jesse James
Hallelujah hustler
Cold Carolina
Bone digger
Turn into gold
Little dreamer
Shine your weary light

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Jones Band, Freddy - time well wasted [2009]
Ist das großartig! Viele werden sich sicher noch an die grandiose Freddy Jones Band erinnern, die in den Neunzigern mit ihrem vorwiegend auf dem damals wiederbelebten, ruhmreichen "Capricorn"-Label veröffentlichten Material (5 Alben) und ihren famosen Live-Shows unter den Insidern der Rootsrock-, Jamrock- und vor allem aber auch der Southern Rock-Szene enthsuiastisch abgefeiert wurde, wie kaum ein anderer Act. Vollkommen zu Recht! Und nun das: 10 Jahre nach ihrem letzten Release sind sie in Originalbesetzung zurück und beglücken die Fans (und die, die es noch werden wollen, nein eigentlich müssen) mit einem geradezu besgeisternden, neuen Album, das mit 3 brandneuen Studiotracks und einem 10 Songs umfassenden, packenden Live-Set das neue Zeitalter der Band einleiten soll und wird. Welch eine Freude: Die Freddy Jones Band "is still alive and well" und hat aber auch gar nichts von ihrer Faszination und Magie verloren! Im Gegenteil: Sie sprühen nur so vor Frische, Spielfreude und Leidenschaft! Gegründet in den späten Achtzigern in Chicago von den beiden großartigen Songwritern und Sängern Wayne Healy (ebenfalls Lead Gitarre) und Marty Lloyd (ebenfalls Acoustic Gitarre) in Chicago (lustigerweise gibt und gab es niemals ein Mitglied der Band mit den Namen Freddy Jones - zudem macht sich die Truppe immer wieder einen Scherz daraus, mit verschiedensten, verrückten Anekdoten, wo der Name eigentlich herkommt, aufzuwarten, doch es blieb bislang ihr Geheimnis) eroberte sich das Quintett (komplettiert wurde/wird das Line-Up durch den zweiten Lead und Slide-Gitarristen Bob Bonaccorsi, dessen Brude Jim am Bass und Drummer Simon Horrocks) mit ihrem unvergleichlichen Double Lead Guitar-Sound schnell eine riesige Fanbase. Ein paar Eckdaten zum Stil der Band: Zwei großartige Lead Sänger, mitreißende, von hoher Spielkunst und großem Feeling geprägte, ausgedehnte Double Lead Guitar-Passagen - mal weich, mal locker, mal ordentlich kochend, glühend, voller Feuer und Würze -, oftmals, vor allem live, lange, wundervolle, jedoch sich nie verzettelnde Jammings, ein prächtiger, manchmal dezent funky angehauchter Groove, tolles Songmaterial, und zu alledem eine unvergleichliche Melodik! All das pendelt höchst kompetent in der Schnittmenge zwischen Rootsrock (durchaus sehr "radiofreundlich" - was alles andere als negativ gemeint ist, sondern noch einmal, trotz aller Jam-Neigungen und Würze, die Melodik und Eingängigkeit des Material herausstellen soll), Jamrock und Southern Rock! Ja, die Freddy Jones Band hat eine spürbare Seelenverwandschaft zum Southern Rock, die stets präsent ist. Die Reminiszensen an The Allman Brothers Band sind unüberhörbar! Aber auch Little Feat, die Dave Matthews Band (wäre sie mit E-Gitarren gespickt und ginge etwas melodischer zu Werke), bluesige Elemente, funkige Rhythmen, auch mal ein folkiges Flair, entfernte Anlagen von Widespread Panic oder auch einer deutlich rockigeren, jammigeren Ausgabe von Hootie & The