Artikel 1 bis 7 von 7 gefundenen...

[1-15]

 
Ballard, Frankie - sunshine & whiskey [2014]
Jetzt startet er richtig durch! Nach seinem klasse Erstling von 2011 folgt nun ein noch stärkeres, zweites Album, das auch gleich den ersten Hit abwirft. "Helluva Life" (schön instrumentierter, melodischer Goodtime-Country, klasse E-Gitarren-Solo) ist bereits in den Top 15 der Billboard Country Singles-Charts angekommen (zur Zeit Platz 11) und marschiert immer weiter in Richtung Spitze. Der aus Michigan stammende 31-jährige, der 2008 mal Kenny Chesneys ins Leben gerufenen Wettbewerb "Next Big Star" gewonnen hat, geht unbeirrt seinen Weg weiter. Schon direkt der euphorisch knackige Opener "Young & Crazy" offeriert seine absoluten Stärken. Ein Gefühl für den richtig zu ihm passenden Song, seine herrlich rauchige Stimme und auch sein exzellentes und variables Gitarrenspiel (Akustik- und E-Gitarre), das er trotz an seiner Seite stehender Klasseleute wie u.a. Adam Shoenveld, Troy Lancaster und Rob McNelley immer wieder mit einbringt. Der Titelsong "Sunshine & Whiskey" macht, wie der Titel es schon suggeriert, richtig Laune. Klasse das vom Southern Rock inspirierte E-Gitarren-Solo, auch eines der sich immer wiederholenden Markenzeichen von Frankie Ballard. Die einzige Komposition aus eigener Feder (zusammen mit Jon Nite), "It Don’t Take Much", kommt mit einer gewissen Heartland-Attitüde herüber, auch hier wieder mit einem starken Gitarrensolo. Countrybluesig geht es auf "Drinky Drink" zu, die quäkige Harp, der kräftige Mitgröl-Refrain (Redneck-Flair, Crowd-Harmonies) und das klirrende Banjo-Spiel von Ilya Toshinsky machen richtig "Alarm". "Tell Me You Get Lonely" und "Sober Me Up" kennt man bereits vom Vorgängerwerk. Auch auf "I’m Thinking Country" (Autoren David Lee Murphy/Marcel Chagnon) wird zu filigranem Banjo-Rhythmus ordentlich Gas gegeben. Der rotzige Powerrefrain lädt zum Mitwippen und -singen ein, toll die von Shoenveld und Frankie eingebrachten Twin-Gitarren. Herrlich atmosphärisch das ruhig mit Akustik- und E-Gitarren, sowie weinender Steel gespielte "Tip Jar", das ein grandioses Southern Soul-Feeling versprüht. Ebenfalls ruhig geht es auf "Don’t You Wanna Fall" zu. Wunderbar die von Jason Mowery gespielte, wie eine Dobro klingende Resonator-Gitarre, die einfühlsamen Harmoniegesänge von Cassandra Lawson und auch das immer wieder mal dazwischen gluckernde E-Piano. Eine Gänsehaut-Ballade, dazu wieder mit fulminantem E-Gitarren-Solo. Am Ende huldigt Frankie mit dem viel gecoverten Country-Oldie "Don’t Tell Mama I Was Drinkin’" noch seinen Michigan-Wurzeln. Der banausenhafte Gesang in Kid Rock-Manier und das in Bob Seger-Tradition gespielte Piano als Beweis, lassen keinen Zweifel an seiner Herkunft aufkommen. Frankie begeistert auf „Sunshine & Whiskey“ mit 11 großartigen, melodischen, zumeist recht knackigen, aber auch flockigen Songs, die sehr eingängig wirken, aber auch immer eine erdige Grundnote beibehalten. Das ist zeitgemässer, astreiner, prächtiger New Country vom Allerfeinsten! Frankie Ballard befindet sich unmittelbar auf dem Weg in die oberste Etage der jungen Wilden in Nashville! Bärenstarker Stoff! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Young & Crazy - 3:00
2. Sunshine & Whiskey - 3:02
3. It Don't Take Much - 3:18
4. Helluva Life - 3:51
5. Drinky Drink - 2:59
6. Tell Me You Get Lonely - 3:08
7. Sober Me Up - 3:36
8. I'm Thinking Country - 2:50
9. Tip Jar - 3:52
10. Don't You Wanna Fall - 3:53
11. Don't Tell Mama I Was Drinking - 4:14

