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A Thousand Horses - southernality [2015]
Gegründet 2010 in Nashville/Tennessee sorgen A Thousand Horses in den amerikanischen Countrycharts gerade für mächtig Furore, denn die erste Single aus ihrem großartigen Debutalbum "Southernality" (vorher hatten sie schon eine EP veröffentlicht), mit dem Titel "Smoke", landete soeben schnurstracks auf der Nummer 1. Was für ein Erfolg! Verdientermaßen, wie wir meinen! Dabei sind A Thousand Horses alles andere als eine reine Countryband. Vielmehr liegen die Roots des Quartetts um die beiden Gitarristen Zach Brown (nicht zu verwechseln mit dem Namensgeber der Zac Brown Band) und Bill Satcher, sowie dem richtig ausstrahlungsstarken Frontmann Michael Hobby (hat eine wunderbar angeraute, erdige Stimme, spielt zudem akustische Gitarre und Harmonica) und Bassmann Graham DeLoach eher in den rockigeren Gefilden, genauer gesagt in denen der Südstaaten. Was somit entsteht "is a high-energy hybrid" aus den Einflüssen solcher klassichen Bands wie The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band, den "Exile on Main Street"-era Rolling Stones, aber auch von Tom Petty und solchen Countrykollegen wie Dwight Yoakam, angerührt zu einer wunderbar die Balance zwischen erdigem "grit" und radiotauglichen Nashville-Kriterien wahrenden, ungemein erfrischenden Fusion aus kernigem Southern Rock, sattem Countryrock, und New Country, gewürzt mit einem Hauch von Blues und Soul. Somit ist der Albumtitel "Southernality" quasi Programm, denn der Southern Rock-Esprit ist stets spürbar. Mit dieser Musik haben sie sich, vor allen Dimge auch durch ihre kernigen Live-Shows, bereits eine riesige Fanschar erspielt. Das Songmaterial, klug zwischen fetten, kraftvollen, Gitarren-orientierten Rockern und ein paar prächtigen Balladen hin und her balancierend, ist durchweg exzellent. Bis auf wenige, involvierte Co-Writer stammt das gesamte Material aus der Feder der verschiedenen Bandmitglieder. Instrumentell werden sie unterstützt von Drummer Chris Powell (alle Tracks), sowie ein paar vereinzelten Gästen wie Robby Turner (pedal steel), Michael Webb (keyboards) und einer "Horde" weiblicher Background-Sängerinnen, die ordentlich Southern Soul mit einbringen. An den Reglern saß Nashville's zur Zeit heiss begehrter Produzenten-Guru Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Jamey Johnson, Shooter Jennings). Los geht's mit dem mächtig knackigen, kernigen, voller Energie steckenden, zündenden Southern Rocker "First time", bei dem der Einfluss der frühen The Black Crowes deutlich spürbar ist, genau wie ein gewisser "Stonesy swagger". Kochende, straighte Riffs, typische, weibliche Backup-Sängerinnen (ähnlich wie Lynyrd Skynyrd's "Honkettes"), klasse Orgel-Fills und ein glühendes Gitarren-Solo prägen das Bild, genauso wie eine hervorragende Melodie und Michael Hobby's starker, southernrockiger, angerauter Gesang. Ja, die Melodien sind auch so ein Thema, denn die sind durchweg klasse. Wie auch bei dem wunderbaren "Heaven is close", einer tollen New Country-Nummer mit hintergündigem Banjo-Picking, schönen Fiddle-Fills und satten, Lynyrd Skynyrd-mässigen Gitarren-Riffs. Auch diese Nummer schlägt wieder eine großartige Brücke zwischen Southern Rock-Roots und rockenden New Country-Anlagen. Blackberry Smoke meet Montgomery Gentry und einen geradeaus spielenden Eric Church (zu dessen ersten beiden Alben). Dann der bereits erwähnte No. 1-Hit "Smoke": Was ist das für eine traumhaft melodische, knackige, von viel Southern-Flair durchzogene, saftig rockende New Country-Ballade. Hat ein tolles Gitarren-Gewand, inklusive schöner Steel-Fills. Durchaus etwas mainstreamig und auf die Nashville-Belange zugeschnitten wirken hier die recht opulenten Streicher in der zweiten Hälfte des Songs, doch die Nummer an sich ist so stark, das auch das überhaupt kein Problem darstellt. Klasse auch hier wieder der sehr eingängige, aber unterschwellig raue Gesang. Anschließemd geht es mit dem satten, jede Menge Staub aufwirbelnden , dampfenden Countryrocker "Traveling man" wieder richtig ab. Viel Southern Rock-Power und fette E-Gitarren, sowie ein paar bluesige Harp-Fills bestimmen das Geschehen. So geht das munter weiter: Hier und da prächtige, rockige New Country-Nummern, wie etwa das seelige "Tennessee whiskey" oder das moderne, junge "(This ain't no) Drunk dial", hinreissende, southern-fueled Balladen, wie beispielsweise das mit satten Gitarren, Steel, Klavier, Orgel und einer Menge Soul und Gospel-Feeling inszenierte, fantastische "Sunday morning" (diese Nummer wurde übrigens komponiert von sämtlichen Band-Mitgliedern in Kooperation mit dem ex-Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson) oder das wunderschöne, sehr New Country-lastige "Back to me", sowie krachende, straighte Riff-Southern Rocker, wie zum Beispiel das powernde "Trailer trashed", geben sich genüßlich die Klinke in die Hand. Ohne jeden Zweifel, A Thosand Horses sind ein "Haufen" hoch talentierter, junger Musiker, die die rockig orientierte und southern-affine, gleichzeitig aber auf eine gewisse Eingängigkeit und Harmonie achtende Klientel in Nashville zielsicher, mit Klasse und mit großartigem Songmaterial bedienen. "Southernality" jedenfalls ist ein super Album geworden. Gratulation, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. First Time - 4.39
2. Heaven Is Close - 3.57
3. Smoke - 3.40
4. Travelin Man - 4.01
5. Tennessee Whiskey - 3.24
6. Sunday Morning - 3.34
7. Southernality - 2.26
8. (This Ain t No) Drunk Dial - 3.31
9. Landslide - 3.22
10. Back To Me - 3.26
11. Trailer Trashed - 2.45
12. Hell On My Heart - 3.42
13. Where I m Goin - 3.30

Art-Nr.: 8884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
First time
Heaven is close
Smoke
Travelin' man
Sunday morning
Back to me
Trailer trashed