Blowfish sind spürbar. Aus dem aktuellen "Bärchen"-Programm dürfen auch The Renegade Saints als kompatible Kollegen betrachtet werden. Das neue Album beginnt zunächst mit den 3 neuen Studiotracks. "Home thing" heißt der Opener, und ist gleich eine absolute Killer-Nummer! Ein traumhaft melodischer, knackiger, frischer, voller Southern-Esprit steckender, wie Öl runtergehender Rootsrocker, der einem nicht mehr aus den Ohren weichen will. Herrliche, ganz klare Acoustic Gitarren-Riffs begleiten Marty Lloyds grandiosen Lead Gesang, ehe kraftvolle, kernige E-Gitarren-Riffs und dynamisches Drumming hinzu kommen. Klasse, das fette, virtuose E-Gitarren-Solo im Break! Gar etwas an die BoDeans erinnernd, aber auch an Dave Matthews, mit einem leichten Psychedelic-Twang, wieder sehr melodisch, geht's mit dem tollen "Contender" weiter (jammiges, erdiges Gitarrensolo in der Mitte), ehe das funkig groovende, ein schönes "Shuffle-Flair" verbreitende "Empty room" auf dem Programm steht. Wieder stehen ein klasse Gitarrensolo, viel Jam- und Southern-Feeling im Mittelpunkt. Dann beginnt die Live-Sektion, mitgeschnitten während eines aktuellen Konzertes im Martyrs' von Chicago/Il.! Nun dreht die Band vollends auf! Traumhafte Double-Leads und Twin-Läufe, endlos erscheinende Lead Gitarren-Ausflüge, wundervolle Melodien, toller Groove, Spielfreude pur - und dazu ein fantastischer Sound! Southern-/Roots-/Jamrock-Herz, was willst Du mehr? "And she cried" beispielsweise ist ein geradezu mitreißender Southern-/Jam-Rocker mit einem etwas funky angehauchten, schön erdig, würzig, "heißem" Groove. Zwischen den großartigen Gesangspassagen setzen die beiden Gitarristen zu herrlichen, genauso flüssig aus dem Handgelenk gespielten, wie licherloh brennenden Ausflügen an. Zuerst Bob Bonaccorsi mit einer exzellenten Slide-Vorstellung, dann Wayne Healy mit einem kernigen, dreckigen Solo, das richtig kickt. Und wir wiederholen es gerne: Das "Zeug" geht runter wie Öl. Hat jede Menge The Allman Brothers Band- und The Marshall Tucker Band-Esprit (aber ohne deren Jazz- und Country-Neigungen)! Eine fabelhafte 9-Minuten-Nummer, bei der die Zeit wie im Flug vergeht. Irre stark! Oder das grandiose "Texas skies": Was für ein traumhafter Southern-/Jamrocker! Endet mit einem über 4 Minuten andauernden, fantastischen Gitarren-Duell der beiden Saitenmeister, erneut in allerbester Allmans-/Tucker Boys-Tradition! So etwas haben wir schon lange nicht mehr gehört. Ein Southern Gitarren-Jamming, wie es sein muss: Flüssig, mit Slide, mit kochender Solo E-Gitarre, locker und dennoch voller Würze, Feuer und Power! Die Freddy Jones Band knüpft nahtlos an ihre allerbesten Zeiten an und scheint gut gerüstet für die Zukunft. Das macht uns "heiß" auf das, was diese großartige Truppe in Zukunft noch abliefern wird. "Time well wasted" jedenfalls ist ein Pracht-Album, im übrigen mit fast 80 Minuten Spielzeit (genau sind es 78.48) wirklich randvoll gepackt, mit nicht der Spur eines Durchhängers! Einfach nur "top"! Die Freddy Jones Band "is back again and better than ever"! Wundervoller Roots-/Jam-/Southern-Rock "at it's finest"! Toll, das diese Truppe endlich wieder am Start ist...