Art-Nr.: 8466
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Farr, Tyler - suffer in peace [2015]
Zweites Werk von einem der neuen, jungen, wilden Shooting-Stars aus Nashville. Nachdem Tyler Farr mit seinem Debüt "Redneck Crazy" (sowohl mit dem Album als auch der gleichnamigen Single) die absolute Spitze der Country-Billboard-Charts nur hauchdünn verfehlt hatte (beide jeweils Platz 2, zweitgenannte konnte sich immerhin 20 Wochen halten!), legt er jetzt mit dem Nachfolger "Suffer In Peace" (direkter Einstieg auf Platz 2) erneut einen Traumstart hin. Auch die Single "A Guy Walks Into A Bar", ein wunderbar melodisches Midtempostück mit Powerrefrain und starken E-Gitarren (inkl. heulendem Solo), klettert bereits schnurstracks in den Top 10 nach oben. Vom Türsteher zum Country-Star! Der ursprünglich aus Missouri stammende Sohn eines Tour-Gitarristen von George Jones legt schon ein beeindruckendes Tempo in Sachen Karriere vor und verkörpert in dieser Hinsicht auch ein wenig so was wie den berühmten 'American Dream'. Kein Wunder also, dass Farr sich auch auf einigen Tracks äußerst heimatverbunden gibt und gerade im patriotisch und religiös veranlagten Lager der New Country-Szene reichhaltig punkten wird. Schon der southern angerockte Opener "C.O.U.N.T.R.Y." (klasse direkt das Intro mit einer kratzigen Dobro-Linie, polternden Drums und flotten E-Gitarren) behandelt die Stereotypen des Genres (nette Zeile: "Old Charlie Daniels calls the devil a son of a bitch") auf allseits bekannte Weise. "Raised To Pray" (mitgeschrieben von den Warren Brothers) und auch das abschließende "Why We Live Here" sind pathos-getränkte Hommages an die Werte des amerikanischen Südens. Klasse Tylers Duett mit Jason Aldean auf "Damn Good Friends", eine Hymne an die echte oder wahre Freundschaft mit Leuten, die man im Leben meist nur an einer Hand abzählen kann. Sicherlich im Vorfeld der kommenden Jason Aldean-Tour, wo Tyler supporten wird, ein klug kalkulierter Live-Earcatcher. Das textlich humorvolle "Better in Boots" mit unterschwelligem Reggae-Flair, macht im Stile von Leuten wie Luke Bryan, Billy Currington oder Kip Moore Laune auf den Sommer. Seine stärksten Momente hat Farr allerdings bei Stücken, wo eine dezent düster emotionale Ebene ins Spiel kommt. Großartig vor allem das atmosphärische "Withdrawals" und das schon fast depressiv angehauchte "I Don't Even Want This Beer", wo die vorzügliche E-Gitarrenarbeit von Musikern wie Troy Lancaster, Adam Shoenveld und Derek Wells, ähnlich wie bei Brantley Gilbert auf seinem letzten Silberling, eine fast dramatische Note zu Tylers emotionalem Gesangsvortrag in die Songstruktur einbringen. Produziert haben in einem sehr klaren und kräftigen Sound Julian King (Grammy-Gewinner für Faith Hills "Breathe"-Album) und Sony A&R Vize-Präsident Jim Catino. Insgesamt besticht Tyler Farrs "Suffer In Peace" mit sattem, fettem, rockigem und ungemein kraftvollem New Country auf der Schiene solcher Seelenverwandter wieJaseon Aldean, Eric Church, Justin Moore, Brantley Gilbert und Konsorten. Hier werden auf jeden Fall noch weitere Hits abfallen. Und vielleicht klappt es ja diesmal auch noch mit der anvisierten Nummer Eins! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. C.O.U.N.T.R.Y - 3.21
2. A Guy Walks Into a Bar - 3.16
3. Withdrawals - 3.44
4. Damn Good Friends (Duet with Jason Aldean) - 3.05
5. Suffer in Peace - 4.00
6. Raised to Pray - 3.34
7. Criminal - 3.10
8. Better in Boots -2.56
9. Poor Boy - 3.03
10. I Don't Even Want This Beer - 3.13
11. Why We Live Here - 3.17

Art-Nr.: 8855
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Florida Georgia Line - anything goes [2014]
Einer der heissesten Acts unter den sogenannten "jungen Wilden" Nashville's sind Georgia's Tyler Hubbard und Florida's Brian Kelley, besser bekannt als Florida Georgia Line. Nach ihrem mega-erfolgreichen Debut "Here's to the good times" von 2012, das immer noch hoch in den Album-Charts platziert ist, kommt nun der von den Fans schon sehnlichst erwartete Nachfolger. "Anything goes" heisst das Werk, das nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Vollgepackt mit potentiellen Hits wird das Duo erneut die Charts rocken - da gibt es keinen Zweifel. Die erste Single "Dirt" schoß bereits auf Platz 1 der Billboard Country Singles-Charts und die zweite Auskopplung "Sun daze" ist ebenfalls dorthin unterwegs. Die Erfolgsgeschichte geht weiter...