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Bentley, Dierks - live & loud at the fillmore ~ dvd [2007]
Drei mega-erfolreiche Alben (zwei davon bereits mit Platin-Status), mit dem aktuellen Werk "Long Trip Alone" und den bislang daraus ausgekoppelten Singles selbstverständlich auch wieder Dauergast in den Billboard-Charts - umso erfeulicher also, daß die bereits im Beileger der letzten CD angekündigte Live-DVD nun auf dem Markt ist. Ein tolles Konzert! Knackig, erfrischend, dynamisch, handwerklich perfekt umgesetzt - Bentley und seine ausgezeichnete Band präsentieren ihr prächtiges, genauso traditionell verwurzeltes wie zeitgemäßes New Country-Repertoire mit viel Elan und der entsprechenden Würze, die ein solches Live-Erlebnis benötigt, damit der Funke auch richtig überspringt. Und er springt über! Kein Wunder, denn Bentley liebt es live zu spielen. Mit fast dreihundert Konzerten im Jahr zählt er zu den absoluten "Tour"-Junkies der Country-Szene. Das hier in brillantem Dolby 5.1 Surround Sound mitgeschnittene Event fand am 10. Juni 2006 während der "Locked and loaded"-Tour im imposanten, prall gefüllten Fillmore Auditorium von Denver/Colorado statt. Wie schon auf dem aktuellen Album gelingt Bentley auch live mühelos der Spagat zwischen klassichen Honky Tonk-Traditionen, toughem Outlaw-Flair, jugendlicher Frische, lässigen Countryrock-Strömungen und einem beherzten Texas-Feeling. Seine ihn begleitenden Musiker beherrschen ihr Handwerk meisterlich. Ganz hervorragend beispielsweise immer wieder das glänzende Zusammenspiel von Gitarrist Rod Janzen und dem überragend agierenden Steeler Tim Sergent. Doch der von den "Massen" umschwärmter Star ist natürlich jederzeit Dierks Bentley selbst (wirkt rein äußerlich wie eine Mischung aus Billy Currington und Keith Urban), der sich schweißtreibend durch das 20 Stücke (inkl. Zugaben) unfassende Programm singt und spielt (Akustik- und Rhythmus-E-Gitarre). Trotz einer übermächtig wirkenden Schar weiblicher junger Fans, die den Protagonisten geradezu zu vergöttern scheinen, läuft die Veranstaltung dank Bentleys sympathischer, allürenfreier, publikumsnaher Art jederzeit in einem klar auf die Musik fokussierten Rahmen ab, auch wenn er das "Bad in der Menge" sichtlich genießt. Nach einem kurzem Instrumental-Intro (schön hier das rockige E-Riff von Janzen) legt Dierks direkt mit seinem Hit " A Lot Of Leavin’ Left To Do" los und erreicht mit dem Dancehall-tauglichen Heuler "Domestic, Light And Cold" ein erstes Stimmungshoch. "Forget About You" mit schönem Heartland-Flair, "Free And Easy (Down The Road I Go)", der flockig knackige Countryrocker vom aktuellen Album mit klasse Banjo-Spiel des vielseitigen Tim Sergent, sowie der schöne, trockene Countryblues "Settle For A Slowdown" mit herrlichen Telecaster-/Baritone-Einlagen stellen schnell die hohe instrumentelle Qualität der gesamten Truppe unter Beweis, die durch die für den Rhythmus-Background verantwortlichen Steve Misamore (Drums) und Robbie Harrington (Bass) vervollständigt wird. Das großartige "Every Mile A Memory", die erste Single von "A Long Trip Alone" (am Ende u. a. beim Bonus-Material auch als Videoclip beigefügt) bildet dann noch einen Farbtupfer, bevor mit "Good Man Like" und "My Last Name" ein lupenreines, akustisches und viel umjubeltes Bluegrass-Intermezzo eingestreut wird (Janzen an der Mandoline, Sergent am Banjo, Harrington am Upright-Bass). Auch das ein Indiz für die Wandlungsfähigkeit und das große Können aller beteiligten Musiker. Der Sidepunkt der Stimmung wird allerdings bei "Come A Little Closer" (Mädelschwarm Bentley lässt sich wie einst Garth Brooks auf dem Rücken durchs Publikum tragen) und dem saustarken "What Was I Thinkin’" (mit deftigem Instrumentalabschluss, Sergent diesmal mit glänzender Dobrovorstellung) zum Ende des Hauptprogramms erreicht. In der Zugabe gibt's dann u.a. noch die berühmte Rodney Crowell-Nummer "Ain't Livin' Long Like This" und den Johnny Cash-Klassiker "Folsom Prison Blues" zu bewundern, die auf seinen Studioalben natürlich nicht zu finden sind. Eine klasse Show! Als Bonusmaterial erhält man dann neben den bereits erwähnten Videoclip noch eine Photogallerie und einen feinen "Behind the scenes, Footage of Dierks on Tour"-Film. Dierks Bentley ist einer der wohl wichtigsten Vertreter der neuen, jungen Country-/New Country-Generation, der für seine langwierige, akribische Arbeit mit vielen Auszeichnungen und Erfolgen schon jetzt zu Recht belohnt wurde. Auch dieses tolle DVD-Live-Dokument wird seine Stellung in Nashville, und vielleicht sogar darüber hinaus, weiter manifestieren. Die DVD ist "code-free" und somit auf jedem DVD-Player abgespielbar! (Daniel Daus)

Hier nochmal die komplette Tracklist:
1.Lot of Leavin' Left to Do
2.Cab of My Truck
3.How Am I Doin'
4.Domestic, Light and Cold
5.Forget About You
6.Free and Easy (Down the Road I Go)
7.Settle for a Slowdown
8.Every Mile a Memory
9.Wish It Would Break
10.Can't Live It Down
11.Good Man Like Me
12.My Last Name
13.Long Trip Alone
14.My Love Will Follow You
15.So So Long
16.Come a Little Closer
17.What Was I Thinkin'
18.Ain't Livin' Long Like This
19.Where the Wind Don't Blow
20.Folsom Prison Blues
21.Bonus Material

Art-Nr.: 4810
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Blackberry Smoke - the southern ground sessions ~ ep [2018]
6 Song EP! Die hoch geschätzten Southern Rocker Blackberry Smoke veröffentlichen eine wunderbare Acoustic-EP, die sie live in den Southern Ground Studios von Nashville aufgenommen haben. Diese Aufnahmen zeigen die ganze Spielfreude und Klasse der Band, die hier herrliche, akustische Versionen von 5 Tracks ihres letzten Studioalbums "Find a light" präsentiert, sowie eine fantastische Coverversion des alten Tom Petty-Hits "You got lucky", ebenfalls akustisch performt. Das Material klingt frisch, innovativ und zeigt die große, künstlerische Entwicklung, die die Band in den letzten Jahren vollzogen hat. Gast bei 2 Stücken ist Jason Isbell's Gattin Amanda Shires an der Fiddle, sowie bei einem Track Oliver Wood von den Wood Brothers. Richtig spannend, richtig klasse! Ganz feines Teil von Blackberry Smoke!

Das komplette Tracklisting:

1. Run Away from It All - 4:27
2. Medicate My Mind - 4:39
3. Let Me Down Easy (feat. Amanda Shires) - 3:01
4. Best Seat in the House - 4:34
5. You Got Lucky (feat. Amanda Shires) - 5:15
6. Mother Mountain (feat. Oliver Wood) - 3:35

Art-Nr.: 9718
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Brown Band, Zac - welcome home [2017]
Dass die Zac Brown Band mal ein Album abliefert, das uns auch nur annähernd enttäuschen könnte, ist wohl ausgeschlossen. Auch "Welcome home" ist wieder ein Prachtwerk geworden. Nach dem vor 2 Jahren erschienenen, sehr experimentellen, aber dennoch herausragend guten "Jekyll + Hide" besinnt sich die Band nun wieder mehr auf ihre Roots und die Musik ihrer Anfänge. Was wir hören ist wundervoller, von exzellenten Melodien und erstklassiger Instrumentierung geprägter, schön Southern-angehauchter, überaus entspannter und lockerer New Country / Country, wie ihn in einer solchen Qualität und mit einem solchen Feeling nur die Zac Bown Band hinbekommt. Das Songmaterial ist eine wahre Wonne. Ohne jeden Zweifel ist "Welcome home" der nächste, absolute Hochkaräter der Zac Browen Band! Diese Truppe ist und bleibt etwas ganz Besonderes für die Countryszene. Auch die Americana-Freunde werden hier wieder ihre helle Freude haben. Produziert hat übrigens diesmal Dave Cobb (u. a. Jason Isbell & Chris Stapleton).