Das komplette Tracklisting:

1 Home Thing - 4:22   
2 Contender - 4:20   
3 Empty Room - 4:25   
4 And She Cried [Live] - 8:58   
5 Late This Morning [Live] - 4:47   
6 One World [Live] - 5:43   
7 Night to Day [Live] - 5:28   
8 California [Live] - 5:58   
9 Texas Skies [Live] - 8:41   
10 Waitress [Live] - 3:24   
11 The Puppet [Live] - 9:30   
12 In a Daydream [Live] - 6:02   
13 Take the Time - 7:01

Art-Nr.: 6377
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Home thing
Empty room
And she cried
Late this morning
Texas skies
Waitress
In a daydream

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King King - standing in the shadows [2013]
"Bluesrock with a whole lotta soul"! King King und ihr Album "Standing in the shadows" sind "der Hammer"! Hey, ihr Freunde des klassischen Blues-based Rocks, ihr Gitarren-Bluesrock-Enthusiasten: Diese Band und dieses Album werden euch "Tränen der Freude" in die Augen treiben. Ganz klar: Wir haben es hier mit einer Bluesrock-Formation und einem Album zu tun, das zu dem Besten zu zählen ist, was derzeit aus Großbritannien über den Ärmelkanal zu uns herüberkommt. So haben sie folgerichtig gerade auch zwei Trophäen der begehrten British Blues Awards abgeräumt und zwar in den wichtigsten Kategorien "Best Band" und "Best Album" (für ihr 2011er Debut "Take my hand"). Und jeder, der sie hören wird, weiss nach Sekunden, warum das zu einhundert Prozent verdient ist. Diese Musik fesselt. King King sind ein "Ableger" der im Vereinigten Königreich ebenfalls sehr erfolgreichen The Nimmo Brothers, genauer gesagt das "Ding" von Alan Nimmo. Nimmo, ein Wahnsinns-Gitarrist und herausragender Sänger, ist der im Mittelpunkt stehende Frontmann des Quartetts, hat aber mit den übrigen Bandmitgliedern die kongenialen Partner für dieses gemeinsame Projekt. Das sind zum einen Lindsay Coulson am Bass (er und Nimmo haben fast alle Songs gemeinsam geschrieben), Drummer Wayne Procter (mit ihm hat Nimmo das Album produziert, die beiden sind damit verantwortlich für den exzellenten Sound) und der ebenfalls groß aufspielende Keyboarder Bennett Holland, der Nimmo's mitreissendes Gitarrenspiel, vor allem mit seinem voluminösen Orgel-Teppich adäquat unterstützt. Was die Vier fabrizieren, ist schicht begeisternd. Kraftvollen, druckvollen, dynamischen, ungemein satten, durchaus harten Bluesrock, der, dem Begriff angemessen, die nahezu perfekte Balance zwischen einem tiefen Blues-Fundament und in den Siebzigern liegenden Classic Rock-Roots bietet, teilweise durchzogen von einer herrlichen Brise Retro-Soul. Frontmann Alan Nimmo ist, wie gesagt, die zentrale Person. Ein Gitarrenmagier, der mit seinen krachenden Riffs und seinen ausgedehnten, packenden Soli die Saiten-Enthusiasten in absolute Verzückung bringen dürfte. Er spielt sich zuweilen die Seele aus dem Leib. Zudem ist er ein begnadeter, aussergewöhnlich starker Sänger, der nicht selten an den großen Paul Rodgers erinnert. Überhaupt finden sich in der Musik von King King immer wieder Parallelen zu den guten alten Free und, noch mehr, zu Bad Company. Doch es wäre dieser famosen Truppe gegenüber nicht gerecht, sie "nur" mit diesen legendären Bands zu vergleichen. Vielmehr vermischen sie deren unvergessene Trademarks mit ihren eigenen, intensiven Intensionen zeitloser, bluesiger Rockmusik und kommen mit einer ungeheuren