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Blackberry Smoke - the southern ground sessions ~ ep [2018]
6 Song EP! Die hoch geschätzten Southern Rocker Blackberry Smoke veröffentlichen eine wunderbare Acoustic-EP, die sie live in den Southern Ground Studios von Nashville aufgenommen haben. Diese Aufnahmen zeigen die ganze Spielfreude und Klasse der Band, die hier herrliche, akustische Versionen von 5 Tracks ihres letzten Studioalbums "Find a light" präsentiert, sowie eine fantastische Coverversion des alten Tom Petty-Hits "You got lucky", ebenfalls akustisch performt. Das Material klingt frisch, innovativ und zeigt die große, künstlerische Entwicklung, die die Band in den letzten Jahren vollzogen hat. Gast bei 2 Stücken ist Jason Isbell's Gattin Amanda Shires an der Fiddle, sowie bei einem Track Oliver Wood von den Wood Brothers. Richtig spannend, richtig klasse! Ganz feines Teil von Blackberry Smoke!

Das komplette Tracklisting:

1. Run Away from It All - 4:27
2. Medicate My Mind - 4:39
3. Let Me Down Easy (feat. Amanda Shires) - 3:01
4. Best Seat in the House - 4:34
5. You Got Lucky (feat. Amanda Shires) - 5:15
6. Mother Mountain (feat. Oliver Wood) - 3:35

Art-Nr.: 9718
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Campbell, Owen - breathing bullets [2016]
Vor 2 Jahren sorgte Owen Campbell, "one of Australia's most gifted bluesrock and roots guitarists and singers" mit seiner exzellenten Veröffentlichung "The pilgrim" für enorm viel Aufmerksamkeit und Begeisterung in der Blues- und Rootsrock-Landschaft. Seele, Leidenschaft und Spirit erfüllten seine Songs. Nun liegt mit "Breathing bullets" der ersehnte Nachfolger vor - und der Mann aus New South Wales mit der kernigen, rauen, erdigen Stimme führt seine Mission mit abermals großer Klasse konsequent fort. Produziert von Southern-/Bluesrock-Kollege Devon Allman, sowie abgemischt und gemastert von dem Nashville-Haudegen Tom Hambridge liefert Campbell erneut eine Ansammlung großartiger Songs zwischen bluesigem Rootsrock und rootsrockigem Blues ab, oft ordentlich brodelnd, swampig, rau und explosiv, vereinzelt aber auch auf erdiger, akustischer Basis. Die Balance stimmt. Dabei besticht der Meister neben dem großartigen Songwriting und seinem markanten Gesang auch mit prächtigem Gitarrenspiel, das sich in furiosen E-Gitarren- und Slide-Momenten entlädt, zuweilen aber auch von äußserst fingerfertigem Acoustic-Picking bestimmt ist. Neben dem Einfluss alter, legendärer amerikanischer und britischer Blues-Helden, fühlt sich Campbell vor allem auch von Leuten wie Bob Dylan, Van Morrison und The Band inspiriert. Das Album startet mit dem tollen, brodelnden, sehr kraftvollen, dreckigen Blues-/Rootsrocker "Breathing billets", dem Titelstück also, das gespickt ist mit wunderbar würzigen Gitarrenriffs. Stark auch der schöne Orgel-Background und der exzellente Groove. Dazu wird die Nummer von einem feinen Southern-Flair und einem Hauch von Stones'schem "Exile on Main street"-Feeling umweht. Klasse Auftakt! Erdig, bluesig und vor allen Dingen sehr rootsig und groovy geht es auch bei dem swampig, schwülen "On my knees" zu. Campbell brilliert mit tollem Acoustic Gitarren-Spiel in Verbindung mit einer herrlich "tighten" Band-Performance (fette Orgel, drückende Basslines, dichtes Drumming). Das folgende, kochende "Howling" glänzt mit tollem Zusammenspiel aus führender Acoustic Gitarre und glühender Electric Lead Guitar, wieder ergänzt durch einen schönen Orgel-Hintergrund. Das starke "Eagle man" hingegen könnte auch aus dem Repertoire von Ryan Bingham stammen. Tolle, trockene, dabei aber überaus transparent instrumentierte Nummer mit großartiger Acoustic Gitarre, Piano, toller Percussion und filigranen Cello-Momenten. Dreckige, raue, auf den Punkt gespielte E-Gitarre führt uns durch den mit viel Rock'n Roll-Drive versehenen Boogie "Keep on walkinh'", bei dem der Protagonist noch eine paar klasse Harp-Einlage beisteuert. Sehr southern wird's dann nochmal bei dem herrlichen, mit einem schönen The Allman Brothers Band-Vibe (vor allem durch das typisch lockere, lässige Southern E-Gitarrenspiel) versehenen "Struggle town", bei dem Campbell zudem wieder mit tollem Acoustic Gitarren-Picking besticht. Owen Campbell macht da wieter, wo er mit "The pilgrim" aufgehört hat. Er liefert auch mit seinem neuen Album wieder eine fabelhafte Roots-/Blues-Performance ab, die, immer mal wieder mit einem dezenten Southern-Flair versehen, auf ganzer Linie überzeugt. Von diesem Burschen ist, macht er so weiter, sicher noch einiges zu erwarten. Ein großartiger Künstler!