Das komplette Tracklisting:

1. Anything Goes - 3:38
2. Sun Daze - 3:04
3. Good Good - 3:16
4. Dirt - 3:50
5. Smile - 2:49
6. Sippin' On Fire - 3:13
7. Smoke - 3:35
8. Bumpin' The Night - 3:41
9. Angel - 3:30
10. Confession - 3:10
11. Like You Ain't Even Gone - 3:30
12. Every Night - 3:06

Art-Nr.: 8718
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Rascal Flatts - still feels good [2007]
Rascal Flatts mit ihrem fünften Studioalbum und neuem Elan! Mit ihrem Debüt aus dem Jahr 2000 leiteten Rascal Flatts eine Karriere ein, die ihres Gleichen sucht. Der Erstling und "Melt" erreichten Doppel Platin-Status, die folgenden Alben "Feels Like Today" und "Me And My Gang" schafften dieses Kunststück sogar vierfach. Dazu räumte die Band 2006 gleich bei allen drei Countryinstitutionen (CMT, ACM, CMA) den Award für die beste Gruppe ab (neben noch einigen anderen Auszeichnungen mehr), und "on Top" gab es für den Song "Bless The Broken Road" als Zugabe sogar noch einen Grammy. Damit hingen die Trauben für ihr neustes Werk "Still Feels Good" einmal mehr extrem hoch. Wie der Titel schon verlauten lässt, scheinen Gary Levox, Jay DeMarcus und Joe Don Rooney trotz der enormen Erwartungshaltung ihren Erfolg eher zu genießen, als damit irgendeinen Stress zu verbinden. Auch diesmal attestieren wir erneut beste Aussichten, in allen Belangen des New Country-Pop (und darüber hinaus) gehörig mitzumischen. Das beweist allein schon wieder die aktuelle Single "Take Me There" (schöne countrypoppige Power-Ballade im gewohnten RF-Format, bei der übrigens Kenny Chesney als Co-Writer fungierte), die sich sofort auf Platz 1 der Billboard Country-Singles-Charts eingenistet hat. Das Album wird sicherlich in den nächsten Tagen nachziehen. Von daher war die Entscheidung, nicht großartig herum zu experimentieren, erneut richtig. Die CD lehnt sich verständlicherweise vom Gesamtkonzept sehr stark an den mega erfolgreichen Vorgänger "Me And My Gang" an und variiert nur in Nuancen: Gleicher Produzent mit Dann Huff, Cover-Art, die Anzahl der Stücke (dreizehn), die Musikerbesetzung (Dann Huff, Tom Bukovac, Chris Mc Hugh, Jonathan Judkin, Gordon Mote) als auch die Songwriterauswahl (u. a. Jeffrey Steele, Steve Robson, Wendell Mobley, Neil Thrasher) sind nahezu identisch. Die Stücke bewegen sich naturgemäß durchgehend auf gewohnt ansprechendem Niveau, Levox holt stimmlich vielleicht noch ein Tüpfelchen mehr aus sich heraus als bisher, auch die kompositorische Mitwirkung bei fünf Stücken wirkt ein wenig ausgefeilter als früher. Nach dem bereits erwähnten Opener folgt mit "Here" ein weiterer Song, der in den Strophen recht ruhig ist, im Refrain jedoch dann deutlich an Kraft und Emotion gewinnt. Davon gibt es eine ganze Reihe. Auffällig und neu ist, dass trotz aller poppiger Grundstrukturen, dank toller Gitarrenarbeit von Huff, Bukovac und Rooney, immer wieder auch eine gewisse rockige Note eingeflochten wird. Bestes Beispiel ist das ein wenig aus dem Rahmen fallende "Bob That Head", das sich am Big & Rich-Erfolgsrezept orientiert, wobei hipper Sprechgesang mit swampig-funkigem Country (klasse E-Gitarren-Parts) gemixt werden. Dezentes Siebziger-Retro Pop-Flair nach dem Motto "Dr. Hook goes Country" verbreitet das herrlich entspannte und überaus melodische "Winner At A Losing Game". Eine Premiere stellt "She Goes All The Way" dar: Das erste Duett auf einer Rascal Flatts-CD. Gary Levox wird dabei von seinem Langzeit Musiker-Freund Jamie Foxx unterstützt. Co-Writer des Trios bei diesem Lied ist Monty Powell (war beim Vorgänger auch involviert), der hier ein sehr melodiöses Stück kreiert hat, wie man es von seinem "Spezi" Chris Cagle auch schon öfters präsentiert bekommen hat. Das Steel-betonte "How Strong Are You Now" erinnert ein wenig an Sachen, die man von Lonestar kennt. Zum Abschluss gibt es dann einen vom Text her eher traurigen Song ("It’s Not Supposed Like That"), akustisch untermalt (dazu Steel-Fills), an dem der auch bei uns sehr geschätzte Musiker und Songwriter Bobby Pinson kompositorisch beteiligt ist. Insgesamt ist Rascal Flatts wieder ein richtig saftig und flockig durchzuhörendes, modernes Album gelungen, das sicher wieder alle Erwartungen ihrer großen Fangemeinde zur vollsten Zufriedenheit erfüllen wird. Somit werden sie auch mit "Still Feels Good" in Sachen Mainstream New Country-Pop einmal mehr unangefochten die Nummer Eins auf dem Erfolgs-Thron bleiben! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5245