Das komplette Tracklisting:

1. Roots - 3:51
2. Real Thing - 3:50
3. Long Haul - 3:32
4. 2 Places at 1 Time - 3:40
5. Family Table - 3:31
6. My Old Man - 3:47
7. Start Over - 4:13
8. Your Majesty - 3:42
9. Trying To Drive - 4:26
10. All The Best - 4:11

Art-Nr.: 9446
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cash, Rosanne - she remembers everything [2018]
Nach gut 4 Jahren endlich ein neues Album von der wunderbaren Rosanne Cash. "She remembers everything ist eine musikalische Delikatesse mit erhabenen, auch nachdenklichen Songs, mal sehr melancholisch, mal schön flott und auch rockig, zwischen Americana, Folk-/Country-Pop und feinster Singer-Songwriter-Musik, mit der richtigen Portion Twang und einem Hauch von Jazz. Eine edle Kombination, die Cash selbst als "feminine gothic" bezeichnet. Co-Autoren ihrer neuen Songs sind ihr Ehemann John Leventhal, Tucker Martine, der schon mit Mavis Staples, Bill Frisell und R.E.M. arbeitete, sowie T Bone Burnett. Als Gäste lud Cash u.a. Elvis Costello, Kris Kristofferson und Sam Phillips ins Studio ein. Erneut ein hinreißendes Werk der Tochter von Johnny Cash!

Das komplette Tracklisting:

1. The Only Thing Worth Fighting For (feat. Colin Meloy) - 4:19
2. The Undiscovered Country - 5:20
3. 8 Gods Of Harlem (feat. Elvis Costello & Kris Kristofferson) - 3:54
4. Rabbit Hole (feat. Colin Meloy) - 4:07
5. Crossing To Jerusalem - 3:31
6. Not Many Miles To Go - 4:03
7. Everyone But Me - 3:37
8. She Remembers Everything (feat. Sam Phillips) - 3:37
9. Particle And Wave - 2:12
10. My Least Favorite Life - 4:00

Art-Nr.: 9727
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Clark, Brandy - 12 stories [2013]
Die amerikanische Countryszene, Kritiker und Fans, preisen sie in den höchsten Tönen - vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Brandy Clark besticht mit einem bärenstarken Debut und zählt neben Kacey Musgraves und Ashley Monroe zu den großen Entdeckungen des Jahres 2013 in Nashville, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Music City und die Countrywelt in Zeiten, in denen immer mehr Pop- und Rap-Einflüsse die Country-Charts regieren, wieder mit echter, reiner, traditionsbewusster Countrymusic zu beglücken. Herrlich! Tut das gut! Brandy Clark, ursprünglich aus dem kleinen Nest Morton im US-Bundesstaat Washington stammend, ging vor über 15 Jahren nach Nashville, um, ihrer Liebe zur Countrymusic folgend, dort ihr Glück zu versuchen. Und tatsächlich machte sie ihren Weg. Sie zählt heute zu den angesagtesten Songwriterinnen des Genres und hat auf diesem Gebiet für den Song "Mama's broken heart", den sie gemeinsam mit Shane McAnally komponiert hat (Miranda Lambert machte ihn zu einem Nr. 1-Hit), gerade ihre erste Grammy-Nominierung erhalten. Weitere, große Hits mit Songs von Brandy Clark erzielten beispielsweise Kacey Muusgraves ("Follow your arrow"), The Band Perry ("Better dig two"), Darius Rucker ("Love without you"), Sheryl Crow ("Homecomin queen"), Reba McEntire (das auch hier enthaltene "The day she got divorced") und viele, viele mehr. Nun tritt sie selbst als Interpretin in den Vordergrund und liefert mit ihrem Debut "12 stories" eine wahre "Perle" von einem Countryalbum hat. Sie verfügt über eine hinreissend schöne, klare, reine Stimme und spielt unverfälschte, völlig lupenreine, entspannte Countrymusic, leicht rootsig und mit einem Hauch von Americana, völlig Pop-frei, durch und durch natürlich und auf der Höhe der Zeit. Frei von pompösem Glamour ist diese Art von Musik geradezu ein Segen für Nashville. Die 12 Songs (Geschichten) bestechen mit kargen, aber sehr emotionalen, großartigen Texten und wundervollen Melodien. Alles klingt sehr wohltuend, angenehm unaufgeregt, voller spürbarer Wärme und Harmonie, zumeist ungemein zielorientiert, ohne großen Schnickschnak, auf den Punkt genau instrumentiert. Akustische Gitarren, hin und wieder auch nicht allzu stark im Vordergrund eingesetzte E-Gitarren, Klavier, Fiddle, Mandoline, Dobro, feinste Pedal Steel, lässiges Schlagzeug und schön flüssige Strukturen bestimmen das Geschehen. Jedes Stück macht Brandy mit ihrer außergewöhnlichen Ausstrahlung zu etwas ganz Besonderem. Schon die erste Nummer ist ein absoluter "Hit". "Pray to Jesus" heisst das Stück, eine wunderbar flockige, flüssige, traumhaft melodische, natürliche Countrynummer mit dezenten Old School-Anleihen. Die Instrumentierung aus akustischen Gitarren, Piano und feinen, an die Nitty Gritty Dirt Band erinnernden, klaren Mundharmonika-Fills ist ein Genuß. Das folgende "Crazy woman" ist deutlich rhythmischer, moderner, kraftvoller, dennoch schön "stripped down" in Szene gesetzt. Peppiger acoustic-based New Country, wieder mit feiner Gitarren-, Harp-, und Banjo-Arbeit. Dann das fantastische ""What'll keep me out of heaven" (Background-Gesang: Vince Gill), das ein amerikanischer Kritiker begeistert als den perfekten "cheating song" bezeichnet. Es beginnt mit ein paar simplen, aber sehr effektvollen, herrlichen Klavierakkorden, ehe feinste Acoustic-Gitarren und schmerzvolle Pedal Steel-Linien eine hinreissende Atmosphäre aufkommen lassen. Ganz groß auch das mit unaufdringlicher, aber markanter Dramaturgie inszenierte "Stripes", eine waschechte Country & Western-Nummer voller Honky Tonk-Flair und schönem "Shootout"-Szenario. Es geht um Vergeltung am Liebhaber, den die betrogene Protagonistin mit einer anderen im Bett erwischt hat. "I got a pistol and I got a bullet and an pissed off finger just itchin to pull it", singt sie, doch sie schießt nicht, da sie sich den Knast aufgrund der unmodernen Gefängniskleidung ersparen will und fährt mit entsprechend ironischem Humor fort: "There's no crime of passion worth the crime of fashion, the only thing savin' your life is that I don't look good in orange and I hate stripes". Großartig! Möchte man bezüglich dieses Songs, der mit einer tollen Melodie und starken Baritone E-Gitarren-Klängen in Szene gesetzt ist, einen Vergleich zu anderen aktuellen Kolleginnen herbeiführen, so fallen einem hier Lindi Ortega und die ebenfalls unwiderstehlichen Pistol Annies ein. Herrlich auch die sparsam mit Klaver, feinen Gitarren und schöner Pedal Steel begleitete, traditionelle, Old School-Ballade "In some corner" (wunderbar "schwummriges" Saloon-Flair) und die knackige, mit "grollenden" Orgelklängen untermalte, sowie mit starken E-Gitarren und schönen Akkordeonklängen instrumentierte New Country-Nummer "Hungover". Brandy Clark ist ein absolutes Country-Multitalent. Was sie hier abliefert, ist äusserst beeindruckend. Solch ein Niveau bräuchte man im heutigen Nashville viel öfter. Ohne jeden Zweifel ist "12 stories" eines der besten Countryalben einer weiblichen Interpretin des Jahres 2013. Herausragend!