Das komplette Tracklisting:

1. Breathing Bullets - 3.49
2. On My Knees - 3.39
3. Howling Now - 4.32
4. Rattlin' Round - 2.52
5. Eagle Man - 3.49
6. Keep on Walkin' - 2.45
7. Rise - 2.46
8. Soldier of Fortune - 3.43
9. Struggle Town - 2.45
10. Coming Home to You - 2.50

Art-Nr.: 9249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Breathing bullets
On my knees
Howling
Eagle man
Keep on walkin'
Soldier of fortune
Struggle town

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David, Nicholas - yesterday's gone [2019]
Die in der Bluesrock-Szene mittlerweile hoch angesehene, grandiose Gitarristin, Songwriterin und Performerin Samantha Fish glänzt nicht nur selbst mit der Veröffentlichung hochklassiger Alben, sondern etabliert sich auch immer mehr als Förderin junger, hoch talentierter Kollegen, wie zum Beispiel dem exzellenten Gitarristen Jonathon Long, der im vergangenen Jahr über Fish's eigenes "Wild Heart"-Label ein klasse, von ihr produziertes Album veröffentlichte. Neuester, vielversprechender Künstler, den sie nun "am Haken" hat, ist der vorzügliche Songwriter, Keyboarder und Sänger Nicholas David aus St. Paul/Minnesota, dessen neues, wunderbares Album "Yesterday's gone" Miss Fish ebenfalls produzierte und nun über "Wild Heart Records" veröffentlichte. "David has an unbelievable voice and is a strong songwriter", urteilt ein amerikanischer Rezensent - und er hat absolut recht. Der einstige Finalist (2012) der U.S.-"The Voice"-Ausgabe verfügt über eine ungemein warme, sehr angenehme, einem sofort vertraut und dennoch einzigartig vorkommende Stimme voller Soul und Southern-Feeling, die nahezu perfekt zu seiner Musik passt. Seine Musik ist eine, auch instrumentell ungemein ausgewogene Mischung aus Roots-, Blues-, Rhythm and Blues-, Pop- und Soul-Anlagen, durch die eine herrliche, seichte Southern-Brise weht. Samantha Fish hat dabei einen ganz vorzüglichen Produzenten-Job gemacht, denn alles klingt angenehm natürlich und authentisch. Das Songwriting (alle Tracks hat Davis selbst komponiert) ist großartig. Die vorwiegend "piano-driven" Songs werden sehr ausgewogen mit wunderbaren Gitarren veredelt (Duane Betts und Jonathon Long), kommen mit feinen Melodien, hinreißenden Grooves und viel Southern Soul. David durfte im Studio mit einer Band, bestehend aus absolut hochkarätigen Bgelitmusikern arbeiten, die natürlich einen nicht unwesentlichen Teil zum Gelingen des Albums beitrugen, wie zum Beispiel Duane Betts (Allman Betts Band) an der Lead Gitarre (bei 4 Tracks), Jonathon Long (guitars), Charlie Wooton (Royal Southern Brotherhood) am Bass, Scott Graves (drums), und einigen mehr. Davis selbst spielt sämtliche Keyboards. Der großartige Opener "Hole in the bottom" definiert sofort den charakteristischen "Ton" dieses klasse Albums. Die Nummer ist ein voller Seele steckender, mit führendem, harmonisch gefääligem Piano- und Orgelspiel ausgestatteter, herrlich groovender, von einem erfrischenden, lockeren, flotten, wunderbar beschwingten Rhythmus getragener, southern-flavoured Roots-/Blues-/Soul-Rocker, in dessen zweiter Hälfte Dickey Betts' Sohn Duane gleich seinen großen Lead Gitarren-Auftritt hat. Was für ein herrliches, lässiges, ausgedehntes Solo - in bester Betts-/Allmans-Tradition. In dieser Konstellation hätte die Nummer auch glatt von der Allman Betts Band stammen können. Stark! Klasse auch beispielsweise das retro-buesige, voller Southern Soul steckende "Heavy heart" (wieder Betts mit feiner Lead Gitarre) , der southern-infused R & B-Track "With or without" (viel Soul, prächtige Piano-Klänge, schöne Gitarren-Licks), das mit Bruce Hornsby-mässigem Pianospiel inszenierte, knackige, rootsige, leicht southern-bluesige "Curious", der lockere Roots-Southern-Blues "Let u go", das zunächst in einem akustischen Ambiente beginnende, nach rund 40 Sekunden dann aber ordentlich knackig und southern-bluesig, rootsig rockende "Stars" (dezenter Howling Wolf-Touch, tolle Melodie, exzellentes Piano-, Orgel- und Gitarrenspiel), sowie das ein wenig in JJ Cale-/Clapton-Manier groovende "Little by little". Nicholas David zeigt eindrucksvoll sein großes Talent. "Yesterday's gone" ist ein Album geworden, das mit den beteiligten Musikern, Frau Fish an den Reglern und natürlich dem Protagonisten selbst, vor allem auch "mannschaftlich" voll überzeugt. Southern, soulig, rootsig, bluesig - einfach schön!