Frische und Spiellaune rüber. Die Songs packen einen sofort! Sie wirken, auch wenn sie mit längeren Instrumentalbreaks bestückt sind, kompakt, sehr eingängig, stecken voller Power, haben meistens eine gewisse Grundhärte, bieten den Raum für Nimmo's gnadenlos starke Soli und, ein weiteres, absolutes Plus, sind geprägt von einer wundervollen Melodik. Selbst Nimmo's fulminante Gitarrensoli gehen bestens ins Ohr. Teilweise hört es sich gar an, als seien mehrere Gitarristen gleichzeitig am Werk. Los geht es mit dem packenden, kochenden, fett groovenden, von einem klasse Swamp-/Southern-Flair durchzogenen, sehr melodischen, druckvollen Bluesrocker "More than I can take". Klarer, powernder Gesang von Alan Nimmo, herrlich bluesige, straighte Riffs, exzellente Percussion und ein glühendes Gitarrensolo des Meisters bestimmen das Geschehen. Ein famoser Auftakt! Und auch die nächste Nummer ist ein "Hammer": Ein wunderbar lässiger, "soulful" Groove, coole Gitarrenlicks, eine fette Orgel als Untergrund, überaus melodisch - so startet das fantastische "Taken what's mine". Im Refrain wird es dann deutlich kraftvoller, die Riffs werden lauter und straighter. Die Melodie nistet sich in allerbester Bad Company-Manier in unseren Ohren ein. Dann setzt Nimmo zu einem zündenden, mitreissenden, melodischen Gitarrensolo an, schließlich gibt es noch ein paar herrliche Twin Guitar-Licks. So in etwa stellt man sich eine ideale, neue Bad Company-Nummer vor, sollten Rodgers, Kirke & Co. noch einmal neues Material einspielen. Umwerfend! "Das folgende, über 7-minütige "A long history of love" ist ein herausragender, emotionaler, klassisch rockender Slow-Blues voller prächtiger Gitarrenlinien. Das ausgedehnte Solo in der Mitte hört sich an, als spielten sich mindestens zwei Gitarristen in stetig höhere Sphären. Sehr schön auch hier wieder die den Sound perfekt vervollkommnenden Orgel-Fils. Eine gigantisch starke Coverversion von Frankie Miller's "Jealousy" steht nun auf dem Programm, die mit ihren herrlichen Twin Guitar-Einlagen, Nimmo's tollem Gesang und der klasse Melodie wie eine Synthese aus Bad Company und Wishbone Ash rüberkommt. King King haben übrigens noch eine zweite Coverversion "im Köcher" und zwar den Free-Klassiker "Heavy load". Unglaublich, wie frisch und lebendig dieser Song hier und heute klingt. Die Band macht das überragend. Ihren Hang zum guten alten "Blue Eyed Soul" fröhnt die Band mit Stücken wie "Can't keep from trying" und "Coming home (Rest your eyes)", die mit wunderbar lockeren, dennoch kräftigen Grooves und unwiderstehlichen Melodien aufwarten. "One more time around" bietet schließlich wieder besten, straighten, bluesigen Seventies-Rock mit krachenden Riffs und furiosen Orgel-/Wah Wah-Gitarren-Einlagen. Die Hütte brennt. Doch egal, welche Nummer man auch betrachtet, die Band spielt wie aus einem Guss. Es passt wirklich alles zusammen. Da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wir verneigen uns tief vor King King und diesem grandiosen Album: Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. More Than I Can Take - 3:56
2. Taken What's Mine - 5:19
3. A Long History of Love - 7:17
4. Jealousy - 4:15
5. What Am I Supposed to Do - 5:37
6. One More Time Around - 4:47
7. Can't Keep From Trying - 3:43
8. Coming Home (Rest Your Eyes) - 5:29
9. Heavy Load - 5:15
10. Let Love In - 4:58