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Ray, Michael - same [2015]
Neuer, talentierter "Jungspund" am Major-Countryhimmel! Michael Ray, aus dem kleinen Nest Eustin in Florida stammend, kommt wie es so oft ist, aus einer musikalischen Familie. Ein Garth Brooks-Konzert in Orlando war schließlich der berühmte Auslöser, der Michael zum Start einer Karriere als Countrymusiker bewegte. Nachdem er und seine Band sich zunächst mit unzähligen Konzerten in Florida eine heimatliche Fanbasis erspielt hatten, folgte konsequenterweise der Schritt nach Nashville. Auch hier war der Weg zunächst nicht auf Rosen gebettet. Erst ein von Big & Rich initiierter Kontest, den Michael gewann, brachte schließlich den Durchbruch und letztendlich den Deal mit Warner Bros. Nashville. Ray wurde von Produzentenikone Scott Hendricks (u. a. Blake Shelton, Brooks & Dunn, Alan Jackson) unter die Fittiche genommen und der ist gleich voll des Lobes: "Michael, he’s got it all. He sings well. He’s a really seasoned entertainer. Girls find him not hard to look at. He’s got the drive, the motivation, the work ethic, the right attitude going into this thing. He’s been great to work with in the studio, just getting better and better every time we’re recording. He takes it seriously, and we do have really high hopes for him." Der Bursche mit der Vorliebe für aufwendige Arm-Tattoos (wie man es auf den Bildern der CD gut entnehmen kann), startet sein Debüt mit der ersten Single "Kiss You In The Morning", ein schmissiges, positive Energie verströmendes Lied, das, nicht nur der Stimmenähnlichkeit wegen, Parallelen zu Blake Shelton aufweist. Ist direkt unter den TOP-10 der Billboard-Country-Single-Charts eingeschlagen. Weiter geht es in Jason Aldean-Manier mit "Another Girl", ein Stück mit schön rockig treibendem Southern Groove. Ein Fan-Favorit ist bereits "Real Man Loves Jesus" - wen wundert's - aus der Feder der Pastoren-Söhne Brad und Brett Warren. Tollen satten Country Rock bietet "Livin' It Up", Insider kennen das Stück vielleicht noch von Emerson Drives "Believe". Der großartige Big & Rich-Track "Run Away With You" wurde von Michael und John Rich neu aufgemöbelt. 'Kiss a little more' heißt die einfache Botschaft auf dem ruhigen "Think A Little Less", gefolgt von der Piano-geladenen Ballade "I Wish I Was Here". Das von einem markanten E-Bariton-Gitarrenriff geführte "This Love" erweist sich als tanz- und radiotaugliche Nummer. Auch das melodische "Drivin' All Night" empfiehlt sich nicht nur fürs Nachtradio. Mit "Everything In Between" folgt eine weitere, tolle, sehr atmosphärische Ballade. Klasse hier die etwas düster anmutenden Steeltupfer von Russ Pahl, die dem Lied eine gewisse Tiefe verleihen. Überhaupt muss man hier wieder die Klassemusiker aus der Eliteliga Nashvilles (u.a. Nir Z, Adam Shoenveld, Troy Lancaster Charlie Judge, Michael Rojas, Perry Coleman) erwähnen, die sich für den Debütanten sichtlich ins Zeug legen. Besonders Dany Radar mit seinem glasklaren, variablen Akustikgitarrenspiel (allein schon das Banjo-ähnliche Wirken auf "Kiss You In The Morning" ist bärenstark) und die E-Gitarristen setzten ihr großartiges Können immer wieder in Szene. Am Ende huldigt Michael auf "Somewhere South" seinen Südstaaten-Wurzeln, dazu gibt’s zum Abschluss passender Weise eine kurze Mini-E-Gitarren Twin.-Einlage. Michael Ray eröffnet sein Nashville-Stell-Dich-Ein mit der frischen Energie eines unverbrauchten Major-Neulings auf Höhe von Kollegen wie dem bereits erwähnten Blake Shelton. Justin Moore, Chris Young, Jake Owen, Dustin Lynch & Co. Das erstaunlich reif wirkende Debüt des typischen Mädchenschwarms wird neben "Kiss You In The Morning" sicherlich noch jede Menge weiterer Hits abwerfen. Ein wirklich vielversprechender Karrierestart mit einem klasse Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss You In The Morning - 3.01
2. Another Girl - 3.00
3. Look Like This - 3.13
4. Real Men Love Jesus - 3.11
5. Livin' It Up - 3.03
6. Run Away With You - 3.40
7. Think A Little Less - 2.57
8. Wish I Was Here - 3.20
9. This Love - 2.58
10. Drivin' All Night - 3.43
11. Everything In Between - 3.29
12. Somewhere South - 3.40