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Perhaps the secret behind Nicholas David’s organic, natural sound is as simple as letting the music arise organically and naturally. There was no apparent rush to create Yesterday’s Gone, released three years after With These Hands. In fact, his time spent opening for, and playing with the Devon Allman Project, seems to have been the catalyst behind the musical connections and inspirations that define his newest album. Recorded in New Orleans with the guiding hand of Samantha Fish, the team of David (vocals, keys), Duane Betts (guitar), Jonathan Long (guitar), Charlie Wooten (bass) and Scott Graves (drums) deftly blends southern soul and blues into an earthy, 11-song collection.
Sharing a similar timbre with its predecessor, Yesterday’s Gone heavily features David’s voice, and it sits high in the mix throughout the album—as it should. Its raw richness serves as the natural focus, but the songwriting and instrumental accompaniment are equally impressive. The mostly upbeat tracks all boast lush, warm, analog sounds that vary in number and amplitude as the songs require. The production is meticulous without being overwrought.
“Hole in the Bottom” sets the tone for much of the album with a heavy emphasis on David’s voice, piano and organ leads, and a willingness to make dynamic changes within individual songs. An understated guitar solo carries the second half of the tune up to the gentle revisitation of the main piano theme. “Heavy Heart” changes tempo, but maintains many of the same characteristics, namely, great playing and an honest, soulful feel.
The first true standout, “With or Without,” begins with and builds around a memorable melody delivered through a dual-guitar harmony. As much as David can carry a song on his own, the shared spotlight with another musical aspect really brings the track to fulfillment. Jazzier than its album-mates, “Curious” employs the same focus-shift away from David’s vocals, and towards the accompaniment that usually buoys the song and the singing.
A true New Orleans gumbo has to include a touch of R&B and a smattering of soul; “I’m Interested” and “Peel Back the Leaves,” respectively provide those ingredients. “Times Turning” opens with an emotive, cascading piano progression that shares space with the album’s most poignant lyrical verses. Immediately contrasting the simple structure of “Times Turning,” “Stars” shines as a multipart composition with an anthemic chorus. Between those two numbers and “With or Without,” a case can be made for any being the best song of the set.
"Little by Little,” a fun, jangly number, closes the album with a Crescent City flavoring of sounds. Yesterday’s Gone’s many components all play their part in making this album a winner. First listenings will undoubtedly gravitate towards David and his mellifluous voice, but each subsequent visit will peel back another layer of the sonic onion. “Peel back the leaves, just one more day, break off the bark, so the roots will stay.” Nicholas “Family Man” David and his cohorts plant profoundly deep roots on this effort. (Willie Witten / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Hole in the Bottom - 3:46
2. Heavy Heart - 5:11
3. With or Without - 5:03
4. I'm Interested - 4:59
5. Peel Back the Leaves - 3:17
6. Curious - 5:50
7. Okay - 5:46
8. Let U Go - 4:14
9. Times Turning - 5:00
10. Stars - 4:35
11. Little by Little - 5:13