Art-Nr.: 8129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
More than I can take
Taken what's mine
A long history of love
Jealousy
One more time around
Coming home (Rest your eyes)
Heavy load

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Los Lonely Boys - revelation [2013]
Die fabelhaften Garza-Brüder, aka Los Lonely Boys, begeistern uns mit einem exzellenten, neuen Album. Herrliche Songs voller wunderbarer Melodien, heisser Grooves und fantastischer Musikalität (tolle, satte Gitarrenarbeit) stehen auf dem Programm. Elektrisierender, temperamentvoller, aber auch sehr eingängiger Texas-Rock-, Rootsrock-, Latino-Rock-, Bluesrock, diesmal auch einem Hauch von Texas-Countryrock (man nehme nur den wunderbaren, von dem bei insgesamt 3 Titeln involvierten Radney Foster mitkomponierten Opener "Blame it on love", ein dynamischer, knackiger Tex Mex-Countryrocker vom Allerfeinsten), dessen Funke sofort überspringt. Die grenzenlose Spielfreude der Truppe ist permanent spürbar. Kein Wunder, dass sie auch im Jamrock-Circuit äusserst beliebt sind. Eine weitere, absolute Meisterleistung der Los Lonely Boys!

Das komplette Tracklisting:

1. Blame It on Love - 3:26
2. Give a Little More - 4:03
3. It's Just My Heart Talkin' - 3:29
4. There's Always Tomorrow - 4:04
5. So Sensual - 3:45
6. Familia - 3:23
7. Don't Walk Away - 3:43
8. Can't Slow Down - 3:16
9. Dream Away - 3:21
10. The Greatest Ever - 3:16
11. Rule the World - 3:16
12. Everything About You - 3:32

Art-Nr.: 8448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blame it on love
Give a little more
So sensual
Familia
Can't slow down
Dream away
Rule the world