Das komplette Tracklisting:

1. Pray to Jesus - 3:22
2. Crazy Women - 3:36
3. What'll Keep Me Out of Heaven - 3:34
4. Get High - 3:31
5. Hold My Hand - 3:36
6. Stripes - 3:16
7. In Some Corner - 3:38
8. Take a Little Pill - 3:30
9. Hungover - 3:56
10. Illegitimate Children - 3:23
11. The Day She Got Divorced - 3:24
12. Just Like Him - 3:31

Art-Nr.: 8425
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pray to Jesus
Crazy women
What'll keep me out of heaven
Stripes
In some corner
Take a little pill
Hungover

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Collins, Ruthie - get drunk and cry [2017]
Ruthie Collins ist eine hoch talentierte, in Fredonia, NY aufgewachsene, heute in Nashville lebende, junge Singer-Songwriterin, die mit "Get drunk and cry" nun ihr überaus viel versprechendes Album-Debut präsentiert. Collins spielt jede Menge Instrumente, hat eine klasse Country-Stimme, ist nach eigener Aussage u. a. stark beeinflusst von Emmylou Harris und versucht bei ihrem Debut sowohl ihren traditionellen Roots, als auch der Moderne von Nashville gerecht zu werden. Dementsprechend bewegt sie sich zwischen Country-Tradition und Country-Pop, wobei ihr hier eine ausgewogene Balance gelingt. Das Songmaterial ist klasse, steckt voller Hitpotenzial, und Collins singt mit sehr viel Gefühl. Ein richtig starker Einstieg. Die Türen zu einer großen Karriere stehen ihr offen.

Das komplette Tracklisting:

1. Getting Out There - 3:35
2. Boys and Beaches - 3:45
3. Great Wide Open - 2:53
4. Get Drunk and Cry - 3:34
5. All I Wanna Be - 3:25
6. Pink Bic Lighter - 3:10
7. You Don't - 3:34
8. Mockingbird - 3:35
9. What If You Fly - 3:46
10. Me and Emmylou - 3:29

Art-Nr.: 9526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Horsehead - sympathetic vibrations [2012]
Grandios! Brian Robbins vom in Fachkreisen überaus renommierten Webzine "jambands.com" ist völlig aus dem Häuschen und spricht von "one hell of an album". Man kann dies nur mit einem dicken Ausrufezeichen unterschreiben. Obwohl in der Breite noch immer weitestgehend unbekannt und lediglich unter Insidern ein Begriff, muss man das in Richmond/Virginia beheimatete Quartett Horsehead ohne jeden Zweifel als eine der stärksten und besten (Gitarren)Rootsrock-, Americana Rock-Bands der Gegenwart bezeichnen. Mit ihrem neuen Album "Sympathetic vibrations", ihrem bereits vierten, liefern sie (mal wieder) eine regelrechtes Musterbeispiel ganauso geradlinigen, straighten wie variantenreichen Rootsrocks ab. Nein, sie setzen Maßstäbe! 13 fantastische Songs präsentieren uns die Herren, genauso zeitlos wie aktuell, mal mit einem Hauch von Country- und Heartland Rock Anlagen, mal mit einem bluesigen Flair, staubig, erdig, "gritty", würzig, durchzogen von prächtig hängen bleibenden Hooklines und durchweg wunderbaren Melodien, dargeboten in vollendeter, musikalischer Qualität. Horsehead sind: Kopf, Produzent, Songwriter und Frontmann Jon Brown (lead vocals, guitar, percussion), Kevin W. Inge (lead guitar, pedal steel, piano, organ, background vocals), Randy Mendicino (bass) und Gregg Brooks (drums). Unterstützt wird die Band von einigen renommierten Gästen, wie zum Beispiel Drive-by Truckers' Jay Gonzales, der bei drei Stücken das Klavier bedient. Bestimmt werden die Arrangements vorwiegend von dem massiven, satten und dreckig erdigen Gitarrensound Brown's ind Inge's, die sich dabei vorbildlich ergänzen. Die Riffs stecken voller Saft und Kraft, die Lead Gitarren-Führung wirkt genauso spannend wie vertraut und eingängig, Dazu kommen einige herzhafte, flammende Soli, die die ganze Spielfreude der Band ausdrücken. Ergänzt wird dieses vielschichtige Gitarrengewand durch adäquat involvierte Klavier- und Orgel-Einsätze, und manchmal die herrlich eingebundene Pedal Steel von Kevin Inge. Es ist die pure Wonne dieser Band zuzuhören. Die Rolling Stones, Son Volt, Tom Petty & the Heartbreakers, The Band, The Black Crowes, The Jayhawks, Dan Baird, John Hiatt, die Bottle Rockets, Neil Young's Crazy Horse, alle hinterlassen irgendwie ein paar Spuren, aus denen Horsehead schließlich ihren unwiderstehlichen, eigenen Stil kreieren, der nur nach ihnen selbst klingt. Jon Brown drückt es so aus: "We don’t sound like anyone else, we sound like Horsehead". Ein paar Songbeispiele: "Darkened streets" ist ein ungemein erdiger, kraftvoller, mitreissender Rootsrocker mit einem leichten, unterschwelligen Crazy Horse- und Stones-Touch. Massive Gitarren bestimmen das Geschehen, die Melodie ist exzellent. Jon Brown singt großartig, Kevin Inge brilliert mit einem begnadeten, glühenden Gitarrensolo voller Leidenschaft - es ist eine Pracht. Das Feuer der Band springt unmittelbar auf den Zuhörer über. Wundervoll! Das anschließende, voller Dynamik und Schwung losrockende "Emptiest arms in the world" knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Ein furioser, melodischer, abgehender "American Rock'n Roller" mit herrlichen Lead Gitarren-Linien und kernigen Riffs. Geradezu magisch schraubt sich der Song in unsere Gehörgänge und will nicht mehr weichen. Hammer! Einen Hauch von Countryrock-Feeling versprüht das mit traumhaften Pedal Steel-Klängen verzierte "Get up". Beginnt wunderbar locker und flockig, wird zum Ende hin aber immer kraftvoller, dabei jedoch nicht weniger melodisch. Auch ein gewisses Heartland-Flair ist spürbar. Klingt fast wie eine Synthese aus Anlagen von Bruce Springsteen und den legendären New Riders Of The Purple Sage. Geht nicht? Und wie das geht! Horsehead kriegen das in beeindruckender Manier hin. Ultrastark auch der von gewaltigen, fetten Riffs bestimmte, straighte Rootsrocker "Big sun" mit seinem mächtigen, nach vorn gehenden Drumming. Inge spielt abermals ein tolles Gitarrensolo. Schön hier der dezent psychedelische Retro-Touch und die feinen Klavier-Ergänzungen. Das letzte Stück der Scheibe, die großartige Ballade "Candy (by the side of the west highway) bewegt sich schließlich im schönen Roots-Fahrwasser der unvergessenen The Band. Doch welchen Song man sich auch anhört, einer ist stärker als der andere. Die Truppe besticht mit unglaublicher Qualitäts-Kontinuität. Keine Frage, "Sympathetic Vibrations" ist ein absolutes Rootsrock-/Americana Rock-Meisterwerk!