Art-Nr.: 9965
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hole in the bottom
Heavy heart
With or without
Curious
Let u go
Stars
Little by little

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Royal Southern Brotherhood - heartsoulblood [2014]
Zweites Studioakbum der grandiosen, neuen Südstaaten-Institution Royal Southern Brotherhood! Das sind: Cyril Neville (jüngster der berühmten Neville Brothers und in den Siebzigern Percussionist, Sänger und Frontmann der legendären Funkrock-Institution The Meters), Mike Zito (der begnadete Bluesrock-Gitarrist, der zuletzt mit seinen Alben "Pearl river", "Greyhound" und "Gone to Texas" für Furore sorgte), Devon Allman (Sohn des lehendären The Allman Brothers Band-Helden Gregg Allman, zuletzt mit seiner Band Honeytribe aktiv), der herausragenden Funk- und Jazz-Bassist Charlie Wooten, sowie der fantastischen Drummer Yonrico Scott (ex- Derek Trucks Band). Was wir bislang von "Heartsoulblood" gehört haben, knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Eine ganz große Band!

Das komplette Tracklisting:

1. World Blues - 4:09
2. Rock and Roll - 4:57
3. Groove On - 4:42
4. Here It Is - 4:04
5. Callous - 5:04
6. Ritual - 4:31
7. Shoulda Known - 4:05
8. Let's Ride - 4:42
9. Trapped - 3:52
10. She's My Lady - 5:08
11. Takes a Village - 3:45
12. Love and Peace - 4:07