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Mantras, The - be the light [2018]
"Be the light" ist das nunmehr bereits 5. Album der Mantras aus Greensboro/North Carolina. Ein Werk der Extraklasse! Fristet das großartige Quintett hierzulande, im übrigen völlig zu Unrecht, noch ein absolutes Schattendasein, so sind sie in den USA, zumindest in der Jamrock-Szene, bereits ein mächtig gefeierter (Live)Act mit einer ungemein treuen Fanbase im Rücken. The Mantras kreieren eine ungemein erfrischende, lockere, flüssige, ganz eigene Mischung aus vielseitigen Anlagen des klassischen Rocks, Rootsrocks, Progressive Rocks, Blues, Psychedelic Rocks, Countryrocks, Retro Hippie Rocks und vor allem auch des "Carolina Southern Rocks", um damit mitten ins Herz ihrer zahlreichen Fans zu treffen. Im weitestgehenden Sinn agieren sie damit im Dunstkreis solcher Kollegen wie Grateful Dead, Ekoostik Hookah, Umphrey's McGee, The String Cheese Incident, Widespread Panic und The Marshall Tucker Band. "Be the light" ist deutlich Song orientierter, als ihre gefeierten Live-Shows, bei denen ihre Songs immer wieder in schier unendliche Free-Jams und Instrumentalimprovisationen eingebunden werden. Ja, das Album wirkt absolut strukturiert und kommt mit großartigen Melodien, ohne den musikalischen Freiraum der durchweg groß aufspielenden Musiker zu sehr einzuschränken. Das gelingt hervorragend. Die Basis des musikalischen Gefüges bildet die 3-köpfige Rhythmusfraktion, bestehend aus Bassmann Brian Tyndall und den beiden Drummern (Pecussionspielern) Justin Loew und Brent Vaughn. Für die solistischen Glanzlichter sorgen Keyboarder Julian Sizemore und der überaus fingerfertig und dynamisch agierende, exzellente Gitarrist und Lead-Sänger Keith Allen, die fantastisch miteinander harmonieren. Bei zwei Songs hören wir zudem Casey Cranford mit angenehm integriertem Saxophon-Spiel. Wie gesagt, die Arrangements sind sehr abwechslungsreich, zum Teil geprägt von spannenden Wendungen und längeren Instrumentalpassagen, bleiben aber auch klasse hängen, gehen ins Ohr und überzeugen mit absolut melodischen Strukturen. Alles passt prächtig zusammen. Wirre oder schwer verdauliche Phasen in den Songs gibt es nicht. Das Album startet mit dem echt starken, energetischen Roots-/Classic-/Jamrocker "Billy Folds", der unmittelbar den großen Spannungsbogen und das immense Potential der Band offenbart. Viel Dynamik, pure Spielfreude, Abwechslung und große Musikalität bestimmen das Geschehen. Die Instrumentierung aus schöner Percussion, klasse E-Gitarren-Riffs und -Hooklines, exzellenter Piano-Untermalung und dem angenehm und punktgenau eingesetzten, harmonisch intergrierten Sacophon ist einfach großartig. Gleich im Anschlzuß folgt das nächste Highlight: Das grandiose, sehr viel Southernrock-Feeling versprühende und sehr melodisch aus den Lautsprechern fließende Titelstück des Albums, "Be the light", versprüht eine herrliche, unbekümmerte "Carolina"-Frische, wie ein Mix aus The Marshall Tucker Band und String Cheese Incident. Im Mittelteil hören wir ein fantastisches, "Tucker"-mässiges, Southern E-Gitarren-Solo von Keith Allen, begleitet von lockerem, hintergründigem Piano, basierend auf einem wundervollen Percussion-Groove. Das ist allerbestes, höchst bekömmliches "Futter" für die Southern-/Jam-Fraktion! Nach dem flotten, irren Instrumental-"Ritt" "Hobo Ken" (viel Drive, dezentes Southern-/Country-Flair, kurze psychedelische Note im Mittelteil, saustarke E-Gitarren-Läufe, packendes Piano-Solo), hinterlassen bei der exzellenten, wieder von einer feinen Melodik geprägten Retro Hippie-/Americana-Ballade "Lazy river" eindeutig Jerry Garcia und Grateful Dead ihre Spuren. Einfach wunderbar sind die flockigen, luftigen E-Gitarren (manchmal glaubt man gar eine Pedal Steel zu hören) und der ebenso lockere Piano-/Orgel-/Percussion-Hintergrund. Little Feat lassen grüßen bei dem herrlich rhythmischen, von typischen Lowell George-/Paul Barrere-Riffs geprägten "Marlene", gefolgt von dem dezent jazzigen, dennoch prima strukturierten Jamrocker "Is that what you want" und dem bluesigen New Orleans-/Swamp-Rocker "Pain drain" (satte Riffs, klasse Slideguitar, starke Orgel), während das prächtige, über 8-minütige Instrumental "Meant to be" mit seinen vielen Tempo- und Rhythmuswechseln noch einmal die außergewöhnliche Musikalität aller Bandmitglieder und das perfekte Zusammenspiel des Kollektivs herausstellt. Ein klasse Jamrocker, der niemals in undurchsichtiges "Gedudel" mündet, sondern sich stets einen angenehmen Weg in unsere geschulten Ohren bahnt. Piano, Gitarren und Percussion dominieren, dazu weht eine leichte Southern-Brise. Toll! The Mantras werden mit diesem Album ihre Fanbase weiter ausbauen und ihr hohes Standing in der Szene weiter zementieren. Von dieser Band sind sicher noch einige Großtaten zu erwarten. "Be the light" jedenfalls ist schonmal ein echter Volltreffer! Keine Frage,"these guys are the real deal"!