Hier noch das eingangs erwähnte, begeisternde Review von "jambands.com" im Original:

Go ahead – reel off your favorite alt-country/Americana/whatever-you-want-to-call-it albums of all time … the seminal statements of the genre. What would be on the list? Son Volt’s Trace ? Whiskeytown’s Faithless Street ? Hollywood Town Hall by The Jayhawks? Wilco’s A.M. ? Whatever the albums are, what about them grabs ahold of you? Smart lyrics and a stone-real delivery? A haybale punk vibe? Garage pop crossed with Exile On Main Street -style cellar funk? Twanging crunch? Crunchy twang?

Here – have some of all of the above. World, meet Horsehead. The album is Sympathetic Vibrations – their fourth – and I humbly offer it up as being real and good and raggedy and right.
Sympathetic Vibrations delivers – name your poison, bucko. The album enters softly with “Moving Target” – just Horsehead principals Jon Brown and Kevin W. Inge (the self-proclaimed “Dimmer Twins”). Brown leads the way on vocals with acoustic guitar in hand, while Inge infuses the tune with wisps of keys and lovely pedal steel. By the way, it’s worth noting that the frigging guy – Inge – basically taught himself pedal for this album. If you’re not familiar with the beast’s workings – foot pedals, knee levers, ten strings and all – then Inge’s accomplishment might be lost on you. Trust me – there are folks who’ve been pickers all their lives who wouldn’t dare get near a pedal steel in a recording studio. Inge may be a rookie steeler, but he handles it like a seasoned pro, adding washes of sparkle amongst the grit on “Get Up” and putting the thing on full stun for “Spinning Your Wheels” with a slightly raspy-voiced tone that is absolutely beautiful.

Brown is the band’s lead voice and tunesmith. The album’s 13 cuts show he knows how to convey his songs’ souls (and the characters who inhabit them) in short order – from the heartbroke, dirt-streaked weariness of “God Damned The Rain To Fall” (Travis Rinehart’s guest banjo completes the picture) to the ominous won’t-take-no-for-an-answer stalk of “Sweet On You”. On “Emptiest Arms In The World” Brown delivers the goods with flannel-shirted soul and the confidence of a man who could rebuild his own carburetor. And the good-byes of “Candy” leave you wishing him well and hoping like hell that he and that gal end up together in a good place.

Bassist Randy Mendicino ended up swapping rhythm partners midway through the Sympathetic Vibrations session when longtime drummer Andre LaBelle left the band and Gregg Brooks settled in behind the kit. It’s a tribute to all three that the transition was a seamless one and only the liner notes tell the tale – there are no obvious splits between the Mendicino/LaBelle and Mendicino/Brooks tunes. Dig the nuts-on lurch of “Darkened Streets” (think vintage Molina/Talbot slam – and listen for the “Norwegian Wood” tease in the guitar break); the driving rhythm of “Running For The Door” tears along like a cousin to Tommy Tutone’s “867-5309” before Brooks and Mendicino shift gears and go into full surf mode; “Wasting Time” is big and majestic – beat-down, but not without pride just the same.

Multi-instrumentalist Inge (we’ve already discussed his grossly-amazing pedal steel contributions) is all over this thing: doubling up with Brown on guitar here … adding some organ here … a bit of piano here … a master of divining what a particular tune needs – no more and no less. Horsehead buddy (and Drive-By Trucker) Jay Gonzales sits in on piano for a couple of tunes, the most notable being the walloping rocker “Big Sun”.

“Big Sun” alone could sell you on Horsehead: wicked grab-you-by-both-ears opening guitar riffs; big bass swoops and straight-ahead drumming; enough crash-and-thrash to get your attention before settling into the palm-muted chug of the verses. Brown tells his tale perfectly about the folder at a laundromat who “smelled of soap and cigarettes.” It’s obvious the story can go only go one way – and the fact that the song evolves into a total guitar workout is the perfect way to tell the tale. The song fades at about the 5-minute mark, but comes roaring back with an eff-you-we’re-not-done attitude: Mendicino and Brown join forces while Brooks rolls and tumbles in glorious drum ecstasy; and Inge simply plays the piss out of his six-string. Of all the titles Horsehead wears well, “Big Sun” proves that above all, they are one hell of a rock and roll band.

And beyond that, Sympathetic Vibrations is one hell of an album.

(Brian Robbins)

Das komplette Tracklisting:

1. Moving Target - 2:42
2. Darkened Streets - 5:07
3. Emptiest Arms in the World - 3:40
4. Hard Hand to Hold - 4:40
5. Get Up - 4:11
6. God Damned the Rain to Fall - 3:56
7. Running for the Door - 3:50
8. John Adams - 4:32
9. Spinning Your Wheels - 3:34
10. Big Sun - 6:14
11. Wasting Time - 5:04
12. Sweet On You - 3:19
13. Candy (By the Side of the West Highway) - 4:00

Art-Nr.: 8055
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Darkened streets
Emptiest arms in the world
Hard hand to hold
Get up
Running for the door
Big sun
Candy (by the side of the west highway)

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Isbell and the 400 Unit, Jason - the nashville sound [2017]
Dieser Mann ist phänomenal! Das neue Werk von Jason Isbell und seiner Band The 400 Unit ist erneut ein kleines Meisterwerk geworden. Mit hinreissendem Songmaterial (teils wundervoll entspannt, teils in kernigen Rocksphären, die gar an seine alten Drive-By Truckers-Tage zu erinnern scheinen) voller herrlicher Melodien im Gepäck, begibt sich Isbell auf eine unwiderstehliche Resie durch die Roots- und Americana-Landschaften des amerikanischen Südens. "The Nashville Sound" wurde in Nashvilles legendärem RCA Studio A aufgenommen und erneut produzert vom Grammy-dekorierten Meisterproduzenten Dave Cobb, der auch bei den begnadeten Vorgängern "Something More Than Free" und "Southeastern", an den Reglern saß. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Last of My Kind - 4:22
2. Cumberland Gap - 3:24
3. Tupelo - 4:01
4. White Man's World - 3:56
5. If We Were Vampires - 3:35
6. Anxiety - 6:57
7. Molotov - 3:46
8. Chaos and Clothes - 3:34
9. Hope the High Road - 3:03
10. Something to Love - 3:39