Art-Nr.: 8598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Royal Southern Brotherhood - same [2012]
"The soul of the south"! Jawohl, diese Band verkörpert sie - die Seele des Südens! Royal Southern Brotherhood - schon dieser Name klingt "groß" und weckt Begehrlichkeiten. Und diese Begehrlichkeiten werden mehr als nur erfüllt. Sie übertreffen jede Erwartung! Das Debutalbum dieser Band ist nicht mehr und nicht weniger als ein Meisterwerk, ein Neuzeit-Klassiker authentischer, lupenreiner, hinreissender Musik aus dem amerikanischen Süden. Im Sommer 2010 trafen sich im legendären "Warehouse" von New Orleans 3 Musiker mit großem Namen: Cyril Neville (jüngster der berühmten Neville Brothers und in den Siebzigern Percussionist, Sänger und Frontmann der legendären Funkrock-Institution The Meters), Mike Zito (der begnadete Bluesrock-Gitarrist, der zuletzt mit seinen Alben "Pearl river" und "Greyhound" für Furore sorgte) und Devon Allman (Sohn des The Allman Brothers Band-Helden Gregg Allman, zuletzt mit seiner Band Honeytribe aktiv) beschlossen, dass man doch vielleicht die musikalischen Ideen jedes einzelnen mal gebündelt in ein paar zwanglosen, gemeinsamen Jammings zum Ausdruck bringen könnte. Gesagt, getan! Die 3 holten noch den herausragenden Funk- und Jazz-Bassisten Charlie Wooten, sowie den fantastischen Drummer Yonrico Scott (ex- Derek Trucks Band) mit ins Boot und begannen in einem Studio im New Orleans Garden District mit den ersten Jams. Es passte sofort. Die Chemie stimmte, als würde man schon ewig zusammen spielen. Royal Southern Brotherhodd waren geboren. Im September 2011 spielte die Band ihre erste Show in der "New Orleans Rock'N Bowl", die, sowohl bei den Fans, als auch bei den Experten regelrechte Begeisterungsstürme auslöste. So etwas hatte man lange nicht erlebt. Eine mitreissende Synthese aus Blues, Bluesrock, Soul und Southern Rock, eine auf höchstem musikalischem Niveau vollzogene Verschmelzung aller beteiligten Musiker, ein wunderbares Konglomerat aus den Anlagen der Neville Brothers, feinstem Zito'schem Bluesrock und dem Spirit der The Allman Brothers Band - angerührt in den heißen Sümpfen Louisiana's. Und genau das erleben wir jetzt auf dem fantastischen Debutalbum des Quintetts, produziert im übrigen von Jim Gaines. Was Cyril Neville (vocals, percussion), Devon Allman (vocals, guitar), Mike Zito (vocals, guitar), Charlie Wooten (bass) und Yonrico Scott (drums) hier veranstalten ist pure Magie. Vor allem auch Devon Allman ergibt sich endlich seinen Roots und verleugnet auch musikalisch nicht mehr seine familiäre Bindung zu Gregg und Duane Allman. Die Songs sind durchweg eine Bank. Es gibt nicht den Hauch eine Schwachstelle. Das Zeug hat den Blues, steckt voller Soul, begeistert mit hinreissenden Grooves, ist zuweilen jammig, dazu überaus melodisch und tief verwurzelt im Süden. Vor allem die Swamps von Louisiana sind jederzeit spürbar. Stücke wie beispielweise der pulsierende, treibende, schwüle Opener "New horizons" (ein wunderbar groovender Swamp-/Southern Rocker voller "schwarzem" Soul, toller Gesang, prachtvolles Zusammenspiel der beiden Gitarristen Zito und Allman, gipfelnd in einem feurigen Solo, begleitet von "quäkenden" Wah Wah-Klängen), dem lässig lockeren, Latino-mässigen Jamrocker "Fired up!" (wie eine himmlische Kombination aus Santana und The Allman Brothers Band - vor allem Gitarren-mässig), die fantastische Southern Soul-Nummer "Left my heart in Memphis" (tolle Melodie, klasse Gesang von Devon Allman, wundervolle, seelige Gitarren-Licks), der recht straighte Southern-/Bluesrocker "Gotta keep rockin'", der flotte, knackige, wie Öl runter gehende, lockere, dennoch kraftvolle Roots-/Southern-/Swamp-Rocker "Hurts my heart" (ungemeon melodisch - dennoch voller Feuer, traumhafte Slide-Gitarre), der wunderschöne, swampige Southern-/Soul-Blues "Moonlight over the Mississippi" (tolle Melodie, großartige Percussion, markante, schwüle Basslines, klasse Wah Wah-Gitarre und herrliche Slide-Läufe und -Soli), oder der drückende Juke Joint-/Swamp-/Bluesrocker "Sweet jelly donut" (tolle Slide-Gitarre, zündende, wechselseitige Soli der beiden Gitarreros, starker Gesang Neville's) sind beeindruckendste Beweise dafür, wie man die Musik des Südens heute zelebriert. Grandios auch die einzige Coverversion des Albums, ein packendes Remake des Grateful Dead-Klassikers "Fire on the mountain" in einer genialen, drückenden, dennoch lockeren, von toller Percussion, exzellentem Gesang und Gänsehaut erzeugendem Slide-Spiel geprägten Fassung. Diese "Bruderschaft des Südens" macht ihrem Namen alle Ehre. Southern Rock-Freunde, Bluesrock-Begeisterte, Liebhaber herrlicher Grooves, Southern Soul-Verehrer, Gitarren-Anbeter - "this one's for you"! Royal Southern Brotherhood verhelfen der Musik der amerikansichen Südstaaten zu neuem Glanz! Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. New Horizons (4.50)
2. Fired Up! (5.45)
3. Left My Heart in Memphis (3.30)
4. Moonlight over the Mississippi (3.45)
5. Fire on the Mountain (4.56)
6. Ways About You (4.40)
7. Gotta Keep Rockin’ (4.39)
8. No Where To Hide (2.44)
9. Hurts My Heart (4.14)
10. Sweet Jelly Donut (5.44)
11. All Around The World (3.12)
12. Brotherhood (3.52)

Art-Nr.: 7772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New horizons
Left my heart in Memphis
Moonlight over the Mississippi
Fire on the mountain
Ways about you
Gotta keep rockin'
Hurts my heart
Sweet jelly donut

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