Art-Nr.: 8934
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Rice, Chase - ignite the night [2014]
Der nächste der jungen, "wilden" Nashville-Garde auf dem Weg zum ganz großen Erfolg: Chase Rice, der das erste Mal als Co-Komponist des großen Florida Georgia Line-Hits "Cruise" nachhaltig in Erscheinung trat und der sich bereits rund um Nashville durch seine Energie-geladenen Live-Shows auch als Interpret auf der Bühne eine große Fan-Gefolgschaft erspielt hat, ist nun mit seinem eigenen Debutalbum am Start - und er trifft ohne jeden Zweifel den Zahn der Zeit. Knackiger, satter New Country auf der Schiene solcher Kolegen wie Jason Aldean, Luke Bryan, der schon erwähnten Florida Georgia Line, Justin Moore, Tyler Farr & Co., der seinen Weg in den Charts machen wird. Die erste Single "Ready set roll" ist bereits in den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts unterwegs, mit klarer Tendenz nach oben. Klasse Einstand von Chase!

Das komplette Tracklisting:

1. Ready Set Roll - 3.10
2. Do It Like This - 3.35
3. Beach Town - 3.43
4. MMM Girl - 3.43
5. Beer With The Boys - 3.28
6. Carolina Can - 3.40
7. We Goin Out - 3.29
8. Gonna Wanna Tonight - 3.33
9. Look At My Truck - 3.16
10. U Turn - 3.30
11. 50 Shades Of Crazy - 3.10
12. What s Your Name - 3.18
13. How She Rolls - 2.59
14. Jack Daniels & Jesus - 3.55
15. Whoa

Art-Nr.: 8649
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Smith, Granger - remington [2016]
Im Lone Star State ist der Texaner längst ein Star, nun scheint er auch in Nashville richtig Fuß zu fassen. Zu verdanken hat er dies seinem Riesenhit "Backroad song", der durch wunderbare Akustik- und teils schön kraftvolle, kernige E-Gitarrenarbeit in Verbindung mit feinsten Mandolinen-Fills besticht. Ein geradezu traumhaft melodischer, voll im traditionellen Country verwurzelter Midtempo-New Country-Track mit den in Nashville zur Zeit sehr hippen "ooh-ooh-ooh"-Harmonies im Refrain. Eine super Nummer! Und dieser Song steht quasi stellvertretend für den Rest des ALbums. "Remington" ist herrlicher, durch und durch melodischer Country/New Country mit einer ausgewogenen Balance zwischen reinen Country-Traditionen und modernen Klängen - aber eben immer "echt" Country. Ganz tolle Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Backroad Song - 3:56
2. Tonight - 3:48
3. Remington - 3:56
4. If the Boot Fits - 2:50
5. Tailgate Town - 5:46
6. Blue Collar Dollars - 3:18
7. Crazy As Me (feat. Brooke Eden) - 4:14
8. Likin' Love Songs - 3:02
9. Tractor - 3:32
10. Echo - 4:15
11. Around the Sun - 3:33
12. 5 More Minutes (GS Reloaded Bonus Track) - 3:24
13. Country Boy Love (EDJ Reloaded Bonus Track) - 3:31
14. City Boy Stuck (feat. Earl Dibbles Jr.) - 4:25
15. Merica (feat. Earl Dibbles Jr.) - 4:30

Art-Nr.: 9116
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Backroad song
Remington
Blue collar dollars
Crazy as me
Likin' love songs
Around the sun
Merica

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!