Art-Nr.: 9468
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last of my kind
Cumberland gap
Tupelo
White man's world
Molotov
Hope the high road
Something to love

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Isbell, Jason - something more than free [2015]
Großertig! Was dieser Jason Isbell (ex Drive-By Truckers) auf die Beine stellt, gelingt nachhaltig! Der Nachfolger zu seinem umjubelten Album "Southeastern" ist da - und dem Protagonisten ist erneut ein kleines Meisterwerk geworden, das in seiner Qualität nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Fantastische Songs wie beispielsweise der lockere, ungemein melodische, von dezenten E-Gitarren, ein paar Fiddle-Fills und Isbell's unwiderstehlichem Southern-Esprit bestimmte Alternate Countryrocker "If it takes a lifetime", das erdige, dennoch lockere, von einem flockigen Rhythmus mit angerauten E-Gitarren-Licks geprägte "24 frames", die ruhige, hinreissend erzählte "Flagship", das psychedelisch opulente "Children of children", die lediglich von Isbell's Acoustig Gitarre und einer grandiosen, rauen Lead Lap Steel begleitete, pure Magie ausstrahlende, rootsige Americana-Nummer "Speed trap town", oder das kernige, raue "Palmetto rose" geben sich ohne die Spur eines Ausfalls die Klinke in die Hand. Produziert hat, wie auch schon den Vorgänger, erneut der hoch geschätzte Dave Cobb. Einer der bedeutendsten Vertreter der aktuellen Americana-Szene mit 11 herrlichen, neuen Songs. Die pure Roots-, Alternate Country-, Americana-Wonne!

Das komplette Tracklisting:

1. If It Takes A Lifetime - 3.41
2. 24 Frames - 3.14
3. Flagship - 3.50
4. How To Forget - 4.04
5. Children of Children - 5.50
6. The Life You Chose - 4.03
7. Something More Than Free - 3.31
8. Speed Trap Town - 4.02
9. Hudson Commodore - 3.24
10. Palmetto Rose - 4.04
11. To A Band That I Loved - 3.53

Art-Nr.: 8907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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If it takes a lifetime
24 frames
Children of children
The life you chose
Speed trap town
Hudson Commodore
Palmetto rose

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James, Jason - same [2015]
"A new old voice comes out of Texas"! Wundervoll! Der Texaner Jason James veröffentlicht sein Debutalbum - ein wahres Juwel neuer "alter Countrymusic". Wäre ein eingefleischter Countryfan in den Siebzigern aus irgendwelchen Gründen in einen absoluten Tiefschlaf verfallen, und würde dieser nun 40 Jahre später wieder aufwachen - er wäre genauso verblüfft wie "beunruhigt", was man im heutigen Nashville so alles als Countrymusic vorgesetzt bekommt. Aber keine Angst, es gibt sie noch, die neuen, jungen Künstler, die sich dem reinen, klassischen, ursprünglichen "Vintage"-Country verschrieben haben, so wie er eben sein sollte. Einer von denen ist dieser wunderbare Sänger und Songwriter Jason James aus der kleinen Stadt Texas City im Galveston County des US-Bundesstaates Texas. Obwohl aufgewachsen in einem Elternhaus, in dem die Countrymusic allgegenwärtig war, begannen die ersten musikalischen Gehversuche des Teenagers zunächst damit, dass er der Frontmann einer Punk-orientierten Alternate Hardrock-Band war, was ihm erste Bühnenerfahrungen einbrachte. Auch mit dem Schreiben von Liedern beschäftigte er sich. Doch eines Tages änderte sich alles, als er bei seinem Vater zu Besuch war und alte Hank Williams-Scheiben hörte. Seine "Country-Gene" setzten sich in aller Konsequenz durch und liessen ihn nicht mehr los. Das war die Musik, die er fortan machen wollte. Und zwar ohne Kompromisse! "I had completely forgotten about country music," sagte James dazu und erläuterte weiter: "When I heard this old Hank Williams stuff, it was a revelation to me, and suddenly I was hearing it in a different way. It was the song ‘Alone and Forsaken' that really got me. The depth of the heartbreak in that song, and how real it was, just spoke to me, and suddenly everything I'd done before didn't matter to me anymore. Country was what I wanted to do". Neben seinem großen Held Hank Williams senior sind es Veteranen wie George Jones, Merle Haggard und Buck Owens, ebenso wie der frühe Dwight Yoakam, die ihn nachaltig beeinflussen. Die Musik dieser "alten Haudegen" möchte James mit seinen eigenen Songs in der heutigen Zeit weiterleben lassen - und das gelingt ihm herausragend gut. Was ist dieses Debut für eine herrliches "real honky-tonkin' Country"-Album, vollkommen natürlich, zwanglos, ungeschliffen, frei von jeglichen Major Label-Zwängen, gleichzeitig geprägt von immenser Spielfreude, Inspiration und Qualität. Steelguitars, jede Menge Bariton E-Gitarren, surrende Fiddles, klimperndes Honky Tonk-Klavier, typische Retro Countryrhythmen und wunderbare Melodien bestimmen das Geschehen. Die 13 erstklassigen (es gibt absolut keine "Füller"), alle aus der Feder von Jason James stammenden Songs (bei lediglich 2 Nummern halfen im zusätzlich ein oder zwei Co-Autoren) wurden überwiegend in Austin und Houston eigespielt (mit solch exzellenten Musiker wie dem Gitarristen Scott Davis und dem Steeler Will van Horn, letzterer aus der Band von Robert Ellis) und produziert von John Evans (u.a. Hayes Carll und Corb Lund), bis auf 4 Tracks, die in Nashville aufgenommen und von Keith Gattis (u.a. Dwight Yoakam) produziert wurden. Gleich die erste Nummer bedeutet die pure Country-Wonne: "Here comes the heartache" ist ein Barroom Honky-Tonker der allerersten Güte, gespickt mit hinreissenden Pedal Steel-Linien, toll klimperndem Honky Tonk-Piano, sowie erdigen Baritone-Riffs und -Leads. Das nachfolgende, lässige, flockig knackige "I've been drinkin' more" löst unmittelbar Erinnerungen an solch große Helden wie Merle Haggard, Buck Owens und George Jones aus. Erneut zieren prächtig in Szene gesetzte Pedal Steel, Fiddle und exzellente E-Gitarren diesen wunderbaren Song. Man ist schon jetzt regelrecht vesunken in dieser herrlichen Musik. Dann wird's "rockig". "Hot mouth Mama" ist ein, von einem klasse Twist-/Rockabilly-Unterton bestimmter, fulminanter Honky Tonk-/Roadhouse-Heuler, der ordentlich in die Beine geht und so manchen Tänzer auf eine amtliche Betriebstemperatur bringen dürfte. Hat eine ganz dezente Elvis- /Jerry Lee Lewis-Note. Dann das begnadete "Fancy limousine" - das ist brillanter, in allerbester, früher Dwight Yoakam-Manier zelebrierter, gut abgehender rockin' Honky Tonk-Country, durchzogen von großartigen Baritone E-Gitarren. Mit californischem Bakersfield-Flair und einem Hauch von Western-Feeling wartet das wunderschöne "World of make believe" auf, eine honky-tonkige, zwischen Midtempo und Ballade balancierende Nummer mit heulender Steel, leichten Piano-Fills und edlen Gitarren-Tupfern, während sich das "einsame", dennoch flott arrangierte, bestens zum Linedance geeignete "Buppa-Bup-Bow-Bow" genüßlich in der Schnittstelle von Hank Williams sr. und Johnny Cash tummelt. Welche Nummer man auch betrachtet, das alles ist vollkommen authentischer Retro Countty in Reinkultur - ohne das diese Musik auch nur ansatzweise antiquiert klingt. "The love that I have for traditional country music is like a mission to me", sagt Jason James - und das kauft man ihm zu einhundert Prozent ab. Wie gesagt, er spielt diesen lupenreinen Honky Tonk Country ohne jeden Kompromiss. Dieser Jason James ist zweifellos eine der größten Country-Entdeckungen des Jahres. Nach solchen Klängen "lechzen" die Fans. Auch Alan Jackson- und George Strait-Anhänger dürften an diesem Mann ihre helle Freude haben. Fantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1. Here Comes The Heartache - 3:29
2. I've Been Drinkin' More - 3:35
3. Hot Mouth Mama - 2:33
4. Fancy Limousine - 3:31
5. World Of Make Believe - 3:22
6. Back In My Arms - 3:40
7. Buppa-Bup-Bow-Bow - 3:00
8. True Blues - 3:39
9. I Wonder If You'll Ever Come Around - 2:45
10. I'll Set You Free - 3:36
11. Pullin' Out The Suit - 2:31
12. Welcome To The Blues - 3:28
13. Walk Through My Heart - 3:23