Das komplette Tracklisting:

1. Billy Folds - 4:49
2. Be the Light - 5:07
3. Hobo Ken - 5:57
4. Lazy River - 8:04
5. Marlene - 4:30
6. Is That What You Want - 5:39
7. Pain Drain - 4:41
8. Okoboji - 3:34
9. Meant to Be - 8:12
10. Until Next Time - 3:13

Art-Nr.: 9806
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Billy Folds
Be the light
Hobo Ken
Lazy river
Marlene
Pain drain
Meant to be

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McFadden, Eric - pain by numbers [2018]
Der in der Branche, sowohl bei den Musikerkollegen, als auch bei den Fans gleichermaßen bejubelte, vielgepriesene und wertgeschätzte, californische Gitarrenvirtuose aus San Francisco beglückt uns mit einem geradezu packenden, brillanten, neuen Album namens "Pain by numbers". Eric McFadden, so etwas wie eine "Genre" Underground-Legende, hat bereits eine bewegende Karriere aufzuweisen. Er tourte in der ganzen Welt als Gitarrist der Funk-Legende George Clinton und auch mit Rock-Veteran Eric Burdon, ebenso wie mit seinem eigenen Eric McFadden Trio, war zusammen mit Dave Schools (Widespread Panic), Jerry Joseph (Jack Mormons), Wally Ingram (u. a. Sheryl Crow) und Danny Louis (Gov't Mule) Mitglied der bei den Jamrock-Fans wohl bekannten Supergroup Stockholm Syndrome und tourt immer mal wieder mit seinem engen Freund und New Orleans-Veteran Anders Osborne durch die Lande. Aufgenommen in den berühmten "Whiskey Bayou Studios" in Houma/Louisiana, worin sicher auch das während des gesamten Albums zu spürende, dezente Louisiana-/Swamp-Flair begründet liegt, kommt McFadden mit einer immens spannenden, elektrisierenden, dreckigen, rauen, kernigen, voller Seele und Inspiration steckenden, fulminanten Bluesrock-Mixtur daher, die neben ihrer Blues und Rock-Basis vereinzelt auch Spuren von Funk-, Soul-, Roots-, den schon erwähnten Swamp-, und sogar Flamenco-Elementen (bei dem wunderbaren, erhabenen, von exzellentem Acoustic-Gitarrenspiel geprägten "I never listened so goog") aufweist. McFadden gilt als "World Class Guitarist", aber auch als vorzüglicher Songwriter und mit seinen "Great Sounding Vocals" als exzellenter Sänger, was er hier eindrucksvoll unter Beweis stellt. Dazu kann er auf eine herusragende Begleitband zurückgreifen, mit Doug Wimbish (Living Color) am Bass, Terrence Higgins (Warren Haynes, Ani DiFranco) an den Drums und Bluesgröße Tab Benoit an den Keyboards, der das Album auch hervorragend produzierte. Das, wie gesagt, überwiegend erdig dreckige Songmaterial ("his music is dirty, his guitar is dirty, and his attitude is dirty", heißt es fazu in einem amerikanischen Zitat), besticht gleichzeitig mit starken Melodien, klasse Strukturen und kommt voller Spielfreude. Immer wieder besticht McFadden mit packenden, mitreißenden, würzigen Gitarrenläufen und -soli. "If San Francisco is home to anyone approaching the abilities of a modern Jimi Hendrix, it’s Eric McFadden", schreibt beispielsweise das Guitar Player-Magazin. Los geht's mit dem herrlich dreckigen, von stampfenden, fetten Drums nach vorn getriebenen Bluesrocker "While you was gone". Die massiven, rauen Gitarrenriffs und die feurigen, flinken Gitarrenläufe verbreiten gar ein leichtes Southern-Feeling. Gleich zu Beginn ein echter "Hammer"! Weiter geht's mit dem sehr melodischen und lockeren, dennoch auch kraftvollen, voller Roots-Spirit steckenden "Love comes rescue me", das von Benoit's starkem Orgel-Fundament und McFadden's quirligen Gitarrenlicks bestimmt wird. Wunderbar! Ein weiteres der vielen Highlights stellt die schwereblütige, wuchtige Heavy Bluesrock-Ballade "Skeleton key" dar, ausgestattet mit krachenden Riffs irgendwo in der Nähe swampig bluesiger Black Sabbath und mit glühemden, flinken Gitarreläufen, irgendwo zwischen Hendrix und Kumpel Anders Osborne. Hat mächtig Feuer und bahnt sich doch mit einer tollen Melodik ihren Weg in unsere Ohren. Saustark auch die hinreißende, von ungemein kernigen Lead Gitarrenläufen durchzogene, powernde, dabei wieder sehr melodische Ballade "So hard to leave" (klasse Orgel-Background, fettes, lichterloh brennendes, quirliges Gitarrensolo), das furios im Powertempo abrockende, ordentlich dampfende "If I die today", das lockere, dennoch kraftvolle, leicht soulig angehauchte, von faszinierenden, lässigen Gitarrenläufen geprägte "Fool your heart" (messerscharfes Gitarrensolo), das gewaltig Dampf produzierende, massiv rockende "Don't you wanna live?" mit seinen krachenden Riffs und seinem unter Strom stehenden, rauen, jammigen Gitarrensolo, oder das von genialem Acoustic-Gitarrenspiel geprägte, leicht mexikanisch angehauchte, finale Instrumental "Cactus voice". Fazit eines amerikanischen Rezensenten: "'Pain by Numbers' is a top-to-bottom masterwork". Dem schießen wir uns vorbehaltlos eins zu eins an. Eine absolute Meisterleistung von Eric McFadden. "Massive, dirty, diverse Guitar Bluesrock" in vollster Blüte!