Art-Nr.: 8964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here comes the heartache
I've been drinkin' more
Hot mouth Mama
Fancy limousine
World of make believe
Buppa-Bup-Bow-Bow
Welcome to the blues
Walk through my heart

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Keith, Toby - unleashed [2002]
Obwohl "Pull my chain" noch gar nicht so alt ist, waren die Fans schon heiß auf's neue Album. Sie können sich freuen, denn Toby Keith bietet das, was seine Anhänger von ihm hören wollen: knackigen Uptempo New Country-Sound, durchzogen mit ein paar lockeren, melodischen Midtempo-Tracks und ein paar sanften Balladen. Eine Mischung, die ihn mittlerweile in die Liga der Nashville Superstars katapultiert hat! Das Album enthält den aktuellen Nr 1-Hit "Courtesy of The Red, White and Blue (The angry American)", eine an die aktuell vorherrschende Thematik in den USA angelehnte hochpatriotische Nummer, die auch von einem Hank jr. oder Charlie Daniels hätte kommen können. Ein weiterer Höhepunkt ist das rockige, mit einer excellenten Melodie versehene "Beer for my horses", ein klasse Duett mit Willie Nelson! Sehr schön auch das lockere "It's all good" und die feine Ballade "Rock you baby".Insgesamt 12 gelungene New Country-Songs, in gewohnter Toby Keith-Qualität. Erwähnenswert auch, daß Toby alle Titel komponiert oder mitgechrieben hat. Toby Keith ist angesagt in Nashville, das wird auch mit "Unleashed" so bleiben. Der "Bariton-Bär" mit dem nächsten Platin-Album - bestimmt!

Art-Nr.: 1524
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Lambert, Miranda - wildcard [2019]
Furioses, neues Album der exzellenten, aus Lindale/Texas stammenden Sängerin und Songwriterin, die sich auf "Wildcard" einmal mehr sehr kreativ, abwechslungsreich und qualitativ überaus hochwertig präsentiert. Sie nimmt in Nashville's Country-Kosmos eine absolute Ausnahmestellung ein. Das Songmaterial ist durchweg "allererste Sahne" und versprüht jede Menge Spielfreude und Frische. Bei jedem der 14 Songs war Miranda kompositorisch involviert. Dabei verarbeitet sie in ihren Stücken wieder eine ungeheure Bandbreite an musikalischen Strömungen. Das geht von erdigem Roots-/Blues-und Gospel-Stil ("Holy water"), über ultra-modernen, straffen, fetten Pop-Rock ("Mess with my head"), wunderschönen, traumhaft melodischen, gefühlvollen, rootsigen und leicht poppigen Midtempo New Country ("Bluebird"), dreckigen, bluesigen, wuchtigen, Slideguitar-getränkten Volldampf-Rootsrock ("Locomotive"), völlig flockigen und luftigen New Country ("Settling down"), auch mal eine herrliche, mit prächtigen Gitarren und Pedal Steel inszenierte Countryballade ("Dark bars"), bis hin zu total traditionell verwurzeltem, purem Country ("Tequila does") und einem super starken Duett mit Kollegin Maren Morris ("Way too pretty for prison"). Ja, MIranda Lambert klingt auf diesem Album (produziert hat diesmal übrigens Jay Joyce) sehr modern, absolut auf der Höhe der Zeit, zuweilen auch ordentlich poppig. Aber egal, welche Einflüsse sie gerade in den einzelnen Songs zulässt, sie klingt auch zu jeder Zeit richtig country. Das ist ein schmaler Grat, auf dem Miranda Lambert mit "Wildcard" jedoch absolut zielsicher wandelt. Erneut eine mehr als beeindruckende, ja famose Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. White Trash - 3:09
2. Mess with My Head - 2:33
3. It All Comes Out in the Wash - 3:34
4. Settling Down - 3:17
5. Holy Water - 3:14
6. Way Too Pretty for Prison (with Maren Morris) - 3:14
7. Locomotive - 3:13
8. Bluebird - 3:29
9. How Dare You Love - 3:37
10. Fire Escape - 3:49
11. Pretty Bitchin' - 3:31
12. Tequila Does - 4:01
13. Track Record - 3:19
14. Dark Bars - 4:46