Das komplette Tracklisting:

1. While You Was Gone - 4:15
2. Love Come Rescue Me - 5:02
3. Long Gone - 3:56
4. The Girl Has Changed - 3:34
5. Skeleton Key - 7:02
6. I Never Listened Too Good - 3:44
7. So Hard to Leave - 6:11
8. If I Die Today - 3:55
9. Fool Your Heart - 4:01
10. The Jesus Gonna See You Naked - 4:51
11. Don't You Wanna Live? - 3:50
12. Cactus Juice - 6:24

Art-Nr.: 9706
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
While you was gone
Love come rescue me
Skeleton key
I never listened too good
If I die today
Fool your heart
Don't you wanna live?

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Moreland & Arbuckle - promised land or bust [2016]
Was für eine Würze! Welch ein Feuer! Was für ein drückendes, Southern-rooted Bluesrock-Gewitter! "Raw, dirty, primal and infectiou, sizzling guitar, sturdy vocals and rude harmonica", sagt "USA Today" über das fulminante, kochende Gebräu, dass das bärenstarke "groundbreaking Wichita/Kansas-based" Trio Moreland & Arbuckle (Aaron Moreland - guitars, Dustin Arbuckle - lead vocals & harmonica, Kendall Newby - drums & background vocals) voller Inbrunst, Leidenschaft und musikalischer Klasse hier anrührt, und trifft damit den sprichwörtlichen Nagel punktgenau auf den Kopf. Gitarrist Aaron Moreland bezeichnet die "Mugge" schlicht als “gritty blues and roots rock from the heartland" - und auch das trifft zu. Fest steht, dass sich die Truppe kontinuierlich steigert und, bei all den schon ebenfalls sehr starken Vorgängern, mit "Promised Land Or Bust" nun einen neuen, absoluten musikalischen Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere erreicht. Was ist das für ein grandioses Album voller powerndem, fettem, sattem, rauem, den Dreck unter den Fingenägeln spürendem, packendem Delta- und Mississippi Hill Country-Bluesrock, Southern Blues und brodelndem, kernigem Southern-/Roots-Rock! Herrlich! Moreland & Arbuckle, bei diesem Werk im übrigen bei einigen Nummern unterstützt von Keyboarder Scott Williams, Bassist Mark Foley und dem Produzenten Matt Bayles (bei je einem Track mit ebenfalls Keyboards und zusätzlicher Gitarre), leben in ihren mitreissenden Performances hauptsächlich von dem Energie-geladenen, famosen Zusammenspiel von Morelands glühenden Gitarrenläufen (irre starke Soli, teils brodelnde Slide) und Arbuckle's feuriger, dreckiger Bluesharp (die beiden liefern sich immer wieder, sich gegenseitig wunderbar anstachelnde Duelle), in Verbindung mit dem exzellenten, trotz aller Rauheit und ausgelassener, wilder Spielfreude, sehr "vertraut" und mit prächtiger Melodik dargebotenen Songmaterial. Powerndes Drumming und bollernde Basslines sorgen für die entsprechend, zumeist ordentlich hart rockende Basis. Diese Burschen bringen die Juke Joints und Bluesrock-Venues zwischen Kansas und Mississippi mit ihrem rauschenden, Southern-drenched Bluesrock-Elixier sicher mächtig zum Bersten. Hound Dog Taylor, Robert Johnson und Howlin' Wolf gehören zu ihren Einflüssen und genauso finden wir immer wieder Spuren solcher Kollegen wie beispielsweise Gov't Mule, den North Mississippi Allstars, ZZ Top oder auch einem härter aufspielenden Anders Osborne. Nach dem großartigen, sehr gefälligen, knackig rockenden, gleich mit schön dreckigem Harpspiel, tollem, dynamischem Gitarrensolo und dezentem, hintergründigem Piano-Klimpern aufwartenden Opener "Take me with you (when you go)" und em höllisch abgehenden, die pure Leidenschaft der Band offenbarenden, furiosen Southern-/Blues-Boogie "Mean and evil", hauen die Jungs mit dem wuchtigen, von harten, krachenden, rauen Riffs bestimmten "Hannah", einen dermaßen schwerblütigen Bluesrock-Hammer raus, der seinesgleicehn sucht. Hat Spuren von Led Zeppelin, über Gov't Mule, bis hin zu Too Slim and The Taildraggers. Was graben sich die Power-Riffs in den musikalischen "Dreck". Dazu walzen sich die E-Gitarren kollosaal dirch diese Wahnsinns-Nummer, wie ein unaufhaltsames Schlachtross durch die sumpfigen "Southlands". Sehr stark auch die den eh schon fetten Sound noch voluminöser machende Orgel im Hintergrund. Toller Gesang, tolle Melodie - Bluesrock-Herz, was willst Du mehr? Erstmals ein wenig Erholung gibt es mit der zumindestens etwas ruhiger beginnenden, wunderbar melodischen, rootsigen, Southern-inspirierten Blues-Ballade "Mount comfort", die im weiteren Verlauf aber auch noch an Kraft zulegt, vor allem mittels des glühenden Harp- und Gitarrensolos im Mittelteil. Es gibt noch einen kleinen Ausflug in akustische Gefilde ("Waco avenue"), doch ansonsten wird mit solch famosen Nummern wie beispielsweise dem kochenden Bluesrock-Shuffle "Woman down in Arkansas" (Killer Bluesharp), dem "tighten", von herrlich flüssigen Lead Gitarrenriffs, dreckigen Harpklängen und wummernden Basslines geführten "When the lights are burning low" und dem klasse groovenden, genauso lockeren, wie drückenden, Slide-getränkten, swampigen "Long way home" wieder ordentlich gerockt. Dieses Album ist ein absolutes Genre-Highlight. Wuchtig, druckvoll, mit viel Dampf, aber auch erstklassig strukturiert und randvoll mit starken Melodien "pflügen" sich Moreland & Arbuckle voller Leidenschaft und Seele durch die bluesigen Landschaften des amerikanischen Südens. Macht das eine Freude! Baumstark!

Das komplette Tracklisting:

1. Take Me With You (When You Go) - 4:07
2. Mean And Evil - 3:17
3. Hannah - 4:50
4. When The Lights Are Burning Low - 3:05
5. Woman Down In Arkansas - 4:13
6. Mount Comfort - 4:14
7. Long Did I Hide It - 2:35
8. Waco Avenue - 3:00
9. I'm A King Bee - 2:49
10. Long Way Home - 3:09
11. Why'd She Have To Go (And Let Me Down)? - 3:36

Art-Nr.: 9168
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take me with you (when you go)
Mean and evil
Hannah
When the lights are burning low
Woman down in Arkansas
Mount comfort
Long way home

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