Art-Nr.: 9925
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Moore, Justin - off the beaten path ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Esition mit 5 Bonustracks! Hervorragend, einfach ein Hammerteil, was Justin Moore mit seinem dritten Longplayer “Off The Beaten Path” abliefert. Justin Moore ist ein Künstler, dem in Nashville zunächst nichts in den Schoß gelegt wurde. Niemand der arrivierten Songwriter war anfangs bereit, ihn zum Karrierestart mit vernünftigem Material zu unterstützen. Der Mann mit dem zumeist tief ins Gesicht gezogenen Cowboyhut bewies aber sein Kämpferherz und viel Geduld. Erst seine Bekannschaft mit Jeremy Stöver, der auch wieder dieses neue Werk produzierte, brachte letztendlich die Beziehung zu Big Machine Records-Chef Scott Borchetta (hier Executive Producer), der ihn dann beim Unterlabel Valory Music aufbaute. Und das mit großem Erfolg: Sowohl das selbstbetitelte Debüt als auch der Nachfolger "Outlaws Like Us" erreichten Gold-Status (jeweils mit einer Nr. 1-Single), letztgenanntes erreichte auch den Spitzenplatz der Album-Charts. Somit hingen für "Off The Beaten Path" die Trauben enorm hoch. Doch was Moore auf diesem, satte 16 Stücke (die Normalversion beinhaltet nur 11 Tracks) umfassenden Werk abliefert, ist nahezu als sensationell zu bezeichnen. Das ist straighter, oft sehr rockiger (bärenstark vor allem die E-Gitarristen Troy Lancaster, Adam Shoenveld und Roger Coleman), moderner New Country (trotzdem mit viel Herz und Gefühl), mit reichlich Potential für mehrere Single-Hits (die erste Auskopplung, das southern rockige "Point At You" hat gerade die Top-10 der Billboard Country Singles-Charts geentert), und bestens geeignet, auch große Stadien zu füllen und Massen zu begeistern. Doch trotz dieser kraftvollen, fetten Interpretationen handelt es sich hier stets um astreinen Country. Wenn nicht hier und jetzt eine große Headliner Tour für den aus dem kleinen Ort Poyen, Arkansas stammenden 29-Jährigen, den es trotz vielversprechender Sportlerkarriere nach Nashville zog, kommt, wann dann? Justin war wieder bei der Hälfte der Tracks kompositorisch involviert (immer im Team mit Jeremy Stover plus einem weiteren Co-Writer) und mittlerweile sind auch so klingende Namen wie z.B. David Lee Murphy, Rodney Clawson, die Warren Brothers, Rhett Akins gerne bereit, ihre Ideen für Moore herzugeben. Das Album bietet alles, was das Herz eines Country/New Country-Fans begehrt. Tolle Melodien, eingängige Refrains, tradionelles (Steel, Banjo, Fiddle) wie auch absolut modernes Flair (sau-fette E-Gitarren, powernde Drums), Balladen, Midtempo, Uptemponummern, Emotion, Melancholie, genau wie Spaß und ordentlich Drive. Songs für Trucker, Träumer, Frauen, Cowboys, Rednecks, Hillbillies und Southern Rocker zugleich. Eine tolle Mischung! Das Album startet mit einem im Refrain Charlie Daniels’ "Trudy" ähnelndem Southern-/Country-Rocker, dem direkt das hymnische "Beer" folgt, bei dem man automatisch vorm geistigen Auge tausende seiner Fans die Bierbecher zur mitgesungenen Refrainzeile entgegenstrecken sieht. In eine ähnliche Kerbe schlägt das herrlich mit Pathos gesungene "Wheel". Ganz toll das mit der ebenfalls im Moment hoch angesagten Miranda Lambert (solo, Pistol Annies) vorgetragene "Old Habits". Beide legen sich für diese traditionell gehaltene Herz-Schmerz-Ballade spürbar ins Zeug. "This Kind Of Town" dürfte als der Nachfolger von Moore’s erstem Nr. 1-Hit "Small Town USA" gedacht sein. Fulminant das von heulenden E-Gitarren, Steel, und Honky Tonk-Piano getriebene "Dirt Road Kid", stark die Wah-Wah-E-Passage zum Schluss. Ebenfalls voller Hitpotential, das nicht nur vom Titel für’s Radio prädestinierte, launige "Country Radio“ mit seinem melodischen Mitsing-Refrain. Grandios die atmosphärische, völlig kitschfreie, traurig dahinplätschernde Ballade "That’s How I Know You Love Me" mit herlicher Stratocaster Fill- und Solo-Arbeit. Der Titelsong (mit zum Teil coolem Sprechgesang) und das folgende "Field Fulla Hillbillies" bieten beste Unterhaltung in Big & Rich-Manier, beide sicherlich gesetzt für’s kommende Live-Programm. Ebenfalls ein Party-Garant ist "Big Ass Headache", ein Song über den Kater am Tag danach (klasse Refrainzeile: "It’s a Jack Daniel’s Jackhammer, shut the door, but don’t slam her kind of feelin’, poundin’ my brain, I got a big ass headache"). Der markante Titel wird sicherlich aus unzähligen alkoholgeschwängerten Kehlen bei seinen Gigs heausgegröhlt werden. Und mit unterwelliger Begleitung von Charlie Daniels’ "Long Haired County Boy" schließt sich bei "For Some Ol’ Redneck Reason" der Kreis, und der Altmeister selbst übernimmt in seiner unverwechselbaren Art auch noch, schön dazu passend die letzte Strophe, bevor die CD mit einem furiosen Southern-E-Gitarren- und Steel-Solo-Gewitter beendet wird. Justin Moore legt mit seinem dritten Silberling "Off The Beaten Path" eine Art Karriere-Album hin, dass ihn in der Riege der jungen, wilden Star Neo-Traditionalisten Marke Jason Aldean, Blake Shelton, Luke Bryan & Co. ganz nach oben hieven müsste. Schöner, begesiternder und stimulierender kann Country/New Country kaum zelebriert werden. Einfach großartig! Justin Moore at his very best! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Old Back In the New School - 2:57
2. Beer* - 3:13
3. Lettin' the Night Roll - 3:23
4. Old Habits - 3:49
5. Point At You - 3:00
6. Wheels* - 3:29
7. I'd Want It To Be Yours - 3:16
8. This Kind of Town - 3:51
9. Dirt Road Kid* - 3:25
10. Country Radio - 2:44
11. That's How I Know You Love Me - 4:36
12. One Dirt Road - 3:41
13. Off the Beaten Path - 3:14
14. Field Fulla Hillbillies* - 3:17
15 Big Ass Headache* - 3:34
16. For Some Ol' Redneck Reason - 4:34

* Bonus Tracks der von uns angebotenen Deluxe Edition!

Art-Nr.: 8323
Gruppe: Musik || Sparte: Country
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Morris, Maren - hero [2016]
Major Label-Debut der fantastischen, jungen, in Texas geborenen und aufgewachsenen, nun in Nashville residierenden Singer-Songwriterin Maren Morris. Sie ist ein Riesen-Talent. Sie hat jeden Song mitkomponiert, verfügt über eine absolut tolle Stimme und hat die Gabe ihre traditionellen Countrywurzeln, die zu jeder Minute deutlich wahrnehmbar sind, mit der Moderne geschickt zu kombinieren. So stellt man sich New Country auf der Höhe der Zeit vor. Alles klingt frisch, unverbraucht, sehr aktuell, eingebunden in wunderbare Melodien und Arrangements. Das traumhaft schöne "My church" ist schon unterwegs Richtung Spitze der U.S. Billboard Country Singles-Charts. Das Album heisst "Hero" - und tatsächlich könnte Maren Morris Nashville's neue Country-Heldin werden. Das Potential dazu hat sie in jedem Fall. Eine der vielversprechendsten weiblichen Country-Debuts seit langem. Willkommen auf Nashville's "Main Stage", Maren Morris!

Das komplette Tracklisting:

1. Sugar - 3:09
2. Rich - 3:28
3. My Church - 3:17
4. I Could Use a Love Song - 3:16
5. 80s Mercedes - 3:31
6. Drunk Girls Don't Cry - 3:31
7. How It's Done - 3:25
8. Just Another Thing - 2:58
9. I Wish I Was - 4:00
10. Second Wind - 3:19
11. Once - 3:53

Art-Nr.: 9189
Gruppe: Musik || Sparte: Country
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